Eine Hauseigentümerin ist etwas aus dem Häuschen. Vor mittlerweile drei Jahren suchte sie einen Käufer für ihre Luxusvilla im Umkreis von Velden am Wörthersee. „Ein renommierter Makler hat ihr einen angeblich vermögenden Kaufinteressenten vermittelt“, sagt Rechtsanwalt Georg Schuchlenz. „Der Herr kam mit seiner Familie zur Besichtigung des Hauses, hat sich als sehr gut situiert dargestellt und so getan, als könnte er den Preis in Millionenhöhe im Vorbeigehen zahlen.“ Er und seine Partnerin hätten ein „verbindliches Kaufanbot inklusive einer Finanzierungsbestätigung unterschrieben. Der Wunsch der Käufer war, dass sie so schnell wie möglich einziehen können“. Sie hätten auch „Urkunden vorgelegt, aus denen sich schließen lässt, dass sie zahlen können“, sagt Schuchlenz. So weit, so gut.