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HöchststandErstmals über 30.000 Corona-Neuinfektionen in Deutschland

Die Zahl der Todesfälle erreichte mit 813 den zweithöchsten Wert seit Beginn der Pandemie, nach 952 Corona-Opfern vom vergangenen Mittwoch.

© dpa
 

In Deutschland sind am Donnerstag erstmals mehr als 30.000 neue Infektionen mit dem Coronavirus innerhalb eines Tages registriert worden. Die Gesundheitsämter haben 33.777 Infektionen gemeldet. Die Zahl der Todesfälle erreichte mit 813 den zweithöchsten Wert seit Beginn der Pandemie, nach 952 Corona-Opfern vom vergangenen Mittwoch. In der Neuinfektionszahl sind 3.500 Nachmeldungen enthalten. Aber auch ohne diese waren es noch 30.277 neue Infektionen binnen 24 Stunden.

Die Nachmeldungen stammen aus Baden-Württemberg. Die Zahlen konnten am Vortag aus technischen Gründen nicht übermittelt werden. Am vergangenen Freitag war mit 29.875 der bisherige Höchststand an Neuinfektionen erreicht worden.

Steiler Anstieg

Die Zahl der täglichen Todesfälle war in der Tendenz zuletzt nach oben gegangen, was nach dem steilen Anstieg bei den Neuinfektionen auch erwartet wurde. Die Gesamtzahl der Menschen, die in Deutschland an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg bis Freitag auf 24.938.

Das Robert Koch-Institut zählt seit Beginn der Pandemie 1,439.938 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Nach Schätzungen sind rund 1,069.400 Menschen inzwischen genesen.

Sieben-Tage-Inzidenz

Die zur Lagebeurteilung entscheidende Sieben-Tage-Inzidenz - die gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - erhöhte sich am Freitag auf den bisherigen Höchststand von 184,8. Am Donnerstag hatte der Wert bei 179,2 gelegen. Ziel der deutschen Regierung ist es, die Inzidenz auf unter 50 zu drücken.

Seit Mittwoch gilt in ganz Deutschland ein harter Lockdown. Ein Großteil der Geschäfte ist geschlossen. Auch die Schulen machten weitgehend dicht, in Kitas gibt es nur noch Notbetreuung. Die Maßnahmen sind vorerst bis zum 10. Jänner befristet. Voraussichtlich am 5. Jänner wollen Bund und Länder darüber beraten, ob die rigorosen Restriktionen möglicherweise verlängert werden.


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