Es klang alles nachvollziehbar und notwendig, was SPÖ-Chef Daniel Fellner und ÖVP-Chef Martin Gruber als neues Koalitionsduo nach der Regierungsklausur als Zielvorgaben für die nächsten zweieinhalb Jahre bis zum Ende der Periode formulierten: Dass die Reformen im Land rascher erfolgen müssen, dass es effizientere Strukturen, mehr Synergieeffekte, Aufgabenkonzentration, mehr Einsparungen beim Personal im Landesdienst geben müsse. Das alles klingt abgesehen von ein paar Nachschärfungen ähnlich wie zum Beginn der Regierungsperiode. Doch Fellner und Gruber sind bemüht zu vermitteln, dass es ihnen ernst ist, dass es ihnen ums Reformtempo geht - und sie sich so von der ersten Hälfte der Regierungsperiode unterscheiden wollen.