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LokalaugenscheinLeere in St. Wolfgang: "Die Leute haben Angst"

Die Tourismus-Goldader am Wolfgangsee wurde von Corona verschüttet. Die wenigen Gäste genießen eine surreale Ruhe.

In St. Wolfgang trägt jetzt auch Kaiser Franz Joseph I. eine Schutzmaske. Touristen trifft man im Ort nur noch vereinzelt © AP/Kerstin Joensson
 

Kurz nach 12 Uhr Mittag nähert sich das weiß-blaue Motorschiff „Zwölferhorn“ der Anlegestelle St. Wolfgang und spuckt zwei Dutzend Touristen aus. „Setzts euch jetzt alle die Masken auf und tretets mit niemandem in Kontakt“, mahnt der Fremdenführer im knallgelben Leiberl. Die Urlaubergruppe aus Sachsen folgt brav und stapft trotz Postkartenwetter tief vermummt in Richtung „Weisses Rössl“.


Corona: Wie verhalte ich mich richtig?

Wenn Sie bei sich Erkältungssymptome bemerken, dann gilt zunächst: zu Hause bleiben und Kontakte zu Mitmenschen meiden! Tritt zusätzlich Fieber auf oder verschlechtert sich der Zustand, dann sollte das Gesundheitstelefon 1450 angerufen werden. Bei allgemeinen Fragen wählen Sie bitte die Infoline Coronavirus der AGES: 0800 555 621 .
Die Nummer 1450 ist nur für Menschen mit Beschwerden! Es gilt: Zuerst immer telefonisch anfragen, niemals selbstständig mit einem Corona-Verdacht in Arztpraxis oder Krankenhaus gehen!

Coronavirus-Infopoint

Kommentare (6)

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Ichweissetwas
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Ich habe keine Angst

in St. Wolfgang Urlaub zu machen! Habe mein Stammhotel und genieße es so richtig, wenn weniger Touristen unterwegs sind...!

dude
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Es ist sehr gut, dass Sie keine Angst haben, Ichweissetwas!

Wenn Sie sich mit Abstand und etwas mehr Handhygiene halbwegs vernünftig verhalten, keine Sonnenuntergangsremmidemmischifffahrt unternehmen und eine übervolle Seilbahn meiden, werden Sie auch bestimmt nicht angesteckt werden. Gott sei Dank fahren noch ein paar Leute an den Wolfgangsee, denn sonst ist es sehr schlimm für die Menschen, die dort vom Tourismus leben!
Bleiben Sie gesund und haben Sie einen schönen Urlaub!

CIAO
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ich bleib trotz Allem bei uns in Österreich zu Hause

was und wie soll man dazu was sagen.
Ich habe das große Glück, in einem kleinem toskanischen Dorf seit nun fast 40 Jahren (Region Firenze) sein zu dürfen. In diesem Dorf gelte ich als "Einheimischer" Das warum und wieso ist hier nicht zur Erklärung notwendig. Ich kann natürlich, bei Notwendigkeit die Details erzählen.
Also was will ich sagen: Eine Bleibe dort zu erwerben hatte ich sehr oft die Möglichkeit. Aber:
was wäre wenn, sollte ich krank werden oder andere Probleme auftauchen, was mach im mit der Liegenschaft... aktuell jetzt in der Conorarzeit. Ich bin schon älter, eigentlich eine Risikoperson.
Was werde ich angesteckt, oder sonst ernstlich krank. Ich weiss unser Gesundheitssystem in Austria, ist doch der italienischen überlegen. Ich kann nun zwar inzwischen die Sprache, bin Europäer, Aber was ist, wenn was ist....Probleme bei der Ein-oder Ausreise , gab es vor EU und jetzt zu Conorar.Mein Dorf in der Toscana hatte ind er Conorarzeit bis heute keinen Infiszierten.
Sie betteln um Touristen, die deren Lokale füllen, Wein, Grappa und Olivenöl kaufen (in weltweit höchster Qualität). Heute nun höre, das sie - zur Zeit etwa 20% Touristen wieder da haben.. dennoch vor diesen haben sie Angst - was bringen sie sonst noch mit, was wir nicht wollen. Den Virus...

Sie verstehen mich gut und der Sindaco - Bürgermeister dort. das ich unsicher bin und bitten mich wiederzukommen - wenn sie Luft wieder rein ist.

Also Urlaubfahren um jeden Preiss?

Auch in Österreich gibt e

dude
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Ich hab's hier schon mehrmals geschrieben

... und in diesem Beitrag und insb. im Video von Ernst Sittinger wurde der Beweis dafür erbracht. Es waren und sind NICHT die Corona-Maßnahmen, die die Wirtschaft geschädigt haben, es ist das Virus selbst!
In St. Wolfgang gibt es nur ganz wenige Einschränkungen mehr als in Restösterreich, es kam bis jetzt (27.7. 22.00 Uhr) zu keinerlei Betriebsschließungen, aber die Menschen haben aufgrund der Ansteckungsgefahr einfach keine Lust auf's Kaffeehaus, auf's Einkaufen, auf's Urlaubmachen! Für meinen Geschmack - und offensichtlich für den Geschmack vieler - verständlich.
Der Ort ist leer, ganz ohne Verordnungen und Verbote!

samro
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verhalten

dude
ja auch wasich sage.
die leute sind wenn sie die faelle sehen ja auch gebremst.
da helfen dann auch die gripperlfluesterer nimmer. und selbst wie die sich mitten in einem hotspot verhalten will ich gar nicht wissen.

alles klares verhalten und voll verstaendlich.
nur wuenschenswert ist wenn man sich schon vorher bissl einbremst dann waere sowas eben vermeidbar auch teils.

Geerdeter Steirer
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Gut beschrieben "@dude", so sieht die Realität aus, .................

absolut jeder wird lernen müssen, damit "richtig" umzugehen !!