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Noch eine Woche späterErneute Verzögerung bei AstraZeneca-Lieferung

Nachlieferung von ausstehenden 26.400 Dosen für kommenden Montag bestätigt. Für kommende Woche avisierte 64.800 Dosen werden aber erst am 18. April verschickt.

© AFP
 

Bei der Lieferung des AstraZeneca-Impfstoffs nach Österreich kommt es erneut zu Verzögerungen. Zwar sagte der schwedisch-britische Hersteller dem Gesundheitsministerium am Freitag fix zu, am kommenden Montag die ursprünglich für die laufende Woche versprochenen 26.400 Dosen nachzuliefern. Allerdings werden die für kommende Woche vorläufig bestätigten 64.800 Dosen voraussichtlich wieder erst am Sonntag (18. April) verschickt und somit erst in der übernächsten Woche eintreffen.

Am Donnerstag hatte AstraZeneca - nach dem Totalausfalls des Impfkontingents für diese Woche - noch in einer schriftlichen "Klarstellung" geschrieben, dass die für die Kalenderwoche 15 (12. bis 18. April) geplanten Dosen von den etwaigen Verzögerungen "unberührt ebenfalls nächste Woche geliefert" werden. Dies dürfte nun doch nicht zutreffen. Das Gesundheitsministerium erklärte, dass es selbst immer erst Freitags von dem Unternehmen darüber unterrichtet wird, welche Menge in der kommenden Woche fix geliefert werden. Dies würde dann umgehend an die Bundesländer weiterkommuniziert.

Falls das Unternehmen Lieferschwierigkeiten hätte, wäre dies wohl für die folgenden Kalenderwochen extrem relevant, da hier Österreich große Lieferungen erwartet. Rechnerisch abgleitet von den aktuellen Gesamtmengen der EU erwartet Österreich demnach in der Kalenderwoche 17 etwa voraussichtlich 258.148 Dosen.

Bei den anderen Impfstoff-Produzenten sollte es hingegen keine Verzögerungen geben. Von Biontech/Pfizer werden für Kalenderwoche 15 voraussichtlich 197.730 Dosen geliefert, die gleiche Menge kommt dann auch in den Kalenderwochen 16 und 17. Moderna hat für die 16. Kalenderwoche 67.200 Dosen zugesagt. Johnson & Johnson sagte für Kalenderwoche 15 voraussichtlich 16.800 Dosen zu, in der Kalenderwoche 17 sollen dann weitere 31.200 folgen.

Abseits der Verzögerungen meldete das Gesundheitsministerium, dass der gestrige Donnerstag in Österreich der bisher stärkste Impftag seit Beginn der Corona-Schutzimpfung gewesen. Demnach konnten "fast 66.000 Impfungen und damit erstmals mehr als 60.000 Personen an einem Tag in Österreich geimpft werden". Insgesamt wurden aktuell rund 1.950.000 Impfungen in Österreich verabreicht. Bis Ende der Woche werden es, so das Gesundheitsministerium, somit mehr als zwei Millionen Impfungen sein.


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Kommentare (4)
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musikus
7
16
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Weg mit dem Impfstoff zweiter Klasse

immer mehr ungeklärte Todesfälle,
mysteriöse Symptome nach Impfungen - Clarkson-Syndrom,
Deutlich mehr Nebenwirkungen,
geringere Wirksamkeit - 76%,
kaum Wirksam bei der Variante B.1.351 und P.1.
Permanente Lieferverzögerung ,
verunreinigte Chargen,
Unregelmäßigkeiten bei den Studienergebnissen

Pelikan22
2
18
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Die von AZ spielen mit unseren Politikern ....

Katz und Maus. Wenn ma uns das no länger g'fallen lassen, dann samma die Kasperl von Wien!

argus13
4
18
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Anschober

hat wie bei den billigeren Masken aus China (Arbeitsplätze waren nicht relevant) auch bei AZ auf das billigste Angebot gesetzt. Die EU hat ebenfalls versagt, indem sie keine rechtlich verbindliche Fixzusagen bei den Lieferungen festgeschrieben hat. Eine Glanztat der Bürokraten. Jetzt werden die großen Impfstrategen (!) Bogner-Strauß und Koren... wieder jammern, dass sie die Ziele wegen AZ nicht einhalten können. Laut Homepage sollten die über 65jährigen bis Ende April geimpft werden- das ist auch ohne AZ ein Fake. Jetzt werden die 80 jährigen mit Risiken geimpft. Die über 75jährigen liegen laut ORF bei 15%- (Kärnten bei 35%), bei über 65jährigen sind es 4,7%! Die Steiermark hat bisher 238.000 geimpft, ÖO 315.000, NÖ 390.000! Das sind Fakten die man nicht schönreden braucht! Wie will man das bis Ende April aufholen? Für wie dumm werden die Steirer von den tollen Strategen verkauft! Wann gibt es endlich Konsequenzen für dieses Impfchaos?

satiricus
8
15
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@argus:

Ich gehe einmal davon aus, dass uns der Bundesbastler ("Impfung ist Chefsache") demnächst einen Schuldigen präsentieren wird, nämlich den Anschober......
Der ist zwar seit 1 Woche krank, aber sowas spielt beim Basti erfahrungsgemäß keine Rolle.