1 Million Neuinfektionen Spanien: Das Leben pulsiert, als würde es Omikron nicht geben

Das Leben pulsiert in den Ausgeh- und Einkaufsvierteln von Madrid, als ob es kein Corona und keine Omikron-Welle geben würde. Regierungschef Pedro Sánchez hat einen Strategiewechsel angekündigt.

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Niemand verlangt in Madrid einen Gesundheitsnachweis, um in Cafés, Kneipen, Restaurants oder Theater zu gehen
Niemand verlangt in Madrid einen Gesundheitsnachweis, um in Cafés, Kneipen, Restaurants oder Theater zu gehen © AP
 

Wer aus der deutschsprachigen Welt in die spanische Hauptstadt Madrid reist, reibt sich verwundert die Augen: Das Leben pulsiert in den Ausgeh- und Einkaufsvierteln der Metropole, als ob es kein Corona und keine Omikron-Welle geben würde.


Corona: Wie verhalte ich mich richtig?

Wenn Sie bei sich Erkältungssymptome bemerken, dann gilt zunächst: zu Hause bleiben und Kontakte zu Mitmenschen meiden! Tritt zusätzlich Fieber auf oder verschlechtert sich der Zustand, dann sollte das Gesundheitstelefon 1450 angerufen werden. Bei allgemeinen Fragen wählen Sie bitte die Infoline Coronavirus der AGES: 0800 555 621 .
Die Nummer 1450 ist nur für Menschen mit Beschwerden! Es gilt: Zuerst immer telefonisch anfragen, niemals selbstständig mit einem Corona-Verdacht in Arztpraxis oder Krankenhaus gehen!

Coronavirus-Infopoint

Kommentare (5)
lucie24
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Richtig so

Das brauchen wir auch endlich! Dort klappt es anscheinend gut!

Ogolius
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Gerne wieder meine diesbezügliche Stellungnahme

Allen, die es wollen, steht gratis eine bzw. mehrere Impfungen zur Verfügung. Für Personen, auch wenn sie eine Gratisimpfung nicht in Anspruch nehmen, ist es statthaft, im einer öffentlichen Krankeneinrichtung im Krankheitsfall ein Bett zu beanspruchen. Wenn sich jedoch der Weg in die intensive Betreuung abzeichnet, stellt sich die Frage, ob eine Kostenbeteiligung fällig wird (es wurde ja keine Gratisimpfung in Anspruch genommen). Kosten
pro Bett und Tag € 1627,— entsprechend der bestehenden Tarifvereinbarungen. Es ergibt sich die Überlegung, ob aufgrund Fahrlässigkeit eine Erkrankung bewusst nicht verhindert bzw. bewusst herbeigeführt wurde, obwohl eine Impfung gratis zur Verfügung steht bzw. gestanden ist. Die Frage ist, ob die Norm des Solitaritätsprinzips auch hier Gültigkeit besitzt und ob der Anteil der geimpften Bevölkerung in die Pflicht zu nehmen ist, bei solcher Fahrlässigkeit diese Kosten zu übernehmen, ist daher zulässig.

ctri
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Österreich

Bei uns ist geimpft, wer es sein möchte bzw. es nicht sein möchte. Soweit die Eigenverantwortung. Wenn es nach mir geht, sollten wir auch alles wieder öffnen und wieder zur Normalität zurückkehren. Ob ein nicht geimpfter eine ev. Intensivbehandlung oder ein Spitalsbett erhalten darf, sollte kritisch diskutiert werden. Ich meine eher nicht. Aber die restliche Differenzierung im Alltag gehört aufgehoben. (Danke für die minus im Voraus :))

petera
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Nicht geimpfte nicht zu behandeln..

... ist ethisch nicht möglich.

Abgesehen davon möchte ich sehen, was im Land los ist, wenn nicht-geimpfte nicht mehr adäquat behandelt werden. Da sind die Demonstrationen vor KH wohl nichts dagegen.

Und es geht ja auch darum jene zu schützen, die sich nicht impfen können bzw. wo die Impfung nicht wirkt.

Und schließlich werden auch Medizin und Pflege nicht mehr ewig mitspielen.

RonaldMessics
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Je nach Sichtweise....

.. .kann man auch dies akzeptieren.