Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Corona-Zwangspause für MusikszeneJazz-Urgestein Doldinger sieht Existenzen in Gefahr

"Da werden Existenzen ruiniert. Es sei denn, es haut mal einer auf den Tisch und sagt: Jetzt geht's wieder los!"

Star-Saxofonist Klaus Doldinger
Star-Saxofonist Klaus Doldinger © (c) EPA (HORST OSSINGER)
 

Klaus Doldinger (83), einer der bekanntesten Jazz-Musiker Deutschlands, macht sich in der gegenwärtigen Krise Sorgen um die Popkultur. "Es wird die ganze Zeit über Corona und die Auswirkungen der Pandemie auf unser Leben gesprochen", sagte der Saxofonist der Deutschen Presse-Agentur. "Die Musikszene kommt bei diesen Diskussionsrunden aber so gut wie nie vor."

Dabei sei Musik ein probates Mittel, um Lockdown-Frust und depressive Verstimmungen wirksam zu bekämpfen. "Sie war doch schon immer ein rettender Faktor", betonte der Bandleader und Filmmusik-Komponist ("Tatort", "Das Boot", "Die Unendliche Geschichte"), der am 8. Mai das Album "Motherhood" mit seiner Band Klaus Doldinger's Passport herausbringt.

Die Musikszene lebe zu einem guten Teil von Auftritten - doch Konzertmöglichkeiten sind nicht in Sicht, was Doldinger entsetzt. "Da werden Existenzen ruiniert. Es sei denn, es haut mal einer auf den Tisch und sagt: Jetzt geht's wieder los!", so der Künstler, der am 12. Mai seinen 84. Geburtstag feiert.


Corona: Wie verhalte ich mich richtig?

Wenn Sie bei sich Erkältungssymptome bemerken, dann gilt zunächst: zu Hause bleiben und Kontakte zu Mitmenschen meiden! Tritt zusätzlich Fieber auf oder verschlechtert sich der Zustand, dann sollte das Gesundheitstelefon 1450 angerufen werden. Bei allgemeinen Fragen wählen Sie bitte die Infoline Coronavirus der AGES: 0800 555 621 .
Die Nummer 1450 ist nur für Menschen mit Beschwerden! Es gilt: Zuerst immer telefonisch anfragen, niemals selbstständig mit einem Corona-Verdacht in Arztpraxis oder Krankenhaus gehen!

Coronavirus-Infopoint

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.