Gerade erst hat die Polizei vor einer Betrugswelle in Kärnten gewarnt, alleine am Dienstag wurden wieder zwei Fälle bekannt. Eine 65-jährige Frau aus dem Bezirk Klagenfurt hatte am Montag acht Stunden lang mit Betrügern telefoniert und ihnen anschließend zehntausende Euro in bar auf einem Parkplatz übergeben. Auch eine 91-jährige Frau aus dem Bezirk Feldkirchen wurde nun Opfer des sogenannten „Polizeitricks“. Sie wurde von Unbekannten kontaktiert und darüber informiert, dass ihre Enkelin einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe. Der Anrufer gab sich als Polizist aus. Später meldete sich dann auch noch ein vermeintlicher Staatsanwalt bei der betagten Frau. Er forderte Geld, damit der Unfall nicht publik werde.
Schlussendlich willigte die 91-Jährige ein. Montagabend gegen 20 Uhr klingelte dann ein Mann an ihrer Tür, die Frau schüttete ihm ihre Goldmünzen in eine schwarze Tasche. Die Münzen hatten laut Polizei einen Wert von mehreren zehntausend Euro.
Täterbeschreibung
Der Unbekannte war zwischen 35 und 40 Jahre alt, von mittlerer Statur, heller Hauttyp. Er trug eine schwarze Schildkappe.