Aus einer rauchenden Villacher Wohnung wurde am Samstag ein Hund gerettet. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrleute konnte nach kurzer Erkundung im fünften Stock der Alarmton eines Heimrauchmelders wahrgenommen werden. „Sofort wurde ein Innenangriff über das Stiegenhaus und über die Drehleiter eine Außenerkundung vom Dach vorbereitet“, heißt es von der Hauptfeuerwache Villach.
Da auf das Klopfen an der Türe niemand reagierte, konnte nicht ausgeschlossen werden, dass sich noch Personen in der Wohnung befinden, so Oberbrandinspektor Martin Regenfelder, Kommandant Stellvertreter der Hauptfeuerwache Villach.
Somit wurde die Türe vom ersten Trupp mittels hydraulischem Türöffner gewaltsam geöffnet und die Einzimmerwohnung durchsucht. Dabei konnte ein kleiner verschreckter Hund namens „Brasil“ vorgefunden und aus dem Rauch gerettet werden. Dieser wurde vom Atemschutztrupp noch im Stiegenhaus einem Polizisten übergeben, welcher ihn ins Freie brachte.
Sauerstoffmaske für Hund
„Dort wurde dem Tier von Kräften der Hauptfeuerwache sofort Sauerstoff über eine Maske verabreicht und zur weiteren Versorgung zu einer Tierärztin gebracht“, sagt Regenfelder weiter. Als Ursache für die Rauchentwicklung konnte ein stark qualmender Kochtopf am Herd vorgefunden werden. Mittels Hochleistungslüfter wurde die Wohnung rauchfrei gemacht.