Dass Vereine vom Kärntner Fußballverband (KFV) verhängte Strafen beeinspruchen, kommt immer wieder vor. Eine spezielle „Beschwerde“ vom Annabichler Sportverein (ASV) ist allerdings ein Novum. Der Verein wollte die Strafe von zehn Spielen Sperre nicht nach unten, sondern nach oben revidieren lassen. „Mir war das einfach zu wenig. So etwas hat im Kärntner Fußball und in der Gesellschaft nichts verloren“, ist Obmann Matthias Lampl noch immer schockiert darüber, was vor wenigen Wochen im Spiel der 1b-Mannschaft gegen den ATSV Wolfsberg passiert ist. Ein Spieler rammte seinem Gegner die Stollen mit voller Absicht ins Gesicht.
„Soll nie wieder spielen“
Nach Horrorfoul: Kärntner Fußballverein will strengere Strafe für eigenen Spieler
Ein 18-Jähriger trat Gegner mit Stollen ins Gesicht. Der Spieler wurde vom Verband zehn Spiele gesperrt. Geht es nach seinem Verein, soll er in Kärnten nie wieder einen Fußballpatz betreten dürfen.
© APA/Scheriau