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Ernst Sittinger aus St. Wolfgang "Eine Stimmung wie in einer Geisterstadt!"

"Der Ort ist wie ausgestorben", stellt Ernst Sittinger bei seinem Lokalaugenschein in der mit 57 Corona-Fällen stark betroffenen Gemeinde fest. In Oberösterreich sieht man derzeit jedoch keine Notwendigkeit für weitere, verschärfte Maßnahmen.

 

Lokalaugenschein in St. Wolfgang

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Der Tourismusverein ist - vorbehaltlich Hunderter noch ausständiger Testergebnisse - optimistisch, dass der Cluster eingegrenzt wurde. Gegen einen Vergleich mit Ischgl wehrt man sich, man sei nicht "der Partyort in den Alpen".


Corona: Wie verhalte ich mich richtig?

Wenn Sie bei sich Erkältungssymptome bemerken, dann gilt zunächst: zu Hause bleiben und Kontakte zu Mitmenschen meiden! Tritt zusätzlich Fieber auf oder verschlechtert sich der Zustand, dann sollte das Gesundheitstelefon 1450 angerufen werden. Bei allgemeinen Fragen wählen Sie bitte die Infoline Coronavirus der AGES: 0800 555 621 .
Die Nummer 1450 ist nur für Menschen mit Beschwerden! Es gilt: Zuerst immer telefonisch anfragen, niemals selbstständig mit einem Corona-Verdacht in Arztpraxis oder Krankenhaus gehen!

Coronavirus-Infopoint

Kommentare (23)

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X22
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Die Unterkunft wird bei Saisonkräften meist gestellt,

wie sehen die aus, sind das Einzelzimmer mit eigenen Nassräumen oder sind die Bedingungen eher prekär gehalten, ich glaube nähmlich nicht, dass das alleine auf das Feiern zurückzuführen ist. Der Grund warum ich überhaupt danach frage, da ich mir das Schreiben der WKO nochmals durchgelesen habe, wie man seine Mitarbeiter unterbringen muss(te), wenn man sie auf "Reisen" schickt, nur Zimmer mit Einzelbelegungen sind gestattet.
Ist das in der Branche auch üblich oder hat die WKO dafür Außnahmenregelungen

zyni
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Transparenz sieht anders aus,

warum werden keine Infektionszahlen veröffentlicht?

isogs
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Istrien

Wenn es sich um einen Ort in Istrien handeln würde, wäre unser Kurz schon groß im Fernsehen und würde warnen dort ja nicht hinzufahren!!!

langsamdenker
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Bei all den Jubelmeldungen aus St. Wolfgang, über die Erfolge bei der Eindämmung:

Bitte, schickts dem Herrn Sittinger eine FFP-3 Maske! Dringend!

smithers
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Und ein Visier. Ein neues Handy hat er offensichtlich schon. Bei seinen früheren Clips hatte ich manchmal das Gefühl ich würde seekrank werden.

Anndrea
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Wie in Ischgl

Hotelschließungen oder Quarantäne des Orts nicht notwendig - stattdessen wird mit den Infektionszahlen jongliert.
Würde es sich um eine rote Gemeinde handeln, hätte Karl Nehammer St. Wolfgang gemeinsam der Kabinettschef-Stellvertreterin des Verteidigungsministeriums schon längst umstellt.

fersler
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ja,

aber die Behörden haben, wie in Ischgl, alles richtig gemacht.

rehlein
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Komisch...

...hier wird von nur einem Urlauber gesprochen - in der Kronenzeitung wird bereits von 14 infizierten Niederösterreichern, die in St. Wolfgang infiziert wurden,geschrieben.... dass so viele Praktikanten aus NÖ dabei sind, ist eher unwahrscheinlich...

Ich könnte mir vorstellen, dass sich recht viele in St. Wolfgang angesteckt haben, und mit diesem Souvenir nach Hause gefahren sind.

Bei dzt. 57 Infizierten, und es stehen ja noch einige Tests aus, ist eine sehr lange Infektionskette möglich.

No-samro
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Eine Hoffnung meinerseit ist eine Erfahrung, die ich von 2006 bis 2016 in Saalbach gemacht habe.

Auch in Saalbach werden viele Praktikanten aus der Slowakei und Tschechien angestellt. Die benötigen dieses Praktikum für Ihren Abschluss an einer HLW oder dgl.. Am Rande will ich sagen, dass diese jungen Leute zw. € 400 und 500.- verdient haben, aber sehr oft über 10 Stunden täglich arbeiten mussten. Eine billige Arbeitskraft und das wird ausgenutzt. Die Leute werden vorranging im Halbpensionsbereich eingesetzt. Dies bedeutet Tisch decken und abräumen, Besteck und Gläser putzen usw. Einige werden dann auch eingesetzt um zu servieren, jedoch nicht um Bestellungen aufzunehmen. Es kommt daher zu wenig Gesprächskontakten zw. den Praktikanten und den Gästen. Daher hege ich die Hoffnung, dass es zu keinen Massenansteckungen auf die Gäste kam. Diese jungen Praktikanten haben nach Beendigung des HP-Dienstes (ca. 22 Uhr) Dienstende. Was machen da junge Menschen? Die gehen feiern. - Und das fast täglich. Weit weg von der Aufsicht der Eltern wollen die so richtig Gas geben. Daher erklärt sich für mich auch die hohe Zahl der Infektionen unter den Praktikanten. Ich kenne St. Wolfgang leider nur von früher, doch ich denke, dass dies nie ein Urlaubsort für sehr junge Menschen war. Ich hoffe, dass die Gäste, so wie damals auch heute, ihre Zeit lieber bei einer Flasche Wein auf der Seeterrasse genießen, als ihre Erfüllung in der Disco zu suchen, dann könnte man wirklich davon ausgehen, dass sich nicht zu viele Gäste infizierten.

rehlein
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@No-Samro

Ich denke, das haben Sie gut im Gefühl.

Es könnte wirklich so sein, wie Sie das beschreiben, sonst wären ja bis jetzt auch weit mehr Touris und Angestellte betroffen - so sind es wirklich fast nur Praktikanten.

Hoffen wir, dass es so bleibt, auch wenn ich es keinem Praktikanten wünsche.

Gott sei Dank zählen die so jungen Menschen zu den am wenigsten Gefährdeten für schwere Verläufe.

langsamdenker
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Die ganze Kommunikation passt hint und vorn nicht

Die "betroffenen" PraktikantInnen sind abgeholt worden - ja wie jetzt - sind die nicht ansteckend? In - ich glaub 18 betroffenen Betrieben - hat das Virus sich auf die Mitarbeiter beschränkt? Aber von Betrieb zu Betrieb hat es das Virus geschafft - ja wie denn?
Alles komplett unglaubwürdig, so als hätts Ischgl nie gegeben. Ich wart nur auf ein Interview mit der Gesundheitslandesrätin, mit dazugeschaltenem Heiligenschein, die verkündet: "Wir haben alles richtig gemacht".

Es ist zum pfeilgrad in die Höh biseln....

henslgretl
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Praktikum

Wie geht das? Hole ich mein infiziertes Kind im Auto ab und dann?

lieschenmueller
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im Auto ab

Gute Frage!

Ich glaube, das hätte jeder gerne erklärt, wie das abläuft.

Die Tipps innerhalb der Familie wurden bisher so kommuniziert, als hätte jeder daheim 150 m² und drei Bäder und Toiletten. Sitzt man jetzt mit seinem positiven Jugendlichen im Auto, mit welcher Maske? Mit der ganz einfachen? Geht dann wohl selbst in Quarantäne?

Kann ich mir schwer anders ausmalen.

redniwo
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datenmanipulation

endlich hat die kleine zeitung es geschafft und uns informiert, warum die zahlen auf den landes btw bezirksseiten viel zu niedrig angeführt werden. danke jedenfalls dafür, andere zeitungen haben trotz öfterem nachfragen dazu bis jetzt geschwiegen. die betroffenen werden laut ihrer heimatadresse zugeordnet. naja, wenn man annimmt, dass diese bedauernswerten menschen sofirt nach positiver diagnose nach hause reisen, dann könnte ich das verstehen. nur ich glaube das nicht. besonders die vielen betroffenen angestellten aus dem östlichen ausland, kurieren dann bei uns aus, scheinen aber in der vielgepriesenen ampel nicht auf!? das wäre dann betrug, oder? die an die ampel gebundenen naßnahmen würden dann verspätet oder gar nicht stattfinden. ich nehme an herr anschober weiß das.

erstdenkendannsprechen
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die müssen dann auch hier irgendwo gemeldet sein

und scheinen an ihrer wohnadresse auf.

redniwo
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Bin ich paranoid?

ja klar erstdenkendannsprechen. nur trotzdem, wenn leute an ihrem dienstort als potentielle überträger wohnen, dann sollten diese leute in der Ampel mitgezählt werden, und zwar dort WO sie sich aufhalten, denn DORT werden die von anschober angekündigten an die ampel gebundenen Maßnahmen gesetzt. da sehr wahrscheinlich tourismusorte als Hotspots in Frage kommen, und viele angestellte heimatadressen außerhalb haben, kann man, wenn man skeptisch denkt, eventuell eine absicht der tourismuslobby darin erkennen. ansonsten ist es ein systemfehler der hoffentlich bald korrigiert wird

satiricus
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@ redniwo:

Das ist mMn kein Systemfehler, sondern pure Absicht der Politik bzw. der Tourismuslobby.
Und demnächst wird man uns verkünden, dass "die Behörden keinerlei Fehler gemacht haben" ......

archiv
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Immer wieder und bei allen diese "Nebelgranaten" ....

... es gibt zwar einige weitere Neuinfektionen vor Ort, aber die werden wo anders gezählt.

Möglicherweise/vielleicht gibt es "diese Praktikanten" auch gar nicht?

Bobby_01
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Also

10 Stunden ist schon eine kühne Ansage.
Der erste positive war Dienstag und mit weiter gehenden Tests wurden zum Wochenende durchgeführt. Da passt 10 Stunden irgendwie doch nicht. Aber wie immer es wird heruntergespielt.
Zumindest 1 Woche Quarantäne wäre wohl gerechtfertigt. Grob fahrlässig ist auch das die positiven Praktikanten nach Hause gefahren sind. Es wäre wohl besser gewesen 1 Hotel frei zu machen und alle dort in Quarantäne zu geben.

langsamdenker
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Dass die Zahl der Infektionen im Bezirk Gmunden, die auf der Website des Landes Oberösterreich ausgewiesen wurden, nur bei 33 (Stand Montagfrüh) liegt, obwohl alleine in St. Wolfgang 53 Personen positiv getestet wurden, erklärt sich damit, dass die Betroffenen ihren Heimatbezirken zugeordnet werden.

Das find ich aber schoaf, wenn ich an die "Ampel" denke.
Wenn jetzt eine Reisegruppe aus z.B. Bruck/Mur in St. Wolfgang 150 positive Fälle hätte und die sich alle noch dort aufhalten, muss Bruck/Mur in Quarantäne?

sonnwiese
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Da liegst du richtig

Alles läuft nach dem Motto ZUERST DIE MARIE DANN DIE GESUNDHEIT
In St.Anton lief die Sache ganz anders
Gleich Quarantäne, aber jetzt ist Hochsaison im Salzkammergut
Wenn das Zuordnen so geht, dann werden wir mit der Ampel noch einiges erleben müssen/dürfen
Spielt nicht mit dem Virus, ihr werdet immer der Verlierer sein

chatrouge
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Neuinfektionen täglich durch Datenkorrekturen niedrig gehalten

Die Anzahl der täglichen Neuinfektionen wird durch sogenannte Datenkorrekturen niedrig gehalten und damit bewusst manipuliert.
Sie wird nur deklariert, wenn sie durch eine negative Zahl auffällt, sonst nicht.
Anstatt bei Datenkorrekturen aufsummierte Zahlen bei bisher gesamt positiv Getesteten, Verstorbenen, Genesenen und aktuell Infizierten zu korrigieren, wird bewusst die Zahl der Neuinfektionen reduziert.
Man muss daher davon ausgehen, dass die Zahl der festgestellten Neuinfektionen weit höher ist, als die Veröffentlichte.

Planck
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Wieso sollte das eine mit dem anderen zu tun haben?

Dass man die 'Fälle' auf dem Papier den Wohnbezirken zuordnet, kann ich nachvollziehen. Ob man die jetzt im Urlaub kaserniert, nach Haus schickt oder bei Bedarf ins nächste geeignete Spital, ist, so wie ich das sehe, eine andere Sache.