Australien Vokuhila-Fans feiern ihre Haarpracht

Festival würdigte Proll-Haarschnitt als kulturelles Erbe.

In der westlichen Welt ist der Vokuhila-Schnitt weithin als grobe stilistische Entgleisung der Achtzigerjahre verpönt. Im australischen Hinterland hat sich die Frisur aber gehalten - und die Australier feiern sie nun als Teil ihres kulturellen Erbes.

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Mehr als 150 Vokuhila-Träger kamen am Samstag in der Kleinstadt Kurri Kurri zum ersten Vokuhila-Festival zusammen.

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Nirgendwo sonst habe sich der Vokuhila so lange gehalten wie in Kurri Kurri, sagte Festivalorganisatorin Laura Johnson. "Wir haben hier Leute, die ihren Vokuhila seit 60 Jahren tragen."

 

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Die deutsche Bezeichnung Vokuhila steht für "Vorne kurz, hinten lang" - und beschreibt damit ziemlich genau, worum es bei dieser als etwas prollig geltenden Frisur geht. Die Australier bezeichnen den Schnitt mit dem englischen Ausdruck "Mullet".

 

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Vokuhila-Träger Lloyd Martin kam eigens nach Kurri Kurri, um am Wettbewerb um den schönsten Schnitt teilzunehmen. "Das ist eine der ur-australischsten Frisuren, die man haben kann", sagte Martin.

 

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"Mindestens einmal im Leben muss man sich einen Vokuhila wachsen lassen. Es ist kein Haarschnitt, sondern ein Lebensstil." Zahlreiche Schaulustige bejubelten die Vokuhila-Träger.

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