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Behörde muss zahlen Streit um "Ich bin Gott"-Nummernschild

Autofahrer, der sich US-Medienberichten zufolge als Atheist bezeichnet aber ein "IM GOD"-Kennzeichen beantragte, sah sein in der Verfassung festgeschriebenes Recht auf Redefreiheit verletzt.

© YouTube
 

Ein Rechtsstreit um ein personalisiertes Auto-Kennzeichen kommt einem Mann aus Kentucky teuer zu stehen. 2016 hatte ein Mann das Nummernschild mit der Aufschrift "IM GOD" ("Ich bin Gott") beantragt, was ihm die Behörde jedoch verwehrte. Der Autofahrer, der sich US-Medienberichten zufolge als Atheist bezeichnet, sah sein in der Verfassung festgeschriebenes Recht auf Redefreiheit verletzt und zog vor Gericht.

Dort erhielt er bereits im November Recht. Vergangene Woche entschied ein Richter in Kentuckys Hauptstadt Frankfort, dass der Bundesstaat für die Gerichts- und Anwaltskosten des Verfahrens aufkommen muss: mehr als 150.000 US-Dollar (138.683 Euro). "Sparen Sie ein bisschen Geld und hören Sie auf, verfassungsrechtlich geschützte Rede anzugreifen", schrieb die Amerikanische Bürgerrechtsunion (ACLU) am Montag (Ortszeit) auf Twitter. Die ACLU hatte den Kläger unterstützt.

Kommentare (5)

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Elli123
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ein bisschen ....

Spaß muss sein!

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feringo
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Meinungsfreiheit mit Respekt


Gibt es da nicht sowas wie einen guten Geschmack, ein archetypisches Empfinden, das dem Auto-Nummernschild-Tragen übergeordnet sein sollte? Damit meine ich den Respekt vor gläubigen Menschen auch wenn man religiöses Denken ablehnt. Rede- und Meinungsfreiheit selbstverständlich. Aber so viele Menschen täglich mit einem Nummernschild brüskieren? - Nicht mein Geschmack!
Es könnte allerdings auch sein, dass sich nur eine Anwaltskanzlei Lorbeeren holen wollte.

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Jamestiberius
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Schön wäre es...

„einen guten Geschmack, ein archetypisches Empfinden“...?

In dieser Welt im Jahr 2021?

Guter Scherz!

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feringo
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@Jamestiberius

Ohne Archetypen im Verhalten wäre menschliches Zusammenleben nicht möglich. Das hat nichts mit der Jahreszahl zu tun. Ich meinte auch nur die gesetzliche Formulierung bezüglich Nummernschild-Führen.
Guter Geschmack ist etwa bei der Flüchtlingspolitik feststellbar: Sowohl Gegner als auch Befürworter sind gegen das Ertrinken im Mittelmeer.
- Ist das in 2020 etwa kein guter Geschmack mehr, James ?

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Jamestiberius
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Oops

2020, meinte ich 😊

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