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Corona Österreich und WeltPandemie-Hochburg England: Überfüllte Strände sorgen für Ärger

Sicherheit vor Coronavirus soll Österreichs Sommersaison retten +++ Weiter mehr Arbeitslose in den USA +++ Italien will "Schengen-Abkommen" der Gesundheit +++ Hotellerie ruft nach weiteren Coronahilfen +++ Alle aktuellen Entwicklungen im Live-Ticker!

 

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  • Aktuell gibt es in Österreich 16.343 positive Testergebnisse (Stand: Donnerstag, 17.00 Uhr, Quelle: Gesundheitsministerium). Hierzulande sind 633 Personen an den Folgen des Coronavirus verstorben. 14.951 sind wieder genesen. Derzeit befinden sich 188 Personen aufgrund des Coronavirus in krankenhäuslicher Behandlung und davon 32 auf Intensivstationen.
  • Aktuell Erkrankte in den Bundesländern: 820 (Stand: Donnerstag, 17 Uhr, Gesundheitsministerium). 
  • Stand nach Bundesländern: Burgenland (12), Kärnten (5), Niederösterreich (139), Oberösterreich (29), Salzburg (12), Steiermark (101), Tirol (38), Vorarlberg (16), Wien (468).
  • Sicherheit vor Coronavirus soll Österreichs Sommersaison retten.
  • Arbeitslosenzahl in den USA nimmt weiter zu.
  • Vorerst keine generelle Reisefreiheit für Sommerurlaub in EU
  • Infografiken: Das Coronavirus in Österreich und der ganzen Welt.
  • Psychotherapie Helpline 0720 12 00 12 bietet täglich von 8 bis 22 Uhr kostenfreie Hilfe.

Der Vortag zum Nachlesen

Donnerstag, 21. Mai 2020

Pandemie-Hochburg England: Überfüllte Strände sorgen für Ärger

Zahlreiche Strände in Großbritannien waren auch am Donnerstag trotz der Coronakrise überfüllt. Das schöne Wetter hatte Ausflügler vor allem an die südenglische Küste, etwa nach Bournemouth, gelockt. Die britische Regierung erlaubt inzwischen Tagesausflüge in England, fordert aber die Einhaltung des Zwei-Meter-Abstands von Personen, die nicht in einem Haushalt leben.

"Hunderte sterben jeden Tag, und die Leute denken hier, sie können ihren Spaß am Strand haben", schimpfte ein Spaziergänger in Southend östlich von London. In Cornwall an der südwestlichen Spitze Englands übernachteten Menschen in ihren Wohnmobilen, obwohl dies nicht erlaubt war. Hotels, aber auch viele öffentliche Parkplätze und Toiletten sind noch geschlossen. Einheimische befürchten, dass sich das Coronavirus durch Tagesausflügler wieder stark ausbreiten könnte. Die Landesteile Schottland, Wales und Nordirland fahren einen eigenen, strikteren Kurs im Kampf gegen die Pandemie.

22 Uhr Uhr: Vergleichsweise niedriger Anstieg bei Corona-Opfern in Frankreich

In Frankreich sind seit Ausbruch der Covid-19-Pandemie 28.215 Menschen gestorben, das sind 83 mehr als noch am Vortag. Das teilte das Gesundheitsministerium am Donnerstagabend in Paris mit. Es handelt sich um einen vergleichsweise niedrigen Anstieg. Frankreich gehört in Europa zu den besonders betroffenen Ländern der Coronakrise.

Die Regierung hatte die strengen Ausgangsbeschränkungen für Bürger vor rund eineinhalb Wochen gelockert. Es gibt aber weiterhin Einschränkungen; so sind Reisen mit einer Entfernung von über 100 Kilometern nur bei besonderen beruflichen oder privaten Anlässen erlaubt. Die Behörden riefen mehrfach dazu auf, bei den sommerlichen Temperaturen die Sicherheits- und Abstandsregeln einzuhalten.

 

20.20 Uhr: Mehr als 20.000 Infizierte in Polen

Polen hat am Donnerstag die Marke von 20.000 Infektionen mit dem Coronavirus überschritten. Das Gesundheitsministerium bestätigte am Spätnachmittag 20.143 Infektionsfälle mit SARS-CoV-2 und bisher 972 Todesfälle. In den vergangenen Wochen verzeichnete das Land regelmäßig mehrere hundert Neuinfektionen pro Tag. Anzeichen für eine Abschwächung der Ausbreitung gibt es vorerst nicht.

In den vergangenen Tagen konzentrierten sich die Neuinfektionen auf die Kohlebergbauregion Oberschlesien. Die polnischen Behörden intensivierten deshalb die Corona-Tests bei Bergleuten des Kohlereviers und deren Familienangehörigen. Von den am Donnerstag hinzugekommenen 405 Corona-Neuinfektionen wurden 251 in Oberschlesien verzeichnet.

Rund 8.500 Menschen sind von der Viruserkrankung Covid-19 in Polen bereits genesen. Bisher wurden im Land rund 700.000 Corona-Tests durchgeführt.

20.00 Uhr: Einschränkungen zum Ramadan-Ende

Angesichts der Corona-Pandemie sollen in der afghanischen Hauptstadt Kabul zum Ende des muslimischen Fastenmonats Ramadan an diesem Wochenende strenge Einschränkungen gelten. Ziel sei es, so die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, sagte Kabuls Gouverneur Mohammed Yaqub Haidari am Donnerstag. Bisher befolgt nur ein kleiner Teil der Menschen in Afghanistan geltende Vorgaben.

Ramadan endet um den 23. Mai mit dem Fest Eid al-Fitr, auch Zuckerfest genannt. Zu diesem Anlass treffen sich Muslime gewöhnlich mit Freunden und Familie unter anderem zum gemeinsamen Essen. Nach dem Fest solle es in Kabul Lockerungen geben, sagte Haidari weiter. Das Kabinett habe einen entsprechenden Plan gebilligt. Die meisten Geschäfte sollen dann unter Auflagen wieder öffnen können, Schulen und Restaurants dagegen vorerst geschlossen bleiben.

19.00 Uhr: Lettland beschloss weitere Lockerungen

Lettlands Regierung des baltischen EU-Landes beschloss, mit 1. Juni die Beschränkungen für verschiedene Bildungs- und Sportaktivitäten sowie Volks- und Laienkunstgruppen zu lockern. Dies teilte Ministerpräsident Krisjanis Karins am Donnerstag nach der Kabinettssitzung in Riga mit. Unter Beibehaltung der Abstandsregeln sollen Bildungseinrichtungen staatliche Prüfungen wieder von Angesicht zu Angesicht organisieren dürfen. Dies soll etwa für berufliche Qualifikationsprüfungen und Aufnahmetests, aber vereinzelt auch im Hochschulbereich gelten.

Für Profi-Sportler und Athleten der lettischen National- und Olympiateams wurden die Auflagen zur Sportausübung gelockert. Mit Ausnahme von Kampfsportlern dürfen sie nun auch in Gruppen trainieren und dabei den ansonsten geltenden Zwei-Meter-Abstand unterschreiten. Gestattet sind unter strengen Hygienevorschriften ab dem kommenden Monat auch wieder organisierte Gruppenaktivitäten im Innen- und Außenbereich von Chören, Tanzgruppen und anderen Ensembles, die in Lettland einen wichtigen Teil der nationalen Identität bilden. Auch Sommerferienlager für Kinder können organisiert werden.

18.40 Uhr: Serbien ermöglicht Einreise ohne Auflagen

Die serbische Regierung öffnet die Grenzen des Landes für Ausländer, ohne dass diese einen Corona-Test vorlegen oder sich in Quarantäne begeben müssen. Dies beschloss das Kabinett am Donnerstag. Bisher war die Einreise nach Serbien für ausländische Staatsbürger nur in Ausnahmefällen möglich. Die neue Regelung tritt am Freitag in Kraft. Reisende erhalten an den Grenzübergängen lediglich Informationsblätter, die sie auf die Gefahren der Corona-Pandemie aufmerksam machen. Das Land liegt an wichtigen Transitrouten, die aus Westeuropa in den Südosten des Kontinents führen.

18.21 Uhr: 156 Tote in Italien binnen 24 Stunden

Nachdem Italien am Montag mehrere Corona-Beschränkungen gelockert hat, ist die Zahl der Covid-19-Todesopfer am Donnerstag gegenüber dem Vortag leicht gesunken. Die Zahl der Verstorbenen betrug in 24 Stunden 156, am Vortag waren es 161 gewesen, teilte der italienische Zivilschutz mit.

18.10 Uhr: Ungarn öffnet Grenze zu Österreich

Ab Freitag öffne Ungarn seine Grenzen zu Österreich, heißt es im Ungarischen Amtsblatt vom Donnerstag. Von dem hier veröffentlichten Regierungsbeschluss sind alle österreichischen Staatsbürger betroffen, die über einen negativen Corona-Test verfügen, der nicht älter ist als vier Tage, zitierte die Ungarische Nachrichtenagentur MTI die Veröffentlichung.

Laut Regierungsbeschluss dürfen österreichische und auch ungarische Staatsbürger, wenn sie nach Passieren der ungarischen Grenze innerhalb von 14 Tagen Symptome einer Ansteckung wahrnehmen, ihren Aufenthaltsort oder ihre Unterkunft nicht verlassen. Sie müssten umgehend telefonisch die zuständige Behörde informieren, heißt in dem Regierungsbeschluss.

18.06 Uhr: Heute Nacht Deadline für Laudamotion - Ohne neuen KV morgen beim AMS

Kommt in den nächsten Stunden nicht doch noch ein neuer billigerer Kollektivvertrag für das fliegende Personal bei Laudamotion zustande, dann wird der irische Mutterkonzern Ryanair die Wiener Lauda-Basis schließen und die österreichische Hauptstadt selber von Standorten aus anderen europäischen Städten anfliegen. 300 Lauda-Mitarbeiter sind betroffen.

Die Frist läuft Ende des Tages aus. Die Gewerkschaft hat bisher ihre Unterschrift verweigert. "Wir hoffen natürlich noch darauf", sagte eine Laudamotion-Sprecherin am frühen Donnerstagabend zur APA.

17.42 Uhr: Italien will mit Milliardenfonds Firmen-Anteile kaufen

Die italienische Regierung plant Insidern zufolge einen neuen 44 Mrd. Euro schweren Hilfsfonds. Eine erste Tranche von mindestens 4 Mrd. Euro solle dazu genutzt werden, Anteile strategisch wichtiger Unternehmen zu kaufen, sagen zwei Insider zu Reuters. Wichtige Branchen stehen wegen der Coronavirus-Pandemie, die in Italien besonders heftig wütet, massiv unter Druck. Die Regierung will Firmen vor unerwünschten Übernahmen aus dem Ausland schützen.

17.30 Uhr: Hohe finanzielle Verluste für Manchester United

Der englische Fußball-Rekordmeister Manchester United hat die ersten finanziellen Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie bereits zu spüren bekommen. Der Traditionsverein meldete im Quartalsbericht am Donnerstag für die ersten drei Monate im Jahr 2020 einen Verlust vor Steuern in Höhe von 28,6 Millionen Pfund (32 Millionen Euro).

Der Umsatz sank in dieser Zeit um 19 Prozent auf 123,7 Millionen Pfund (rund 138,5 Mil. Euro). Wichtigster Verlust-Posten sind die fehlenden TV-Einnahmen aufgrund der Unterbrechung des Spielbetriebs Anfang März. Im Vergleich zum vorherigen Quartal erhielten die Red Devils knapp 50 Prozent weniger (26 Millionen Pfund). Die Clubs der englischen Premier League werden eventuell im Juni die Liga fortsetzen.

17.16 Uhr: Hamas schließt Gaza-Grenze wegen Neuinfektionen

Nach einer Zunahme von Corona-Infektionen hat die im Gazastreifen herrschende Hamas Einreisen in das Gebiet vorerst untersagt. Wie ein hochrangiges Mitglied der islamistischen Palästinenserorganisation am Donnerstag ankündigte, werden die beiden einzigen Personen-Grenzübergänge Rafah und Erez bis Ende Juni für Einreisende geschlossen.

In dem dicht besiedelten Küstenstreifen leben zwei Millionen Menschen unter prekären Umständen. Eine starke Ausbreitung des Coronavirus in dem Gebiet gilt deshalb als Horrorszenario. Rafah ist die Verbindung des Gazastreifens nach Ägypten, Erez nach Israel.

Der Corona-Ausbruch im Gazastreifen verlief entgegen der Befürchtungen bisher glimpflich. Nach Angaben des Gaza-Gesundheitsministeriums vom Donnerstag wurden in den vergangenen drei Tagen jedoch 29 Corona-Neuinfektionen registriert. Die Zahl aller bekannten Fälle seit Ausbruch des Virus in dem Gebiet am 5. März stieg damit auf 49. Todesfälle sind bisher nicht bekannt. Nach Angaben des Ministeriums waren alle neu Erkrankten kürzlich über die Übergänge Rafah und Erez in den Gazastreifen zurückgekehrt.

16.40 Uhr: Weiter mehr Arbeitslose in den USA

Die Zahl der Arbeitslosen in den USA steigt wegen der Coronakrise weiter an. In der Woche bis zum 16. Mai haben mehr als 2,4 Millionen Menschen einen Erstantrag auf Arbeitslosenhilfe gestellt, wie die US-Regierung am Donnerstag mitteilte.

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16.25 Uhr: Salgado warnt vor "Völkermord" an Amazonas-Ureinwohnern

Der brasilianische Fotograf und Umweltaktivist Sebastião Salgado hat vor lebensbedrohlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie für die Ureinwohner Brasiliens gewarnt. Sollte die brasilianische Regierung nicht mehr unternehmen, um die Menschen vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen, werde es einen "Völkermord" an den Ureinwohnern geben, sagte Salgado der Nachrichtenagentur AFP.

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16.00 Uhr: Regierung will Impfstoffe "Made in Germany" schützen

Die deutsche Regierung will Unternehmen, die Arzneimittel und Impfstoffe "Made in Germany" herstellen, besser vor Übernahmen ausländischer Investoren schützen. Dazu wird die Außenwirtschaftsverordnung verschärft. Damit kann die deutsche Regierung bei geplanten Übernahmen von Firmen im Gesundheitssektor früher und genauer hinschauen.

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15.50 Uhr: Italien will "Schengen-Abkommen" der Gesundheit

Italien drängt auf ein "Schengen-Abkommen" der Gesundheit. Damit soll verhindert, werden, dass Bürger, die von einem EU-Land zum anderen reisen, einer Quarantäne unterzogen werden müssen. "Wer negativ getestet wurde, soll keiner Quarantäne unterzogen werden. Es ist unmöglich, ausländische Touristen zu testen", sagte der Präsident der norditalienischen Region Venetien, Luca Zaia.

Der Lega-Politiker Zaia machte Druck auf die italienische Regierung, damit sie international das "sanitäre Schengen-Abkommen" unterstütze. Er sprach sich gegen touristische EU-Korridore aus. "Es ist unannehmbar, dass Österreich und Deutschland touristische Korridore in Richtung Kroatien organisieren, um Italien auszugrenzen", protestiert Zaia.

Italienische Parteien fordern von Österreich ein Ende der Reisebeschränkungen nach Italien. Die rechte Lega warf Österreich "diskriminierendes Verhalten" vor. "Italien besteht aus 20 Regionen, die meisten weisen einen niedrigeren Reproduktionsfaktor auf als einige österreichische Bundesländer. Italien wie eine einzige Sperrzone zu behandeln, ist diskriminierend", sagte der Südtiroler Lega-Abgeordnete Flippo Maturi.

15.38 Uhr: Um 99,7 Prozent weniger Einreisende per Flugzeug

Im wichtigsten europäischen Urlaubsland Spanien sind die Einreisen per Flugzeug im April wegen der Coronabeschränkungen um 99,7 Prozent zurückgegangen. Insgesamt seien nur 21.327 Einreisen registriert worden nach mehr als sieben Millionen im April 2019, meldete die Nachrichtenagentur Europa Press am Donnerstag unter Berufung auf Angaben der staatlichen Tourismusorganisation Turespaña.

Spanien hat zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie alle nicht unbedingt notwendigen Reisen untersagt. Seit Freitag vergangener Woche gilt zudem für alle Ausländer nach der Einreise eine zweiwöchige Pflicht zu häuslicher Quarantäne. Der Tourismus ist für Spanien eine wichtige Einnahmequelle. Im vergangenen Jahr verbrachten nach Angaben des Statistikamts INE 83,7 Millionen Ausländer ihren Urlaub in Spanien, mehr als in jedem anderen Land Europas. Sie gaben insgesamt 92,3 Milliarden Euro im Land aus.

15.20 Uhr: Espresso in Coronakrise teurer

Lange mussten die Italiener in der Coronakrise auf ihren geliebten "caffè" verzichten - bei der Wiedereröffnung der Kaffeebars gab es mancherorts dann aber eine Ernüchterung: Der eigentlich heilige Preis für Espresso und Cappuccino ist gestiegen.

Auch wenn man kein einheitliches Urteil abgeben könne, der Preis sei in einigen Bars um 10 bis 20 Cent pro Tasse gestiegen, erklärte der Verbraucherschutzverband Centro Consumatori Italia.

Italien ist stolz auf seine Kaffeetradition, ein Espresso an der Theke kostet normalerweise rund einen Euro. Der Espressoverband erklärte, im Ausland sei Kaffee viel teurer als in Italien. Doch diese Haltung stößt auf Kritik. "Wenn die Kaffeepreise in Italien niedriger sind als im Ausland, bedeutet das nicht, dass der Barista die Preise erhöhen muss", erklärte der ebenfalls mit Verbraucherschutz befasste Verband Codacons.

14.58 Uhr: Conte dankt Bürgern

Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte hat seine Landsleute für ihre Disziplin im Kampf gegen das Virus gelobt. "Wenn das Schlimmste hinter uns liegt, dann haben wir das den Bürgern zu verdanken, die ihren Lebensstil geändert haben", sagte Conte. Allerdings würden die Herausforderungen der nächsten Monate noch schwieriger werden. Italien müsse die notleidende Wirtschaft in Gang bringen und zugleich die Infektionsraten im Griff behalten.

Um die Tourismusbranche zu fördern, rief Conte die 60 Millionen Bürger zum Urlaub im eigenen Land auf. Besonders an die Jugendlichen gewandt mahnte er allerdings, dass die Zeit noch nicht reif sei für Übermut, Feste und den Neustart des Nachtlebens. Es hatte zuletzt Berichte über Feiern und Ansammlungen junger Menschen gegeben. Außerdem forderte Conte von den Banken mehr Einsatz: "Das Bankensystem kann und muss mehr tun, um Kredite bereitzustellen", sagte der parteilose Regierungschef.

14.30 Uhr: Coronakrise verschärft Not in Nordostsyrien

Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) befürchtet, dass die Corona-Pandemie die dramatische humanitäre Lage für Millionen Menschen im Nordosten Syriens weiter verschlimmert. "Es besteht die Gefahr, dass sich tiefgreifende Krisen, die im Verborgenen liegen, verschärfen, während die Aufmerksamkeit der Welt auf das Coronavirus gerichtet ist", sagte IKRK-Regionaldirektor für den Nahen und Mittleren Osten, Fabrizio Carboni.

Die Nordosten der Bürgerkriegslandes wird zum größten Teil von den syrischen Kurden kontrolliert, die große Gebiete von der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) eingenommen hatten. Die humanitäre Lage in der Region hatte sich in den vergangenen Monaten deutlich verschlechtert. Hintergrund ist ein Kompromiss im UNO-Sicherheitsrat. Wegen einer Blockadehaltung vor allem vom syrischen Verbündeten Russland ist ein Grenzübergang zum Irak für humanitäre Güter geschlossen. Carboni forderte, dass der Kampf gegen die Corona-Ausbreitung "die chronischen konfliktbedingten Bedürfnisse an Orten wie dem Nordosten Syriens" nicht vernachlässige. Laut IKRK ist gerade einmal eines der 16 Krankenhäuser in der Region voll funktionsfähig, sieben sind komplett außer Betrieb. Zudem herrsche Wasserknappheit. Grundlegende Hygienevorkehrungen gegen Covid-19 könnten so nicht getroffen werden, sagte Karim Mahmoud, Leiter des IKRK-Büros in der Region Hasaka.

14.00 Uhr: Hotellerie ruft nach weiteren Coronahilfen

Die Hotellerie ruft nach weiteren Unterstützungsmaßnahmen in der Coronakrise. Das sei "notwendig", weil die Branche "am längsten und härtesten" von der Coronakrise betroffen sei, so Susanne Kraus-Winkler, Obfrau des Fachverbandes Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), am Donnerstag in einer Aussendung.

Damit der Re-Start reibungslos gelinge, seien nun auch Eigenverantwortung, Disziplin und Hausverstand aller Beteiligten - Unternehmer, Mitarbeiter und Gäste - gefragt, so Kraus-Winkler nach einer Online-Tourismuskonferenz mit mehr als 1.000 Teilnehmern und Vertretern der Bundesregierung. Das nach der Konferenz durch Regierungsvertreter angekündigte Sonderbudget für die Österreich Werbung (ÖW) in Höhe von 40 Mio. Euro begrüßt die Hoteliervertreterin.

13.37 Uhr: Chinas Volkskongress tagt unter strengen Corona-Vorsichtsmaßnahmen

Unter strengen Vorsichtsmaßnahmen gegen das Coronavirus sind einige Tausend Abgesandte zur Jahrestagung von Chinas Nationalem Volkskongress in Peking eingetroffen. Die Plenarsitzung des chinesischen "Parlaments", das im Grunde nur die Beschlüsse der alleinherrschenden Kommunistischen Partei absegnet, beginnt am Freitag in der Großen Halle des Volkes. Knapp 3.000 Abgeordnete kommen ab Freitag in Peking zusammen.

Von Normalität lässt sich auf der Tagung aber noch schwerlich sprechen, da strenge Maßnahmen zur Vorbeugung gegen neue Infektionen getroffen werden mussten. So wurde die Sitzung von sonst rund zehn bis zwölf Tagen auf etwa eine Woche verkürzt. Für die Reise in die Hauptstadt mussten die Abgeordneten jeweils einen Corona-Test bei der Abreise und bei der Ankunft in Peking machen. Viele kamen in Sonderzügen, um nicht im normalen Bahnverkehr zu reisen. In den Hotels sollen Abgeordnete im Restaurant einzeln an Tischen oder allein auf ihren Zimmern essen.

13.17 Uhr: US-Milliardenspritze für Coronaimpfstoff-Projekt von AstraZeneca

Die USA stecken bis zu 1,2 Milliarden Dollar (1,1 Mrd. Euro) in die Entwicklung eines Coronavirus-Impfstoffes beim britischen Pharmakonzern AstraZeneca. Zugleich bestellt die Regierung in Washington 300 Millionen Dosen des Mittels vor, wie Gesundheitsminister Alex Azar am Donnerstag mitteilte.

Er hoffe, dass die ersten Dosen des Impfstoffs, der zusammen mit der Universität Oxford entwickelt wird, bis Oktober zur Verfügung stehen. Die restliche Bestellung solle bis Anfang 2021 ausgeliefert werden. AstraZeneca betonte, dass es noch unsicher sei, ob der Impfstoff überhaupt wirke. Der Konzern warte noch auf Ergebnisse eines Tests im frühen Stadium in Südengland, bevor man sich mit der späten Versuchsphase befasse.

13.25 Uhr: "Einem Urlaub in Österreich steht nichts mehr im Wege"

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP), Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) und Wirtschaftskammerpräsident Harald Mahrer informierten heute zum Thema „Urlaub in Österreich“. Wie geplant werde man den Tourismus in Österreich ab dem 29. Mai schrittweise hochfahren, so Kurz. Klar sei aber, dass dies ein "Soft-Start" werde, konkretisierte Köstinger. Stufenweise Grenzöffnungen zu Deutschland seien angedacht. „Wir sind derzeit im Gespräch mit anderen Nachbarstaaten Österreichs, wie Tschechien oder die Schweiz, die das Virus ähnlich gut im Griff haben“, so Köstinger. Den Gästen wolle man ein "Maximum an Sicherheit" und ein "Maximum an Freude" ermöglichen.

Urlaub in Österreich stehe für „sich wohlfühlen aber sicher sein“, so Wirtschaftskammerpräsident Harald Mahrer. In den Hotels und Tourismusregionen sollen Mitarbeiter deswegen großflächig getestet werden, um sicherzustellen, dass das Virus nicht verbreitet wird. Die Kosten dafür soll der Bund übernehmen. Der Urlaub in Österreich sei damit so sicher, wie kaum in einem anderen Land der Welt, so der Bundeskanzler. Köstinger appellierte erneut an die Österreicher, den Urlaub im eigenen Land zu verbringen. Dafür soll eine 40 Millionen Euro teure Werbe-Kampagne ausgerollt werden.

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13.08 Uhr: Italiens Krankenpfleger protestieren

Die italienischen Krankenpfleger protestieren gegen fehlende Zuschüsse. Die Regierung hat ein Bonus für die im Kampf gegen das Covid-19 eingesetzten Krankenpfleger und Ärzte von 1.000 Euro versprochen. Das 55 Milliarden schwere Hilfspaket enthält jedoch keinerlei Gelder für das Gesundheitspersonal.

"Im Mai ist alles zu Ende gegangen, die Helden sind vergessen worden. Dabei sind viele unserer Kollegen dem Covid-19 erlegen", protestierte der Gewerkschaftsverband der Krankenpfleger. In Turin kam es zu einer Protestdemonstration der Krankenpfleger. In einem offenen Brief an Staatschef Sergio Mattarella und an Regierungschef Giuseppe Conte protestierte das Gesundheitspersonal, dass ihnen der versprochene Bonus nicht gezahlt wurde.

12.000 Krankenpfleger haben sich seit Beginn der Epidemie in Italien am Covid-19 angesteckt. 450.000 Krankenpfleger sind in Italien im Einsatz, 80 Prozent davon sind Frauen. Von den 12.000 Krankenpflegern, die sich am Coronavirus angesteckt haben, sind 38 dem Covid-19 erlegen, circa 160 Ärzte sind gestorben. Mit mehr als 32.000 Todesopfern zählt Italien zu den weltweit vom Covid-19 am stärksten betroffenen Ländern der Welt.

13 Uhr: ILO: Zustände in deutschen Schlachthöfen "schockierend"

Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) stellt der deutschen Fleischindustrie ein vernichtendes Zeugnis aus. Die Zustände in den Schlachthofbetrieben seien "schockierend und beschämend für Deutschland", sagte die Direktorin der ILO-Vertretung in Deutschland, Annette Niederfranke, den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Donnerstag.

Es zeige sich, "dass in manchen Bereichen nicht genügend hingeschaut und kontrolliert wird und auch über Jahre keine Konsequenzen gezogen wurden."

Die deutsche Regierung hatte am Mittwoch beschlossen, dass in der Fleischindustrie künftig nur noch Angestellte des eigenen Betriebs Tiere schlachten und zerlegen dürfen sollen. Werkverträge sollen ab dem Jahreswechsel verboten sein. Sie waren in Verruf geraten, weil dabei auch Mitarbeiter zu Niedriglöhnen und mit überlangen Arbeitszeiten eingesetzt wurden; auch die Unterbringung der Mitarbeiter sorgte wiederholt für massive Kritik.

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12.49 Uhr: Slowenien sieht großes Interesse unter Österreichern

An einer Grenzöffnung zwischen Slowenien und Österreich besteht laut dem slowenischen Regierungssprecher Jelko Kacin auch unter österreichischen Staatsbürgern großes Interesse. Viele möchten schon über Pfingsten nach Slowenien kommen, so Kacin. Es gebe vermehrt Anfragen bei Tourismusanbietern sowie der slowenischen Botschaft in Österreich, berichtete er am Donnerstag bei einer Pressekonferenz

"Österreich verpflichtet seine Bürger nach wie vor zur Quarantäne bei der Rückkehr aus Slowenien. Das erschwert ihnen die Entscheidung für einen Kurzurlaub über Pfingsten sehr", sagte Kacin mit Blick auf nach wie vor geltende österreichische Einreisebeschränkungen. "Es geht hier nicht um die Frage der Beziehung Sloweniens zu österreichischen Staatsbürgern. Bei uns sind sie willkommen", fügte er hinzu.

12.45 Uhr: Zahlreiche EU-Warnungen zu Covid-Hotspot Ischgl

Drei Tage nach der ersten Warnung aus Island haben am 8. März die Dänen Covid-Verdachtsfälle über das Frühwarn- und Reaktionssystem EWRS an Österreich gemeldet. Als Hotspot wurde die Ischgler Bar "Kitzloch" vermutet. Das berichtet "Der Standard" in seiner Online-Ausgabe. Das Land Tirol bestätigte die Recherchen in einer Aussendung am Donnerstag nur zum Teil.

"Der Standard" bezieht sich in seinem Bericht auf den Blogger Kurt Krickler, der über das dänische Informationsfreiheitsgesetz Einblick über den Mailverkehr zwischen Dänemark und Österreich sowie Innsbruck und Wien bekam. Laut Mailverkehr bestätigte die Tiroler Landes-Sanitätsdirektion der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) gegenüber, dass elf der Kitzloch-Mitarbeiter angegeben hatten, zum Teil bereits seit Februar unter grippeähnliche Symptome gelitten zu haben.

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12.41 Uhr: Schönborn feierte ersten Gottesdienst seit Kirchenschließungen

Kardinal Christoph Schönborn hat zum ersten Mal seit den zwischenzeitlichen Kirchenschließungen aufgrund der Coronakrise wieder einen öffentlichen Gottesdienst gefeiert. Dies sei ein "bewegender Moment", sagte er zu Christi Himmelfahrt im Wiener Stephansdom.

Wenngleich der Beginn "zaghaft" sei und "unter Bedingungen, die wir nicht selber gewählt haben, sondern freiwillig annehmen, um uns gegenseitig zu schützen", fügte der Wiener Erzbischof hinzu."

12.32 Uhr: Premier Conte ruft Italiener zum Urlaub daheim auf

Der italienische Premier Giuseppe Conte hat am Donnerstag seine Mitbürger zum Urlaub in der Heimat aufgerufen. "Wir können die Juwelen unseres Landes entdecken, die wir noch nicht kennen", sagte der Regierungschef in einer Ansprache vor dem Parlament in Rom.

Der Premier versicherte, dass Italien ein sicheres Land sei. "Italien ist weltweit auf Platz eins, was Abstriche pro Einwohnerzahl betrifft. 3,17 Millionen Abstriche wurden bisher durchgeführt", erklärte Conte.

12.29 Uhr: Wiener Prater sperrt kommende Woche auf

Kommende Woche, am Freitag (29. Mai), sperrt der Wiener Prater nach der corona-bedingten Pause wieder auf, wurde in einer Aussendung mitgeteilt. Die Betriebe hätten Sicherheitsvorkehrungen getroffen, um das Ansteckungsrisiko zu minimieren, sagte eine Sprecherin auf APA-Nachfrage am Donnerstag. Dazu zählen Desinfizieren, Abstandsmarkierungen und eine Sitzplatzzuteilung.

Die Vorkehrungen im Detail: Das Personal werde mit Mund-Nasen-Schutzmasken oder mit FFP2-Masken sowie mit Einweg- oder Stoffhandschuhen arbeiten, erklärte die Sprecherin. Die Betriebe werden regelmäßige Desinfektionen vornehmen, wurde angekündigt.

12.18 Uhr: 2 Tage altes Baby mit Infektion in Südafrika gestorben

In Südafrika ist nach Behördenangaben ein zwei Tage altes Baby gestorben, das mit dem Coronavirus infiziert war. Wie Gesundheitsminister Zweli Mkhize am späten Mittwochabend bekanntgegeben hat, handelte es sich um eine Frühgeburt. Das Neugeborene war mit Lungenproblemen auf die Welt gekommen - die Mutter war mit dem Coronavirus infiziert. Corona-Todesfälle von Babys sind äußerst selten.

Die panafrikanische Gesundheitsbehörde Africa CDC betonte am Donnerstag, es handle sich um den ersten derartigen Fall, der auf dem Kontinent bekannt wurde. Die Regierung hat seit Ende März im Kampf gegen das Coronavirus eine strenge Ausgangssperre verhängt. Millionen Südafrikaner in der informellen Wirtschaft oder ohne Arbeit kämpfen seitdem um ihr Überleben; Armut und Nahrungsmittelsicherheit haben sich dramatisch verschlechtert. Südafrika hat bisher 18.003 Infizierte und 339 Covid-19-Tote gemeldet.

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12.09 Uhr: Tokio vor Aufhebung von Notstand

In Japan könnte der in der Coronakrise verhängte Notstand für die Hauptstadt Tokio und ihr Umland in der kommenden Woche aufgehoben werden. Ministerpräsident Shinzo Abe sagte am Donnerstag, derzeit würden die Regelungen in Tokio, Hokkaido und anderen Regionen weiter gelten.

Am Montag werde seine Regierung mit Experten über die Lage beraten. "Sollte die derzeitige Lage andauern, ist es möglich, den Notstand zu beenden."

12 Uhr: Treffen von Staatssekretärin Mayer mit Kulturschaffenden

Morgen, Freitag, gibt es um 14.00 Uhr ein Treffen der neuen Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer mit Vertretern der österreichischen Kulturbranche im Kulturministerium, um weitere Öffnungsschritte für Kulturveranstaltungen zu besprechen. 

11.39 Uhr: Miliz schützt erstmals Grenze im Burgenland

Mit dem Abschluss der Übergabe- bzw. Übernahme-Verfahren am Freitagnachmittag wird die Miliz erstmals die Grenze zur Slowakei, zu Ungarn und Slowenien im Burgenland schützen. Darauf hat am Donnerstag das Militärkommando des Bundeslandes hingewiesen.

Die Kompanien haben eine Gesamtstärke von etwa 500 Soldaten der Miliz und des Aktivstandes. Ihre Aufgaben sind sicherheitspolizeilicher Assistenzeinsatz in den Bereichen Migration und Covid-19 sowie Assistenzeinsatz zur Unterstützung gesundheitsbehördlicher Maßnahmen im Rahmen der Grenzkontrolle, teilte das Militärkommando Burgenland mit.

11.33 Uhr: Aktuelle Kennzahlen aus Wien

Stand Donnerstag, 21. Mai 2020, 08.00 Uhr, sind in Wien 3.059 Erkrankungen bestätigt. Die Zahl der mit dem Virus in Zusammenhang stehenden Todesfälle beträgt weiterhin unverändert 144. 2.447 Personen sind genesen.

11.22 Uhr: Grüne sehen sich in Vermittlerrolle

Weitaus weniger kritisch als der Koalitionspartner ÖVP sieht der Grüne Europasprecher Michel Reimon den deutsch-französischen Vorschlag für ein Corona-Wiederaufbauprogramm. Dieser sei ein "erster großer Wurf", wenngleich nicht "ökologisch und sozial genug", erklärte Reimon am Donnerstag. Die Grünen könnten in dem Streit um Coronahilfen nach Ansicht des Abgeordneten vermitteln.

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat am Dienstag einen gemeinsamen Gegenentwurf Österreichs, der Niederlande, Schwedens und Dänemarks zu dem Plan von Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron angekündigt. Der Plan der Vier soll vorwiegend auf Krediten basieren.

>> Merkel und Macron: Die Rückkehr des starken Tandems

11.11 Uhr: Coronakrise gefährdet Zukunft der Bürotürme

Sie galten als Symbole für den weltweiten Siegeszug von Kapitalismus und Globalisierung: die riesigen Bürotürme in den Geschäftsvierteln der Metropolen in aller Welt. Doch wegen der Coronapandemie haben Unternehmen ihre Mitarbeiter ins Homeoffice geschickt. Es wurde still in den Hochhäusern - und das vielleicht auf Dauer.

Denn viele Chefs gehen davon aus, dass ihre Angestellten nach der Krise weiter von zu Hause arbeiten. Angenehmer Nebeneffekt für die Unternehmen: Sie könnten teure Büromieten in den Citys sparen.

Der französische Autobauer PSA erwägt, die Telearbeit für Mitarbeiter, die nicht in der Produktion tätig sind, zur neuen "Referenz" zu erklären. Betroffen wären davon zehntausende Angestellte. Der US-Dienst Twitter will einigen Mitarbeitern sogar dauerhaft grünes Licht fürs Homeoffice geben.

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11.04 Uhr: Ägypten lässt Tourismus vorsichtig anlaufen - zunächst nur Landsleute

Ägypten lässt den Tourismus trotz der Ausbreitung des Coronavirus langsam wieder anlaufen. Mit einem strengen Regelkatalog soll die Gefahr einer Ansteckung für Urlauber so gering wie möglich gehalten werden. Hotels dürfen bei 25 Prozent Belegung inzwischen einheimische Gäste empfangen und ab 1. Juni bei 50 Prozent Belegung. Wann ausländische Touristen wieder einreisen dürfen, ist derzeit unklar.

Den Auflagen zufolge müssen sich Hotels zunächst um ein Zertifikat bewerben, dass ihnen ausreichende Maßnahmen zum Schutz vor dem Virus bescheinigt. So müssen im Hotel ein Arzt und genügend Schutzbekleidung vorhanden sein sowie eine Art hauseigene Klinik für den Fall von Coronavirus-Erkrankungen. Ein Hotel-Stockwerk oder ein eigenes Gebäude muss für Infizierte oder Corona-Verdachtsfälle blockiert werden. Partys, Hochzeiten oder Unterhaltungsprogramme sind nicht erlaubt. Auch Jacuzzis, Wasserrutschen und Massage-Räume bleiben geschlossen.

10.59 Uhr: Coronapandemie schickt längste US-Fernsehserie in die Zwangspause

Bekommt Michael das volle Sorgerecht für seinen Sohn Wiley? Treibt der Liebeskummer Sasha in die Drogensucht? Und werden Sonny und Julian sich wieder in die Haare bekommen? Fans der US-Seifenoper "General Hospital" werden noch eine ganze Weile auf Antworten auf diese und andere Fragen warten müssen. Die am längsten laufende US-Fernsehserie muss wegen der Coronapandemie eine Zwangspause einlegen.

Zum ersten Mal seit dem Start 1963 und mehr als 14.500 Folgen muss der Fernsehsender ABC die Serie unterbrechen, die vorerst letzte Folge soll am Donnerstagabend ausgestrahlt werden.

10.56 Uhr: Turkish Airlines verlängert Flugstopp

Die halbstaatliche türkische Fluggesellschaft Turkish Airlines hat ihren Flugstopp wegen der Coronavirus-Pandemie erneut verlängert. Wie die Gesellschaft in der Nacht auf Donnerstag mitteilte, bleiben Inlandsflüge nun bis 4. Juni ausgesetzt, internationale Flüge bis 10. Juni. Zuvor war geplant gewesen, Verbindungen Ende Mai wieder aufzunehmen.

10.50 Uhr: Wirtschaft in Eurozone bremst Abstieg - "Tiefpunkt hinter uns"

Die Coronakrise hält die Wirtschaft in der Eurozone auch im Mai fest im Griff. Der Einkaufsmanagerindex, der die Geschäfte von Industrie und Dienstleistern zusammenfasst, stieg zwar von seinem Rekordtief von 13,6 auf nunmehr 30,5 Punkte, wie das Markit-Institut am Donnerstag unter Berufung auf seine monatliche Umfrage unter tausenden Unternehmen mitteilte.

Das Barometer signalisiert aber erst ab 50 Zählern ein Wachstum. Ökonomen hatten allerdings nur einen Anstieg auf 25,0 Punkte erwartet. Weite Teile der Wirtschaft waren wegen Betriebsschließungen zur Pandemie-Eindämmung lahmgelegt.

10.36 Uhr:  Zahl der jemals Infizierten stieg über fünf Millionen

Die Zahl der jemals offiziell mit dem Coronavirus infizierten Menschen ist Donnerstagvormittag (MESZ) auf mehr als fünf Millionen gestiegen. Die Übersicht der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore wies um 10.00 Uhr 5.000.561 mit dem Virus bisher Infizierte aus. 328.191 Personen sind demnach daran verstorben, das sind gut 6,5 Prozent der Gesamtzahl.

Die USA als Spitzenreiter der Statistik nähern sich mit mittlerweile 93.439 Todesfällen allmählich der Marke von 100.000, mehr als 1,55 Millionen Menschen in den Staaten haben sich infiziert. Russland folgt mit 308.705 Infektionen (2.972 Tote), dahinter das immer stärker betroffene Brasilien (291.579/18.859), Großbritannien (249.61/35.786), Spanien (232.555/27.888), Italien (227.364/32.330) und Frankreich (181.700/28.135).

Österreich befindet sich in diesem Ranking mit mehr als 16.000 bisher Infizierten und mit Stand Mittwoch 633 Toten unter 188 Ländern mit zumindest einem Fall auf Rang 40. Gegen Ende März war Österreich mit seinen Fallzahlen weltweit noch um Rang elf und zwölf gelegen.

10.21 Uhr: EU empfiehlt Schutzmasken, Abstandsregeln bei Flugreisen

Die EU hat Leitlinien zu Flugreisen während der Corona-Pandemie vorgelegt. Passagiere und Bordpersonal seien aufgerufen, medizinische Schutzmasken zu tragen, teilten die EU-Behörde für Luftfahrtsicherheit (EASA) und die EU-Krankheitsbekämpfungsbehörde (ECDC) am Mittwochabend mit. Zudem müssten Abstandsregeln "im Rahmen des Möglichen" eingehalten werden.

Konkret empfehlen die EU-Behörden allen Passagieren und der Crew, beim Betreten des Flughafens medizinische Schutzmasken anzuziehen und diese erst abzulegen, wenn sie ihr Reiseziel erreicht haben. Ausnahmeregeln seien für Kinder unter sechs Jahren denkbar. Die Masken sollen alle vier Stunden gewechselt werden. Die EU-Behörden riefen Reisende auf, genügend Masken mitzunehmen. Zugleich sollen die Fluggesellschaften einen ausreichenden Vorrat anlegen.

Um einen Abstand von 1,5 Metern zwischen den Fluggästen zu gewährleisten, soll nach dem Willen der EU möglichst ein Sitz pro Reihe oder jede zweite Reihe im Flugzeug freigelassen werden. Der Bordservice soll auf das Nötigste reduziert werden.

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10.11 Uhr:  Adria-Strände verlegen Beginn der Badesaison vor

Die Strände der nördlichen Adria haben den Beginn der Badesaison vorverlegt. Die Badeanstalten werden in der norditalienischen Region Emilia Romagna mit den bekannten Stränden von Rimini und Riccione schon am kommenden Samstag statt am nächsten Montag öffnen, beschlossen die Behörden.

Die Badeanstalten hätten sich an die Sicherheitsprotokolle angepasst und seien zum Neustart bereit. Schon an diesem Wochenende sollen die ersten Badegäste empfangen werden, sagte Andrea Corsini, Tourismusbeauftragter der Region Emilia Romagna.

10.09 Uhr: Möglicherweise Coronavirus-Infektion durch Nerze

In den Niederlanden ist möglicherweise erstmals ein Mensch durch einen Nerz mit dem neuen Coronavirus infiziert worden. Neuen Untersuchungen zufolge gelte es als wahrscheinlich, dass sich ein Mitarbeiter einer Nerzfarm bei einem Tier angesteckt hat, teilte das Landwirtschaftsministerium in Den Haag mit.

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10.03 Uhr: Deutsche Wirtschaft stoppt Talfahrt im Mai, Wachstum weit entfernt

Die deutsche Wirtschaft hat ihren coronabedingten Rekordabsturz mit der Öffnung vieler Geschäfte und Fabriken im Mai abgebremst, bleibt aber weit von Wachstum entfernt. Der Einkaufsmanagerindex für die Privatwirtschaft - Industrie und Dienstleister zusammen - kletterte von dem im April erreichten historischen Tiefstand von 17,4 auf nunmehr 31,4 Punkte.

9.53 Uhr: Beratungen zwischen Kärnten, Friaul und Venetien

Die Grenzregionen Kärnten, Friaul Julisch Venetien und Venetien führen Gespräche zum Neustart der Wirtschaft und des Tourismus in der Euregio nach Ende des Lockdowns. Dabei sprach sich der Präsident Friauls, Massimiliano Fedriga, am Donnerstag für die Aufhebung von Reisebeschränkungen aus.

Sollten Reisebeschränkungen auf österreichischer Seite weiterhin bestehen, würde dies die norditalienischen Regionen belasten. Dies würde auch den EU-Prinzipien widersprechen, so Fedriga.

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9.50 Uhr: Mastercard: Ohne Coronavirus-Impfstoff nicht zurück ins Büro

Mastercard, der zweitgrößte Zahlungsabwickler der Welt, bietet seinen Mitarbeitern an, erst mit der Verfügbarkeit eines Covid-19-Impfstoffs an ihre Büroarbeitsplätze zurückzukehren. "Sobald es angemessene Tests und einen Impfstoff gibt und die Menschen sich sicher fühlen, werden wir mehr Mitarbeiter im Büro sehen", sagte Personalchef Michael Fraccaro der Nachrichtenagentur Reuters.

Wenn sich die Situation stabilisiere, könnten Unternehmen auf der ganzen Welt feststellen, dass ihre Büros nur zu etwa 30 Prozent belegt sind, sagte Fraccaro. Der Zahlungsabwickler prüfe daher auch seine zukünftigen Immobilienbedürfnisse und erwäge die Konsolidierung von Büros. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Westchester beschäftigt weltweit fast 20.000 Mitarbeiter.

9.43 Uhr: Ford schließt wegen Corona zwei US-Werke

Der US-Autobauer Ford schließt zwei Werke in den USA im Zusammenhang mit der Pandemie. In Dearborn im Bundesstaat Michigan sei ein Arbeiter positiv getestet worden, sagt eine Sprecherin des Autobauers. Die Fabrik in Chicago sei wegen eines Mangels an Teilen geschlossen worden.

Ein Insider sagt, der Zulieferer Lear habe ein Werk im Bundesstaat Indiana wegen eines Covid-19-Falls schließen müssen. Ein Lear-Sprecher lehnt eine Stellungnahme ab.

9.33 Uhr: Anschober setzt Weißrussland auf Landeverbotsliste

Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) hat in einer am Mittwochabend veröffentlichten Verordnung Weißrussland auf die Liste jener Staaten gesetzt, aus denen coronabedingt Luftfahrzeuge nur in Ausnahmefällen in Österreich landen dürfen. Gleichzeitig wurde die Schweiz von der Liste gestrichen. Auch Züge aus der Schweiz und aus Liechtenstein sind ab Samstag wieder möglich.

9.21 Uhr: Billigflieger Easyjet nimmt im Juni wieder Flüge auf

Der britische Billigflieger Easyjet will ab 15. Juni wieder erste Flüge anbieten. Dabei werden hauptsächlich Strecken innerhalb Großbritanniens angeboten, wie das Unternehmen am Donnerstag in London mitteilte. Bedient werden sollen insgesamt 22 Flughäfen, darunter London-Gatwick, Edinburgh, Glasgow und Belfast.

Easyjet-Chef Johan Lundgren sprach von "kleinen, vorsichtig geplanten Schritten". Die Airline kündigte zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen wegen der Coronakrise an. So sollen beispielsweise Passagiere, Besatzung und das Bodenpersonal Masken tragen.

9.16 Uhr:  Über 100.000 Fälle in Peru

In Peru ist die Zahl der Corona-Fälle auf über 100.000 gestiegen. Damit ist der Andenstaat nach Brasilien das von der Corona-Pandemie am zweitstärksten betroffene Land in Südamerika. 104.020 Menschen haben sich bisher nachweislich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert, wie das Gesundheitsministerium am Mittwoch (Ortszeit) mitteilte.

Mindestens 3.024 Patienten seien im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Um die Ausbreitung von Sars-CoV-2 zu bremsen, hatte die peruanische Regierung zunächst recht strenge Ausgangsbeschränkungen verhängt. Allerdings hielten sich viele Peruaner offensichtlich nicht an die Regeln. Zuletzt wurden die Maßnahmen zudem etwas gelockert.

8.55 Uhr: Kommentar zu maskenfreien Demonstranten

8.45 Uhr: Ex-Trump-Anwalt Cohen wird wegen Corona-Pandemie aus Haft entlassen

Der frühere Anwalt von US-Präsident Donald Trump, Michael Cohen, wird Medienberichten zufolge am heutigen Donnerstag wegen der Corona-Pandemie vorzeitig aus der Haft entlassen. Das berichtete unter anderem die "New York Times" am Mittwoch (Ortszeit) unter Berufung auf eine Sprecherin der Gefängnisbehörde.

Cohen werde den Rest seiner Strafe voraussichtlich zu Hause absitzen, meldeten verschiedene Medien mit Verweis auf eine informierte Quelle. Ob dies schon endgültig entschieden ist, war aber zunächst unklar. Der 53-Jährige sollte ursprünglich bis November 2021 in dem Gefängnis in Otisville im Staat New York eine dreijährige Haftstrafe verbüßen.

Cohen hatte sich 2018 vor Gericht wegen mehrerer Vergehen schuldig bekannt, unter anderem wegen einer Falschaussage vor dem Kongress und wegen Verstößen gegen Gesetze zur Wahlkampffinanzierung. Bei Letzterem handelte es sich um Schweigegeldzahlungen, die Cohen nach eigener Aussage im Auftrag von Trump ausgeführt hatte. Im Dezember 2018 wurde der Ex-Anwalt zu drei Jahren Haft verurteilt.

8.39 Uhr: Schul-Neustart hat Mobilität wieder merklich erhöht

Während die Öffnung der Schulen ab Montag die Mobilität der Österreicher merklich miterhöht hat, hält sich der Effekt der Gastronomie-Öffnung unter Auflagen noch in Grenzen. Das zeigen neue Auswertungen anonymisierter Bewegungsdaten, die das Telekomunternehmen A1 und das Grazer Unternehmen Invenium an den Covid-19-Krisenstab liefern. Der Öffi-Verkehr ist demnach weiter im Hintertreffen.

Vor allem die Schul- und Geschäftsöffnungen trugen in den vergangenen Werktagen spürbar dazu bei, dass sich die Bewegungsmuster der Österreicher noch ein Stück weiter in Richtung jenes Niveaus verschoben haben, auf dem sie vor der Coronakrise waren. "Das war auch so zu vermuten", so das Fazit von Mario Mayerthaler von A1 und Michael Cik von Invenium angesichts der weiteren Schritte in Richtung "neue Normalität".

8.30 Uhr:  EU-Kommissar: Unterstützung für pleitebedrohte Firmen

Die EU-Kommission will laut Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni Unternehmen helfen, die durch die Coronakrise in Existenznöte geraten sind. "Wir überlegen, ein neues Instrument in unserem Wiederaufbauplan einzubauen: Eine Solvenzhilfe für Unternehmen, die keine Unterstützung in ihrem Heimatland bekommen", sagte Gentiloni. Davon könnten zum Beispiel Firmen der Autobranche profitieren.

 

8.24 Uhr:  Tests für dritte Dunkelziffer-Studie beginnen

Die Tests für die dritte repräsentative Stichprobenuntersuchung auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 starten kommende Woche. Im Auftrag des Wissenschaftsministeriums hat Statistik Austria dazu eine repräsentative Stichprobe von 3.500 Personen ab 16 Jahren ausgewählt, die derzeit verständigt und vom 27. bis 30. Mai getestet werden. Die Ergebnisse sollen Mitte Juni vorliegen.

Es ist die dritte Studie zur Abschätzung der Dunkelziffer der Infizierten und gleichzeitig die mit der bisher größten Stichprobe. Ziel der Covid-19 Prävalenzstudie ist es, Aufschluss über die Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in der österreichischen Wohnbevölkerung zum Testzeitpunkt zu erhalten.

 

8.16 Uhr: 745 Neuinfizierte und 57 weitere Tote in Deutschland

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am Donnerstag 745 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland gemeldet. Damit lag diese Zahl den zwölften Tag in Folge unter 1.000. Damit steigt auch die Gesamtzahl der nachgewiesenen Ansteckungen in Deutschland auf 176.752.

Die Zahl der Todesfälle legte binnen 24 Stunden um 57 auf 8.147 zu, wie das RKI weiter mitteilte. Die Zahl der nachweislich Genesenen liegt in der Bundesrepublik dem RKI zufolge bei etwa 158.000, rund 1.100 mehr als am Vortag.

 

8.06 Uhr: Strafen für Besuche: Länder gehen unterschiedlich vor

Die Bundesländer gehen höchst unterschiedlich mit den während des Corona-Lockdowns verhängten Strafen für Privatbesuche um, ergab ein APA-Rundruf. Wien und Niederösterreich sprechen von Rückzahlung. Kärntner Bezirke agierten unterschiedlich bei Verstößen gegen Covid-19-Regeln. In der Steiermark waren Strafen für Privatbesuche nach Auskunft des Landes "bisher kein Thema".

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7.55 Uhr: Kuratorium für Verkehrssicherheit fordert höhere Strafen für Raser

Die Statistik spricht eine deutliche, dramatische Sprache: Fast 40 Prozent der 113 Verkehrstoten, die es heuer bislang gab, waren überhöhter Geschwindigkeit geschuldet. Daher fordert das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) deutlich höhere Strafen für Raser. Nach der Lockerung der Coronamaßnahmen gab es am letzten Wochenenden sechs Todesopfer im Straßenverkehr.

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7.51 Uhr: Post-Gewerkschafter nach Bundesheer-Anrufung wütend

Wie viel die Österreichische Post der Corona-Einsatz des Bundesheeres kosten wird, ist noch offen. Die Hilfe wird wohl teuer, so viel steht fest. Laut Belegschaftsvertretung hätte es allerdings nie so weit kommen dürfen. "Wir haben jahrelang immer Nein gesagt zu Leiharbeitern", erklärte Helmut Köstinger, der Vorsitzende der Gewerkschaft der Post-und Fernmeldebediensteten. Am Mittwoch übernahm das Bundesheer den Betrieb im Logistikzentrum Hagenbrunn in Niederösterreich, am Donnerstag sollte dies auch im Verteilzentrum Inzersdorf im Süden Wiens passieren.

 

7.47 Uhr: Agenda Austria: Staat soll neue Jobs fördern

Die staatlich subventionierte Kurzarbeit hilft zwar, die Massenarbeitslosigkeit infolge der Coronakrise einzudämmen, sie führt aber nicht zu Neueinstellungen. Das sagt die wirtschaftsliberale Denkfabrik Agenda Austria und schlägt die Förderung neuer Jobs durch eine befristete Streichung der Sozialbeiträge vor. Die Kosten dafür wären nicht dramatisch höher als die Kosten höherer Arbeitslosigkeit.

 

7.44 Uhr: Brasilien mit fast 20.000 neuen Corona-Fälle in 24 Stunden

Zum ersten Mal hat Brasilien fast 20.000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus binnen 24 Stunden registriert. Das Gesundheitsministerium in Brasília meldete am Mittwoch 19.951 neue Corona-Infektionen und 888 Tote im Zusammenhang mit dem Virus. In Peru stieg die Zahl der Corona-Fälle auf über 100.000. Damit ist der Andenstaat das von der Corona-Pandemie am zweitstärksten betroffene Land in Südamerika. 3.024 Patienten starben im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19.

 

7.42 Uhr: Ende von US-Einreisestopp aus Europa nicht absehbar

Ein Ende des Einreisestopps für Ausländer aus Europa in die USA ist nach Angaben des Weißen Hauses derzeit nicht absehbar. "Wir haben noch keinen Zeitplan dafür", sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Kayleigh McEnany, am Mittwoch (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz. Daran ändert offenbar auch die Überlegung von US-Präsident Donald Trump nichts, den diesjährigen G-7-Gipfel möglicherweise doch als reales Treffen abzuhalten und die Staats- und Regierungschefs der sieben großen Industrienationen in die USA einzuladen. "Wir hoffen auf jeden Fall, dass dies geschieht", sagte McEnany.

 

7.39 Uhr: Gewerkschaften nennen Merkel-Macron-Plan unzureichend

Der Deutsche Gewerkschaftsbund und fünf große französische Gewerkschaften haben in einer gemeinsamen Erklärung den deutsch-französischen Hilfsplan in der Coronakrise als unzureichend bezeichnet. Das EU-Wiederaufbauprogramm solle auf der Initiative von Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel und des französischen Präsidenten Emmanuel Macron aufbauen, aber über das vorgeschlagene Hilfsvolumen von 500 Milliarden Euro hinausgehen. Der von Merkel und Macron geplante Aufbaufonds müsse durch einen neuen mehrjährigen EU-Haushalt im Volumen von "mindestens zwei Prozent" der EU-Wirtschaftsleistung ergänzt werden, forderten die Gewerkschaften in der am Mittwoch von der französischen Zeitung "Le Monde" veröffentlichten Stellungnahme.

>> Aanalyse: Merkel und Macron: Die Rückkehr des starken Tandems

 

7.30 Uhr: Neue Daten zum US-Jobmarkt mitten in der Corona-Krise

Nach düsteren Wochen für die US-Wirtschaft stehen neue Zahlen zur Entwicklung des US-Jobmarktes aus. Das US-Arbeitsministerium veröffentlicht am Donnerstag (14.30 Uhr MESZ) erneut die wöchentliche Zahl neuer Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe. Seit Mitte März haben in den USA bereits über 36 Millionen Menschen mindestens zeitweise ihren Job verloren - so viele wie nie zuvor in solch kurzer Zeit. Experten rechnen wegen der anhaltenden Coronavirus-Pandemie mit einem weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit in der größten Volkswirtschaft der Welt.

 

7.25 Uhr: AUA-Rettung auf Zielgerade

Die Rettung der AUA gilt seit Mittwochabend als sicher. Das Personal hat einem umfangreichen Sparpaket mit Gehaltseinbußen zwischen fünf und 15 Prozent zugestimmt. Bis Ende 2022 ist Kurzarbeit geplant. Für drei Jahre gibt es auch keine Gehaltsvorrückungen und Inflationsabgeltungen. Ab 2024 will die AUA die Einbußen wieder zurückzahlen, abhängig von der Ertragslage. Mit der Kurzarbeit sollen möglichst viele der 7000 AUA-Jobs gehalten werden. Allerdings hängen an der geplanten Reduktion um 20 Flugzeuge 1100 Vollzeit-Stellen, tatsächlich wären deutlich mehr Menschen betroffen.

>> Mehr zur AUA-Rettung

 

7.23 Uhr: Vorerst keine generelle Reisefreiheit für Sommerurlaub in EU

Generelle Reisefreiheit innerhalb der Europäischen Union wird es vorerst nicht geben. Die EU-Länder hätten sich nicht auf allgemein gültige Richtlinien für die Rücknahme von wegen der Corona-Pandemie verhängten Reisebeschränkungen verständigen können, sagte der kroatische Tourismusminister Gari Cappelli am Mittwoch im Anschluss an eine Videokonferenz mit seinen EU-Kollegen.

>> Mehr dazu finden Sie hier!

 

7.21 Uhr: Verhandlungen über Rettungspaket für Lufthansa auf der Zielgeraden

Die Verhandlungen zwischen der deutschen Bundesregierung und der Lufthansa über ein milliardenschweres Rettungspaket für die angeschlagene Fluggesellschaft sind auf der Zielgeraden. Die Lufthansa bestätigte in der Nacht auf Donnerstag in einer Pflichtmitteilung an die Börse, dass das Management aktuell "fortgeschrittene Gespräche" zur konkreten Ausgestaltung eines Stabilisierungspakets führe. Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte am Mittwoch gesagt, bei Verhandlungen mit der Lufthansa sei "in Kürze" mit einer Entscheidung zu rechnen.

 

Der Mittwoch im Rückblick

21.51 Uhr: WHO meldet neue Rekordzahl weltweiter Neuinfektionen an einem Tag

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat eine neue weltweite Rekordzahl täglicher Neuinfektionen gemeldet. "In den vergangenen 24 Stunden wurden der WHO 106.000 Fälle gemeldet - die höchste Zahl an einem einzigen Tag seit Beginn der Epidemie", sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Mittwoch.

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21.39 Uhr: Umstrittener Corona-Notstand in Spanien bis zum 6. Juni verlängert

Im Corona-Hotspot Spanien ist der Lockdown trotz heftigen Widerstands der Opposition und zunehmender Proteste verärgerter Bürger zum fünften Mal verlängert worden. Das Parlament in Madrid nahm einen entsprechenden Antrag der linken Regierung am Mittwochabend mit knapper Mehrheit an.

Der bereits seit Mitte März geltende Alarmzustand samt strenger Ausgangsbeschränkungen wird nach dieser Entscheidung mindestens bis 24.00 Uhr am 6. Juni anhalten. Die Minderheitsregierung von Ministerpräsident Pedro Sánchez wollte den "Estado de alarma", die dritthöchste Notstandsstufe des Landes, eigentlich gleich um einen ganzen Monat verlängern lassen. Dafür bekam sie aber nicht genug Unterstützung. Am Dienstag wurde aber mit der liberalen Partei Ciudadanos am Vorabend der Abstimmung ein Kompromiss über eine zweiwöchige Verlängerung erzielt.

 

21.37 Uhr: Jeder fünfte Stockholmer hat Antikörper

Rund ein Fünftel der Bewohner der schwedischen Hauptstadt Stockholm hat Antikörper gegen das Coronavirus gebildet. Das ist das Zwischenergebnis einer noch laufenden Studie der staatlichen Gesundheitsbehörde.

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21.16 Uhr: Trump will G-7-Gipfel in Camp David statt als Videokonferenz

US-Präsident Donald Trump will den G-7-Gipfel kommenden Monat nun womöglich doch nicht per Videoübertragung abhalten, sondern in Form eines persönlichen Treffens auf seinem Landsitz Camp David. Auf Twitter begründete Trump das am Mittwoch damit, dass die USA sich bereits von der Corona-Pandemie erholten. Andere G-7-Staats- und Regierungschefs reagierten zurückhaltend.

"Jetzt, wo unser Land zur Großartigkeit zurückkehrt", ziehe er es in Betracht, den G-7-Gipfel doch in Camp David im Bundesstaat Maryland stattfinden zu lassen - "an dem selben oder einem ähnlichen Datum" wie ursprünglich geplant, sagte Trump. Dabei ließ er es aber offen, ob er außer Gesprächen in Camp David auch Zusammenkünfte der G-7 in der US-Hauptstadt Washington in Betracht zieht.

 

20.53 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen in Österreich bleibt bisher niedrig

 

20.46 Uhr: Warum Schweden in der Coronakrise alles andere als ein Vorbild ist

Modell Schweden? Eine bei Göteborg lebende Kärntnerin erzählt, was der auch in Österreich von vielen idealisierte Sonderweg des skandinavischen Landes in Wahrheit für sie und ihre Familie bedeutet. Ein Erfahrungsbericht.

 

20.40 Uhr: Merkel warnt vor wirtschaftlicher Abschottung

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel hat vor wirtschaftlicher Abschottung in der Corona-Krise gewarnt. "Die Antwort auf die Pandemie kann mit Sicherheit nicht sein, alle internationalen Lieferketten jetzt zu renationalisieren", sagte die CDU-Politikerin am Mittwoch in Berlin. "Dann würden alle einen sehr hohen Preis zahlen."

 

20.12 Uhr: Grenzöffnung - Slowenien bemüht um Lockerung mit Österreich

Slowenien ist offenbar bemüht, die Grenze mit Österreich möglichst bald zu öffnen. Der slowenische Wirtschaftsminister Zdravko Pocivalsek zeigte sich optimistisch, im Juni die Beschränkungen lockern zu können. "Ich bin optimistisch, dass es im Juni - sei es Anfang Juni oder etwas später - wichtige Schritte für die Grenzöffnung geben wird", sagte er am Mittwoch bei einer Pressekonferenz.

"Slowenien ist sowohl politisch als auch auf dem Expertenniveau offen für den Dialog und eine Vereinbarung mit Österreich", sagte unterdessen der Regierungssprecher für die Bekämpfung des Coronavirus, Jelko Kacin, bei der Pressekonferenz. Ljubljana scheint dafür in eine diplomatische Offensive zu gehen: Pocivalsek kündigte für die nächsten Tagen eine "ziemlich aktive Diplomatie und Gespräche" an, auch Außenminister Anze Logar sprach im Parlament über die Fortsetzung der Gespräche mit der österreichischen Seite.

 

20.03 Uhr: Italien fordert von Österreich Ende der Reisebeschränkungen

Italienische Parteien fordern von Österreich ein Ende der Reisebeschränkungen nach Italien. Die rechte Lega warf Österreich "diskriminierendes Verhalten" vor.

Italien besteht aus 20 Regionen, die meisten weisen einen niedrigeren Reproduktionsfaktor auf als einige österreichische Bundesländer. Italien wie eine einzige Sperrzone zu behandeln, ist diskriminierend

Lega-Abgeordnete Flippo Maturi

 


Corona: Wie verhalte ich mich richtig?

Wenn Sie bei sich Erkältungssymptome bemerken, dann gilt zunächst: zu Hause bleiben und Kontakte zu Mitmenschen meiden! Tritt zusätzlich Fieber auf oder verschlechtert sich der Zustand, dann sollte das Gesundheitstelefon 1450 angerufen werden. Bei allgemeinen Fragen wählen Sie bitte die Infoline Coronavirus der AGES: 0800 555 621 .
Die Nummer 1450 ist nur für Menschen mit Beschwerden! Es gilt: Zuerst immer telefonisch anfragen, niemals selbstständig mit einem Corona-Verdacht in Arztpraxis oder Krankenhaus gehen!

Coronavirus-Infopoint

Kommentare (40)

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Mezgolits
0
1
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Hotelvertreterin möchte mehr Steuergeld

Ich meine: Selbstverständlich freuen sich
alle Steuerpflichtige - auch die Luxushotels -
mitfinanzieren zu dürfen. Hochachtungsvoll
Stefan Mezgolits, selbst finanzierter Erfinder.

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VH7F
16
8
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Kriegen wir keine Urlaubsgutscheine?

Wie die Slowenen? Das Geld fällt ja wie Manna vom Himmel, das können wir doch auch?

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Andy25111
17
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Italien

Ich gebe den Italienern voll Recht.
Ihre Aussagen sind die Wahrheit.
Geld Gier ist schlimm Herr Kurz.

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Anndrea
26
33
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doppeltes de ja vue

24.3.2020 : Kurz will Testkapazität auf 15.000 pro Tag erhöhen
19.4.2020 : Kurz behauptet gegenüber CNN wir würden 10.000 Pro Tag machen

wie sich gezeigt hat, waren alle seine Ankündigen nichts wert - wir testeten bis auf einem Tag (22.4.2020) weit weniger

21.5.2020 Kurz kündigt 65.000 Test pro Woche an, knapp 10.000 pro Tag, allein beim Tourismuspersonal an. Wer Kurz kennt, weiß was davon zu halten ist.

ceterum censeo:
Bald wird jeder von uns niemanden kennen, der nicht mindestens eine Lüge von Kurz und seinem Team kennt.

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checker43
5
11
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Und

was würden 10.000 Tests pro Tag gegenüber 8.000 am Tag ändern?

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Irgendeiner
8
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checker,

14. 8.354
15. 6.745
16. 6.042
17. 5.116
18. 3.364
19. 6.562
20. 7.157
21. 6.015
Aufgabe, berechne den Durchschnitt und erzähl wo die 8000 sind.Und dann suche die Differenz des Durchschnitts zu den versprochenen 15.000 und zu den behaupteten 10.000 zu finden.Du darfst den Taschenrechner verwenden.

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checker43
1
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irgeneiner

Nochmals die Frage: Was würden wir mit 10.000 Testungen pro Tag an Erkenntnisen/Handlungsempfehlungen gewinnen?

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Irgendeiner
1
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Jetzt sag ich Dir einmal was checker als es kam und einer meinte es käme oder es käme

nicht und er werde das richtige tun und nicht das Falsche hat sich das Virus von so blöden Tautologien nicht abschrecken lassen aber wir hatten wie Anfangs immer,wenige Fälle,aber wir haben kein testing und tracing gemacht um es abzufangen sondern zwei Wochen die Statistik gedrückt indem wir nur Erwählte testeten,Vollsymptomatik reichte nicht hin,und über die Menge der möglichen PCA-Tests hams auch gelogen.Und jetzt,checker, check es,hat sich das Virus nicht geändert aber wir sperren auf,weils populär ist und ihr den Unbill nicht mögt,aber was anderes hat sich geändert,diesmal haben wir dank der Vorarbeit keine Handvoll Fälle sondern einen satten Sockel und dazu noch Herde die wir empirisch nicht kennen, das clustert aus seiner Struktur heraus,wennma jetzt nicht testen,wirds uns schnell fressen weil nichts anders geworden ist als daßma jetzt schon Anfangs mehr Streuer haben.Beantwortet das deine Frage?

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Anndrea
1
1
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@checker43

Zweifeln sie den Sinn von Testungen überhaupt an? 90% der Infizierten in den Postverteilerzentren zeigten keinerlei Symptome - gut, dass getestet wurde.

@irgendeiner
Um die Suche zu erleichtern: "Alle gesammelten Unwahrheiten von Sebastian Kurz im Faktencheck" finden sie unter kontrast.at. Aber es fehlen viele Lügen in dieser Liste.

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Irgendeiner
0
0
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Nochmals danke, ich schaus mir später an

wenn ich Muse habe, denn man will ja genießen.

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Irgendeiner
8
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Ja und die echten Liebhaber

führen schon Listen.

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Anndrea
12
5
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@Irgendeiner

Es gibt auf einer Webseite eine Liste mit dem Titel: "Alle gesammelten Unwahrheiten von Sebastian Kurz im Faktencheck". Diese Liste ist aber sicherlich lückenhaft.

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Irgendeiner
10
2
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Muß ich mal suchen, aber ich zweifle ob die

was haben was mir entgangen ist, außer es handelt sich um ein gebrochenes Verlobungsversprechen an eine der jungen Damen der Geilomobilzeit,ich schau schon lange genau auf die Fuchtelfinger, aber danke für den Hinweis.

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Stubaital
7
20
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Kritik

Gier nach Geld ist groß.
Reichen über 30000 Todesopfer wegen Corona nicht?
Kritik an der eigenen Gesundheitspolitik wäre angebracht.

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Mezgolits
5
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Vom USA-Präsident:

"Jetzt, wo unser Land zur Großartigkeit zurück-
kehrt", ... - Ich meine: Der USA-Präsident - hätte
sagen sollen: Jetzt, wird unser Land, wieder zur
großartigsten, mineralölsteuerbefreiten Flug- +
Schifftreibstoff-Verschwendung, zurückkehren.
Stefan Mezgolits, selbst finanzierter Erfinder.

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compositore
19
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40 Millionen für Werbung

Ganz schön viel Geld, wobei sich viele den Urlaub eh nicht leisten werden können. Geld wäre bei den Leuten (Familien) besser angelegt, die Kurzarbeit haben oder ganz arbeitslos geworden sind. Und dann 65.000 Tests pro Woche, wer's glaubt Basti ....

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posmotrim
3
16
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seid umschlungen, milliarden:

jeder einzelne euro, der jetzt als "staatshilfe" ausgegeben wird, sollte wie bei den spenden von "licht ins dunkel" im wahrsten sinn dieses wortes zur rechtfertigung über die bildschirme flimmern. dann können wir uns anschließend den nächsten u-ausschuss ersparen und datenschutz gibt's auch nicht: ist ja unser aller geld!

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Irgendeiner
25
14
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Genau Staatshilfe,ja,und dieselben Leute die immer

wenn man für Hilfe für wen eintritt davon faseln,daß der Markt alles regelt,rufen nach dem Staatskapitalismus,meine Herrschaften, es ist der Markt,nur der Markt,man lacht schallend.Und wenn man sagt,daß einer im Prekariat oder so ein Flüchtling mit dem was er hat nicht annähernd leben kann,kommt der Ruf, it´s every man for himself,genau meine Herrschaften,lassen wir es so sein,ersticken sie am Sozialdarwinismus den sie nichtmal richtig verstanden haben,denn the fittest sind sie so oder so nicht.Und wer seinen Gesang so schnell ändern kann wenn es ihn selbst betrifft, hat in meinen Augen auch noch ein Charakterproblem.Und ich will natürlich explizit wissen was Kapsch und Scheuch von Wienerberger kriegen, dafür daß sie mich in schwedische Modell schicken wollten,Geld mein ich,das andere kriegen sie öffentlich von mir wenn das Fiasko abgeschlossen ist.Ich laß mich von Bilanzhengsten doch nicht gefährden.

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Irgendeiner
15
5
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Ach ja,auch das ein Abstieg,von nature red in tooth and claw wie bei Tennyson zu

completely silent red strokes as an response,das ist überhaupt die Mickey Mouse Version,Herbert Spencer hatte mit seiner Phrase was anderes gemeint,ebenso wie Darwin der sie noch ganz anders verstand,ein Gesang auf die evolutionäre Vorzüglichkeit von Krämern und ihren Mietlingen war es nie. Und selbst wennma uns auf die fachfremde Übernahme durch anthropologisch taulose der Ökonomie beschränken,bleibt die Frage warum die Anhänger der schrägen Idee Hayeks die Empathie in der Gesellschaft sei der zu bekämpfende Feind jetzt um ebendiese wimmern,weil das eigene Gerstl am Spiel steht. Könntma ja über alles reden,mit Trappisten die sich strichelnd entäußern müssen gehts halt nicht,aber Farbe bringts ins Leben und als Ausdruck tiefer Hilflosigkeit machts Spaß auch noch,auch eine Form der Selbstfindung,der rote Strich, na dann schön still weiterstricheln,man lacht.

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Irgendeiner
11
4
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Addendum: Interessant übrigens,

was manchen Menschen ein Hochgefühl vermittelt,naja, es gibt verschiedene wege sich seiner Existenz zu versichern, ich strichle also bin ich ist wohl eher selten, man lacht.

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Irgendeiner
5
1
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Übrigens, Watzlawick hat mehr des gleichen

als einen fundamentalen Fehler betrachtet,man lacht, heut hab ich Spaß.

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lieschenmueller
7
21
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40 Millionen für Österreich-Werbung

Wie muss man sich diese Leistung um so viel Geld als Unkundiger vorstellen?

Inserate, Plakate, Fernsehen, Internet usw.?

Wäre eine Erklärung wert!

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buggi3
15
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Urlaub

Bin neugierig wie viele Arbeitslose heuer auf Urlaub fahren? Die anderen haben den Urlaub schon aufbrauchen müssen, das kann spannend werden? Die Regierung macht natürlich ihren Urlaub!

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schetzgo
10
43
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Die Hotellerie hatte eine Rekordsaison nach der anderen

Die werden es wohl erwarten können, bis sie wieder Geld scheffeln können!
Die Menschen, die ihre Arbeit verloren oder in Kurzarbeit geschickt wurden sind wohl jetzt einmal an der Reihe!
Ebenso werden sich die Künstler hinten anstellen müssen...

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gb355
4
24
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na ja..

....nur Lombardei,Venetien und Emilia Romagna,
die am lautesten nach Tourismus rufen sind
halt die Hotspots gewesen!

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shorty
17
15
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Bis dato fand ich ja die Vorgehensweise OK

Aber mit dieser Aussage, wenn sie so gesagt wurde, beweist er mir, dass er keine Zahlen lesen kann.

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