Der gestrige Tag zum Nachlesen

Freitag 17. April

22.24 Uhr: Afrika kann Epidemie laut WHO noch eindämmen 

Afrika kann nach Angaben eines hochrangigen WHO-Mitarbeiters der Pandemie noch Einhalt gebieten. "Wir glauben nicht, dass die Krankheit über den Punkt hinaus ist, wo sie nicht mehr eindämmt werden kann", sagt der Leiter des Notfallprogramms der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Mike Ryan, am Freitag.

Die UNO-Wirtschaftskommission für Afrika hatte zuvor von vermutlich mindestens 300.000 Toten auf dem Kontinent gesprochen. Die Weltbank und der Internationale Währungsfonds (IWF) kündigten an, dass Afrika heuer bis zu 57 Milliarden Dollar (52,35 Mrd. Euro) von Gläubigern an Krediten und Hilfen erhalten wird.

22.21 Uhr: Erste US-Staaten kündigen Lockerung von Maßnahmen an

Nach den neuen Richtlinien von US-Präsident Donald Trump in der Corona-Krise haben erste Bundesstaaten vorsichtige Lockerungen der Schutzmaßnahmen angekündigt. Der Gouverneur von Texas, Greg Abbott, sagte am Freitag in Austin, derzeit geschlossene Geschäfte könnten ab Freitag nächster Woche wieder öffnen, wenn sie Waren lieferten, schickten oder zur Abholung bereitstellten.

Minnesotas Gouverneur Tim Walz kündigte am Freitag an, dass unter anderem Parks, Wanderwege, Golfplätze, Freiluft-Schießstände und Geschäfte zum Verkauf von Angelködern wieder öffnen könnten, wenn Besucher Schutzmaßnahmen befolgten. "Es ist wichtig für uns, aktiv zu bleiben und die Natur zu genießen und gleichzeitig die Verbreitung von Covid-19 zu verhindern", sagte Walz nach einer Mitteilung. In Vermont können unter bestimmten Bedingungen Händler wieder öffnen und Bauarbeiten wieder aufgenommen werden.

22.04 Uhr: Mehr als 150.000 Tote weltweit 

Trotz weltweiter Maßnahmen gegen das neue Coronavirus sind nach Daten von US-Forschern inzwischen mehr als 150.000 damit infizierte Menschen gestorben. Die Zahl der weltweit nachgewiesenen Infektionen lag der Johns-Hopkins-Universität zufolge am Freitagabend (21.30 Uhr MESZ) bei mehr als 2,2 Millionen.

Das bis vor gut drei Monaten praktisch noch völlig unbekannte Virus Sars-CoV-2 kann die Lungenkrankheit Covid-19 auslösen. Die meisten Todesfälle infolge der Coronavirus-Pandemie gab es der Hochschule in Baltimore zufolge bisher in den USA (rund 34.000), Italien (23.000), Spanien (19.000), gefolgt von Frankreich und Großbritannien.

21.58 Uhr: Vatikan erhält Aufschub in Anti-Geldwäsche-Überprüfung 

Eine Überprüfung des Vatikan hinsichtlich seiner Maßnahmen gegen Geldwäsche und Terrorfinanzierung wird wegen der Coronakrise auf den Herbst verschoben. Das teilte die Europarats-Kommission Moneyval am Freitag laut Kathpress auf Anfrage mit. Ursprünglich sollte der mehrtägige Besuch der Experten aus Straßburg im Vatikan am 27. April beginnen. Neuer Termin sei jetzt vom 28. September bis 9. Oktober.

Wie ein Sprecher des Europarats weiter mitteilte, soll die Evaluation klären, ob im Vatikan die erforderlichen Gesetze und Maßnahmen gegen Geldwäsche und Terrorfinanzierung in Kraft sind und ob diese angewandt werden. Bereits im März 2019 habe ein Training für die zuständigen Stellen begonnen. Es ist die fünfte turnusmäßige Untersuchung für den Heiligen Stuhl.

21.39 Uhr: Staraufgebot bei Benefizkonzert für Kampf gegen Coronavirus

Die Rolling Stones, Billie Eilish und Taylor Swift treten neben zahlreichen anderen internationalen Stars am Wochenende bei einer virtuellen Benefizshow auf, mit der Spenden für den Kampf gegen das Coronavirus gesammelt werden sollen. Den Auftakt der Sondersendung "One World - Together At Home" bildet am Samstagabend ein sechsstündiger Livestream (ab 20.00 Uhr MEZ) mit Auftritten Prominenter.

Im Anschluss daran startet um 2.00 Uhr eine zweistündige Show, bei der auch Musiker wie Paul McCartney, Pharrell Williams, Elton John und Stevie Wonder auftreten. Die Konzerte sind per Livestream unter anderem auf Youtube, Twitter, Facebook und Instagram zu sehen. Organisiert wurde das Event von der Aktivisten-Bewegung Global Citizen. Mit der virtuellen Show will Global Citizen nach eigenen Angaben das Gesundheitspersonal im Kampf gegen die Corona-Pandemie unterstützen sowie Regierungen und Großspender aufrufen, die Arbeit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in der Krise zu unterstützen.

21.20 Uhr: Sean Penn führt mit Hilfsorganisation Tests durch 

Oscar-Preisträger und Aktivist Sean Penn (59, "Milk") führt mit seiner Hilfsorganisation Core in Los Angeles Tests auf das Coronavirus durch. Er und sein Team von freiwilligen Helfen würden dabei den Bürgermeister von Los Angeles und die lokale Feuerwehr unterstützen, sagte der Schauspieler am Freitag im Interview mit dem Sender CNN.

Penn forderte mehr Tests mit schnellen Ergebnissen und pochte dabei auf die Unterstützung durch Bundesbehörden in Washington. Im Raum Los Angeles sind mehr als zwei Dutzend Einrichtungen auf Parkplätzen in Betrieb genommen worden, wo Menschen mit Covid-19 Symptomen in ihren Autos zum Testen vorfahren können. Penns Team ist an mehreren Stellen, darunter in dem Promi-Ort Malibu, im Einsatz. Sie hätten schon über 17.000 Tests durchgeführt, hieß es am Freitag auf der Webseite der Organisation.

21.07 Uhr: Rückgang bei neuen Patienten in französischen Kliniken

In Frankreich sinkt die Zahl der in Krankenhäusern aufgenommenen Coronavirus-Patienten nach Angaben der Gesundheitsbehörden weiterhin leicht. Den dritten Tag in Folge seien weniger Menschen in Kliniken gebracht worden, sagte Gesundheitsdirektor Jerôme Salomon am Freitag. Innerhalb von 24 Stunden seien es 115 weniger gewesen als im Vergleich zum Vortag.

"Es ist ein langsamer, aber stetiger Rückgang", sagte Salomon. Die Zahl der registrierten Todesfälle stieg um 761 auf 18.681. Die Zahl der Intensivpatienten lag am Freitag bei 6.027 und war bereits den neunten Tag infolge rückläufig. Insgesamt seien seit Beginn der Pandemie mehr als 34.000 Patientinnen und Patienten, die in einem Krankenhaus behandelt werden mussten, wieder nach Hause zurückgekehrt, so Salomon.

21.01 Uhr: WHO-Experte warnt vor verfrühtem Ende des Lockdowns

Walter Ricciardi, Mitglied der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und Berater des italienischen Gesundheitsministeriums, warnt vor einem verfrühten Ende des bis zum 3. Mai laufenden Lockdowns in Italien. Die Gefahr sei ansonsten, dass es zu einer neuen Epidemie nach dem Sommer kommen könnte, sagte Ricciardi laut italienischen Medien.

"Es ist sehr wichtig den Neustart nicht zu beschleunigen. Ansonsten könnte es zu einer zweiten Epidemiewelle kommen", sagte Ricciardi. Die Beschlüsse der Politiker seien entscheidend für ihre Völker. "Wenn es in einigen Ländern mehr Todesopfer als in anderen gibt, ist es, weil die Beschlüsse entweder zu spät, oder falsch ergriffen wurde", betonte der Experte.

20.56 Uhr: Filmmesse Comic-Con in San Diego für 2020 abgesagt 

Die große Comic-Con-Messe im kalifornischen San Diego mit über Hunderttausend Besuchern, bei der Hollywood-Stars neue Filme vorstellen, ist für 2020 abgesagt. Wegen der Coronavirus-Krise falle die Comic-Con zum ersten Mal in ihrer 50-jährigen Geschichte aus, teilten die Veranstalter am Freitag mit. Das mehrtägige Treffen war für Ende Juli geplant. Es soll nun erst wieder 2021 stattfinden.

Im vorigen Jahr hatten Stars wie Tom Cruise, Arnold Schwarzenegger, Linda Hamilton und Jessica Chastain bei dem Spektakel mitgemacht. 1970 in San Diego gegründet, gilt die Comic-Con als Mutter aller Comic-Conventions. Comic- und Fantasy-Fans kommen dort mit den Machern und Darstellern von berühmten Charakteren zusammen. Studios geben mit Trailern und Diskussionsrunden Einblicke in ihre Projekte.

20.54 Uhr: Weltbank fürchtet um Wirtschaft armer Länder 

Die Weltbank fürchtet, dass die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie alle Fortschritte der ärmeren Länder zunichte machen. Es müsse schnell gehandelt werden, sagte Weltbank-Chef David Malpass am Freitag bei der Frühjahrstagung per Videokonferenz.

Die Weltbank will in den kommenden 15 Monaten armen Ländern in Asien, Afrika und Lateinamerika 160 Milliarden Dollar (147 Milliarden Euro) zur Verfügung stellen, um die Folgen der Pandemie abzufedern.

"Es ist klar, dass das nicht genug sein wird", räumte Malpass ein. Die Hilfen richten sich an Länder wie Äthiopien, Afghanistan, Haiti, Ecuador, Indien, die Mongolei und Tadschikistan. Bis Ende April soll es Projekte in rund hundert Ländern geben.

20.40 Uhr: Tourismus erst zu Jahresende wieder aktiv

Die spanische Regierung hat die Tourismusbranche, das Gastgewerbe sowie den Kultur- und den Fernverkehrssektor des Landes vor "enormen Problemen" aufgrund der Corona-Krise gewarnt. In diesen Wirtschaftsbereichen könne erst gegen Jahresende mit einer Reaktivierung gerechnet werden, sagte Arbeitsministerin Yolanda Díaz am Freitag in einem Fernseh-Interview.

Für den Produktionssektor erwarte man schon im Sommer eine Erholung, so die Ministerin.

Besonders große Sorgen bereitet der Tourismussektor. Die Finanzministerin und Sprecherin der linken Koalitionsregierung von Ministerpräsident Pedro Sánchez, María Jesús Montero, untermauerte die Worte ihrer Kabinettskollegin: "Unser Land wird die touristischen Aktivitäten so lange nicht wieder aufnehmen, bis es eine Garantie für außerordentlich sichere Bedingungen gibt, sowohl für die Menschen, die in unserem Land leben, als auch für unsere Besucher", sagte sie.

20.35 Uhr: Le Maire warnt vor "Europas Ende"

Frankreich sieht im Ringen um die EU-Coronahilfen die Existenz der Europäischen Union auf dem Spiel. Wenn wir Italien allein lassen, ist das Europas Ende", sagte der französische Finanzminister Bruno Le Maire

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20.30 Uhr: Schutzeffekt von Antikörpern unklar

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) kann nicht mit Sicherheit sagen, ob das Vorhandensein von Antikörpern gegen das neue Coronavirus einen vollständigen Schutz gegen eine zweite Erkrankung verleiht. Ohnehin deuteten frühe Untersuchungen darauf hin, dass nur ein geringer Teil der Bevölkerung solche Antikörper aufweise, sagte der WHO-Experte Mike Ryan am Freitag.

Dies spreche auch gegen die Ausbildung einer sogenannten Herdenimmunität. Daher werde diese "vielleicht nicht das Problem der Regierungen lösen", sagte Ryan. Bei einer Herdenimmunität ist ein so großer Teil der Bevölkerung gegen eine Krankheit immun, dass der entsprechende Erreger sich kaum ausbreiten kann.

20.15 Uhr: Zwei Jahre lang nur Briefwahl?

Der polnische Gesundheitsminister Lukasz Szumowski kann bis zur Verfügbarkeit eines Impfstoffes "in eineinhalb bis zwei Jahren" nur Briefwahlen empfehlen. Damit werde der Kontakt zwischen den Menschen möglichst gering gehalten, sagte Szumowski am Freitag.

In Polen findet am 10. Mai eine Präsidentschaftswahl statt. Die nationalkonservative Regierung wollte sie ursprünglich als Urnenwahl abhalten, musste jedoch nach massiver Kritik in den eigenen Reihen umschwenken und einer reinen Briefwahl zustimmen.

20.05 Uhr: US-Studie: Millionen verlieren Krankenversicherung

Infolge des dramatischen Anstiegs der Arbeitslosigkeit in den USA haben einer Studie zufolge innerhalb eines Monats Millionen Menschen ihre Krankenversicherung verloren.

Weil fast die Hälfte der Arbeitnehmer in den USA über den Arbeitgeber krankenversichert seien, hätten bis zu 9,2 Millionen Menschen ihren Schutz verloren oder könnten sich die neuen Beiträge wohl nicht mehr leisten, hieß es in der Studie des Instituts für Wirtschaftspolitik (EPI). Wegen der Corona-Krise haben in den USA seit Mitte März rund 22 Millionen Menschen Arbeitslosenhilfe beantragt.

19.56 Uhr: Die Armen Afrikas trifft die Krise doppelt

Die Ausgangssperren bedeuten für viele in afrikanischen Ländern den Wegfall jeglichen Einkommens; den Regierungen fehlt Geld für Hilfspakete. Die Caritas warnt vor Versorgungskrise.

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19.55 Uhr: Totenzahl in China laut Trump viel höher

US-Präsident Donald Trump zufolge sind in China wesentlich mehr Menschen nach einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus gestorben, als das Land einräumt. In Bezug auf die von chinesischen Behörden am Freitag nach oben korrigierte Opferzahl in der Metropole Wuhan schrieb Trump auf Twitter, deren wahre Zahl sei noch "wesentlich höher" als jetzt angegeben.

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19.45 Uhr: Taylor Swift sagte alle Konzerte für 2020 ab

Wegen der Corona-Pandemie hat die US-Sängerin Taylor Swift (30) alle Konzerte und öffentlichen Liveauftritte für 2020 abgesagt. "Die Sicherheit und Gesundheit der Fans sollten immer unsere allererste Priorität sein", hieß es in einer Mitteilung, die die Musikerin am Freitag veröffentlichte. Für dieses Jahr geplante Konzerte in den USA und Brasilien sollten auf 2021 verschoben werden.

"Ich bin so traurig, dass ich euch alle nicht bei Konzerten sehen werde dieses Jahr, aber ich weiß, dass es die richtige Entscheidung ist", schrieb Swift dazu beim Kurznachrichtendienst Twitter. "Ich werde euch so bald wie möglich wieder auf der Bühne sehen, aber jetzt ist für uns alle wichtig, dass wir uns an diese Quarantäne halten."

19.30 Uhr: Patient in Salzburg erhielt erstmals Spender-Plasma

Am Uniklinikum Salzburg ist nun erstmals ein Corona-Patient mit Blutplasma eines bereits genesenen Covid-19-Erkrankten behandelt worden. Am Freitagabend vermeldete das Land eine erste Zwischenbilanz: "Der Patient konnte selbst keine Antikörper bilden. Er hat daher zwei Beutel erhalten und zeigt deutliche Anzeichen einer Besserung", berichtete Alexander Egle, medizinischer Leiter des Covid-Hauses.

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19.25 Uhr: Serbien spendete abtrünnigem Kosovo 1000 Tests

Serbien hat seiner ehemaligen, abtrünnig gewordenen Provinz Kosovo 1000 Testkits für die Corona-Diagnose gespendet. Die Lieferung traf am Freitag in der Republik Kosovo ein, wie ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in der kosovarischen Hauptstadt Pristina bestätigte. Die Schenkung sei Teil der regionalen Zusammenarbeit, die zur Zurückdrängung des Coronavirus vereinbart wurde, fügte er hinzu.

Die humanitäre Geste aus Belgrad fiel Beobachtern dennoch auf. Serbien ist nicht bereit, die staatliche Unabhängigkeit des fast ausschließlich von Albanern bewohnten Kosovo anzuerkennen. Nach einem bewaffneten Aufstand kosovo-albanischer Milizen und einer NATO-Intervention war der Kosovo im Jahr 1999 zunächst unter UNO-Verwaltung gestellt worden, blieb aber völkerrechtlich Teil des damaligen Jugoslawien. Im Jahr 2008 erklärte sich der Kosovo mit Stützung des Westens für unabhängig, ein großer Teil der Weltgemeinschaft angeführt von den UNO-Vetomächten Russland und China erkannte diesen Schritt bisher nicht an.

Die EU bemüht sich seit Jahren, den beiden Balkanstaaten dabei zu helfen, ihr Verhältnis zu normalisieren. Seit fast eineinhalb Jahren liegen aber Verhandlungen und Gespräche auf Eis.

19.15 Uhr: Vienna Capitals spielen imaginäre Partie gegen HC COVID 19

Eishockey-Club Vienna Capitals bittet seine Fans zur Unterstützung der Nachwuchsabteilung um den Kauf von Tickets für ein imaginäres Spiel gegen den "HC COVID 19". Karten für das Aufeinandertreffen am 17. Mai 2020 gegen die laut Vereinsaussendung auf dem ganzen Globus gefürchteten Corona-Cracks gibt es bereits ab 1,99 Euro. Als Erinnerungsstück winkt ein für die Begegnung aufgelegter Match-Puck.

Ziel sei es, die Erste Bank Arena mit ihrem Fassungsvermögen von 7.022 Plätzen restlos auszuverkaufen.

18.57 Uhr: Keine Beweise für Ausbruch aus Labor in Wuhan 

Frankreich sieht keine Beweise dafür, dass das Coronavirus aus einem Labor in der chinesischen Stadt Wuhan stammen soll. "Wir unterstreichen, dass es bis zu diesem Tag keine Belege für diese Berichte gibt, die in US-amerikanischen Medien zirkulieren", sagte ein Offizieller im französischen Präsidentschaftspalast am Freitag.

Zuletzt hatte es in einigen US-Medien Berichte gegeben, dass das Virus nicht von einem Tiermarkt in Wuhan, sondern aus einem Labor mit dem Namen P4 stammen soll. Von dort solle es mutmaßlich durch einen Unfall oder Sicherheitslücken entwichen worden sein.

18.30 Uhr: Infizierter EU-Mitarbeiter floh aus Spital in Bosnien

Ein deutscher Mitarbeiter der EU-Delegation in Bosnien-Herzegowina ist nach einer Infektion mit dem Corona-Virus aus der Quarantänestation eines Spitals in Sarajevo geflohen. Der Mann sei eine knappe Stunde danach von Polizisten im Stadtzentrum aufgegriffen worden, sagte Kantonsinnenminister Ismir Jusko am Freitag auf einer Pressekonferenz in Sarajevo.

Als er im Krankenwagen zurück ins Spital gebracht werden sollte, versuchte er beim Halt an einer Ampel einen weiteren Fluchtversuch, wie der Lokalpolitiker sagte. Inzwischen halte sich der Deutsche im Stützpunkt der EU-Schutztruppe Eufor in Butmir bei Sarajevo auf. Er habe ersucht, nach Deutschland gebracht zu werden. 

18.20 Uhr: Bischöfe feilen an Wiederaufnahme von Gottesdiensten

Österreichs Bischöfe haben am Freitag per Videokonferenz darüber beraten, wann und wie Gottesdienste und andere Formen kirchlicher Versammlungen unter physischer Anwesenheit von vielen Gläubigen wieder möglich sein werden. Unter Einbeziehung eines Experten aus dem Krisenstab wollen sie nun Vorschläge erarbeiten, diese ab kommender Woche mit der Bundesregierung beraten und in Richtlinien gießen.

Für das persönliche Gebet würden Kirchen bisher und auch künftig offen stehen, stellten die Bischöfe am Freitag klar. Es müsse aber vermieden werden, dass durch ein zu frühes Wiederaufnehmen öffentlicher Gottesdienste Menschen in Gefahr gebracht werden. 

18.10 Uhr: Ikea will in Europa im Mai mit der Öffnung von Filialen beginnen

Der Möbelriese Ikea will seine in der Coronakrise in Europa vorübergehend geschlossenen Möbelhäuser ab Mai wieder öffnen. Dies sei auch nötig, denn die Pandemie habe die Umsätze von Ikea um rund 60 Prozent einbrechen lassen, sagte der Chef des Ikea-Mutterkonzerns Ingka Group, Jesper Brodin, am Freitag.

Die meisten der Möbelhäuser in Europa und alle in Nordamerika seien geschlossen, nur in Asien könnten die Kunden in den Filialen einkaufen. "Dies ist eine Zeit, in der wir vor allem überleben müssen", sagte Brodin. Ein Lichtblick seien aber die Verkäufe über das Internet, die stark angezogen und sich gegenüber dem Vorjahr verdoppelt hätten. In Deutschland können die Kunden indes bereits ab Montag im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen schon wieder in die Möbelhäuser kommen. Diese können aufgrund einer Ausnahmeregelung öffnen. In Österreich sollen Möbelhäuser im Mai öffnen dürfen.

18.00 Uhr: Lockerungen in verschiedenen Ländern Europas

In ganz Europa reagieren Regierungen und Staatschefs unterschiedlich auf die derzeitige Coronavirus-Krise. Ein Überblick über die derzeitige Situation und erste Lockerungen.

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17.45 Uhr: Rolling Stones bei Sondershow für Kampf gegen Corona dabei

Die Rolling Stones werden sich am Samstag an einer mehrstündigen Show beteiligen, mit der Spenden für den Kampf gegen das Coronavirus gesammelt werden sollen. Er habe es kaum geglaubt, als die legendäre britische Rockband ihre Teilnahme an dem Streaming- und Fernsehereignis ankündigte, sagte Mitorganisator Hugh Evans am Freitag.

Die Auftritte der Stones und anderer Stars wie Taylor Swift, Billie Eilish, Celine Dion, Elton John, Paul McCartney und Stevie Wonder in der Sondersendung "One World - Together At Home" werden zur Hauptsendezeit (20.00 Uhr MEZ) von zahlreichen TV-Sendern und im Internet ausgestrahlt. Ihnen voran gehen über sechs Stunden live im Internet übertragene Auftritte weiterer Prominenter wie die Sängerin Christine and the Queens, Schauspieler Don Cheadle und Samuel L. Jackson oder die US-Fußball-Weltmeisterin Megan Rapinoe. Insgesamt haben mehr als hundert Künstler ihr Teilnahme zugesagt, sagte Evans.

17.30 Uhr: Italienischer Pfleger spricht über das Coronavirus

Der Beitrag von Alessio Fantini sorgt auf Facebook gerade für Aufsehen. In seinem Post erzählt der italienische Pfleger von der derzeitgien Situation in Rom. Mittlerweile wurde sein Post mehr als 42.000-mal geteilt.

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17.25 Uhr: Initiativen für hungrige Straßentiere in der Türkei

In der Türkei starten die Regierung und andere Institutionen Hilfsprojekte für Straßentiere, die in der Corona-Krise weniger Futter finden. Die größte Rechtsanwaltskammer des Landes in der Millionenmetropole Istanbul mit 48.000 Mitgliedern sammelt bis 26. April Futterspenden, schrieb die Zeitung "Cumhuriyet" am Freitag. Tierfreunde können auf einer Webseite Futter kaufen, das dann verteilt wird.

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17.15 Uhr: Rüge für Ungarn und Polen

Das EU-Parlament hat das Vorgehen Ungarns und Polens in der Corona-Pandemie kritisiert. Die Abgeordneten bedauerten, dass die ungarische Regierung den Notstand unbefristet ausgerufen habe, hieß es in einer am Freitag verabschiedeten Resolution. Zudem rügten die EU-Parlamentarier die polnische Regierung für die geplante Durchführung der Präsidentenwahl während der Pandemie.

Dies könne das Leben polnischer Bürger in Gefahr bringen und das Konzept einer freien, gleichen, direkten und geheimen Wahl untergraben, heißt es in der Entschließung. Das Vorgehen der beiden Länder in der Gesundheitskrise sorgt schon seit Wochen für Kritik.

17.00 Uhr: Thailands gesperrte Strände erholen sich

An den wegen des Coronavirus für Besucher gesperrten Stränden im Süden von Thailand gibt es Zeichen für eine Erholung der Natur. "In Krisen liegt immer eine Chance", sagte Umweltminister Warawut Silpa-archa am Freitag. Nach Angaben der für die Meere und Küsten zuständigen Behörde ist das Wasser sichtbar klarer geworden, die Korallen erholten sich.

In der Touristenhochburg Phuket und in Phang Nga wurden elf Nester der gefährdeten Lederschildkröten gezählt - so viele wie seit 20 Jahren nicht mehr. Thailändische Medien berichteten zudem, dass viele von sonst selten gesichteten Tieren zu sehen waren - darunter Dugongs (Gabelschwanzseekühe) und Walhaie.

In dem südostasiatischen Land mit 67 Millionen Einwohnern gibt es wegen der Viruskrise Ausgangsbeschränkungen; Parks und Strände wurden geschlossen. Bisher wurden 2.700 Infektionen mit SARS-CoV-2 verzeichnet, das die Lungenkrankheit Covid-19 auslösen kann.

16.45 Uhr: Estlands Regierung stellt Lockerungen in Aussicht

Der estnische Regierungschef Jüri Ratas sieht sein Land bei der Eindämmung des Coronavirus auf einem guten Weg und hat erste Lockerungen der strengen Schutzmaßnahmen in Aussicht gestellt. "Wir haben einen Wendepunkt im Ausnahmezustand erreicht - die Anzahl der Neuinfektionen pro Woche ist in Estland zum ersten Mal zurückgegangen", schrieb Ratas am Freitag auf Facebook.

Damit beginne die Ausbreitungskurve sich abzuflachen. "Wir können nächste Woche damit beginnen, über eine schrittweise Lockerung der Beschränkungen zu sprechen", schrieb der Regierungschef.

16.05 Uhr: "Nicht Arbeitnehmer die Krise zahlen lassen"

SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner will nicht, dass die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer die Kosten der Coronakrise zahlen. Sie reagiert scharf ablehnend auf eine Studie des Thinktanks "Austrian Economics Center" der FPÖ-nahen Barbara Kolm, Vizepräsidentin des Generalrats der Oesterreichischen Nationalbank.

Darin wurde empfohlen, die Finanzierung der Staaten stärker auf Konsumsteuern zu stützen und dafür Unternehmen zu entlasten, um das Wachstum der Wirtschaft zu fördern.

"Es geht los. Neoliberaler Think Tank fordert Anhebung von Konsumsteuern. Die HeldInnen des Alltags zuerst beklatschen und nach der Krise zahlen lassen? Frau Kolm, der Neoliberalismus hat abgedankt", twitterte die SPÖ-Chefin Freitagnachmittag.

15.50 Uhr: Prinzessin Sofia hilft im Krankenhaus aus

Die schwedische Prinzessin Sofia (35) hilft in einem Krankenhaus aus. Wie das Königshaus am Freitag in Stockholm mitteilte, hat sie einen Schnellkurs absolviert, um das Klinikpersonal in der Corona-Krise entlasten zu können. Im Sophiaheim in Stockholm werde sie vor allem einfachere Pflegeaufgaben und Reinigungsarbeiten übernehmen.

"Dass ich in den schweren Zeiten die Möglichkeit habe zu helfen, gibt mir unglaublich viel", schrieb Sofia auf Instagram. Sie ist mit dem Sohn von König Carl Gustaf, Carl Philip, verheiratet.

Prinzessin Sofia in Dienstkleidung
© (c) AP (Jonas Ekstromer/TT)

15.45 Uhr: Apotheker warnen vor Medikamenten-Engpass

Die Apothekerkammer warnt vor einem Medikamenten-Engpass durch die Coronakrise. Schon jetzt würden Apothekerinnen und Apotheker durchschnittlich zwei Stunden ihrer täglichen Arbeitszeit damit verbringen, vor Ort nicht erhältliche Arzneimittel zu beschaffen oder das Problem anderwärtig, etwa durch Ausweichen auf ein wirkstoffähnliches Produkt, zu lösen, so die Interessenvereinigung am Freitag.

In den meisten Fällen gelinge das auch, aber Corona vergrößere das Problem. "Die Gratwanderung zwischen Lieferengpass und Versorgungsengpass wird immer steiniger. Eine drohende Verschärfung der Situation sollte Politik und Behörden ab sofort dazu veranlassen, einen Teil der Pharmaindustrie auf unseren Kontinent zurückzuholen", forderte Christian Wurstbauer, Vizepräsident der Österreichischen Apothekerkammer, in einer Aussendung.

Ein Großteil der Arzneimittel-Produktion findet in asiatischen Ländern wie China und Indien statt. "Corona verdeutlicht die bestehende Abhängigkeit Europas von Asien bei Produktion und Lagerung von Medikamenten", so Wurstbauer.

15.38 Uhr: 940 Militärs auf Flugzeugträger positiv

Nach dem Coronavirus-Ausbruch auf dem französischen Flugzeugträger "Charles de Gaulle" sind Hunderte weitere Militärs positiv auf das Virus getestet worden. Insgesamt gebe es nun 940 positive Testergebnisse, sagte Maryline Gygax Genero, Zentraldirektorin des Gesundheitsdienstes der Streitkräfte, am Freitag vor einem Senatsausschuss.

645 Seeleute seien negativ getestet worden. Betroffen seien 2.300 Militärs, die etwa auf dem Flugzeugträger oder mit der begleitenden Flugzeugträgerkampfgruppe unterwegs waren. Die restlichen Testergebnisse seien noch offen - die Zahl könnte also noch deutlich ansteigen.

15.35 Uhr: Trotz Corona gleich viele Verkehrstote wie 2019

Coronakrise, deutlich weniger Verkehr auf Österreichs Straßen - also auch deutlich weniger Unfälle und Opfer, oder? Nein. Diese Schlussfolgerung lässt sich vorerst nicht ziehen so viel steht für das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) fest.

Denn in der ersten, am Freitag präsentierten Bilanz zum Straßenverkehr in Coronazeiten hält das KfV fest, dass man "noch keine allzu positiven Schlüsse ziehen könne". Denn: In der Zeit von 1. Jänner bis 13. April 2019 ereigneten sich in Österreich leider 84 tödliche Straßenunfälle - im selben Zeitraum heuer, in den also zumindest zu einem Teil auch die Coronamaßnahmen reingefallen sind, seien nach vorläufigen Zahlen  leider auch bereits 79 Todesopfer zu beklagen gewesen.

15.30 Uhr: Tschechen wollen Korridor an die Adria

Kroatien und Tschechien suchen nach Lösungen, um tschechische Touristen im Sommer an die Adria zu bringen. Der kroatische Premier Andrej Plenkovic und sein tschechischer Amtskollege Andrej Babis haben vereinbart, die für Tourismus zuständigen Minister beider Länder mit der Suche nach einem vertretbaren Modell für die Anreise tschechischer Touristen zu beauftragen, teilte Plenkovic auf Twitter mit.

Die Idee, in der Urlaubssaison für gesunde tschechische Bürger einen Korridor an die Adria zu errichten, stammt laut kroatischen Medienberichten vom tschechischen Verband der Reisebranche. Der kroatische Tourismusminister Gari Cappelli gab aber zu bedenken, dass solche Vorschläge nicht nur von den Wünschen der Gäste und der Tourismusbranche abhängen können, sondern die Entscheidung dafür bei den Epidemiologen und Regierungen liege.

15.20 Uhr:Flughafen Wien streicht Dividende 

Der Flughafen Wien streicht angesichts der Coronakrise für 2019 die Dividende und legt ein Sparprogramm von "deutlich über 220 Mio. Euro" auf. Der Flughafen verzeichnet aktuell einen Passagierrückgang von 98 Prozent, die Belegschaft befindet sich in Kurzarbeit.

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15.10 Uhr: Lage in Tirol seit Tagen stabil

Der positive Trend in Tirol in Sachen Coronavirus hat sich in den vergangenen Tagen zunehmend verfestigt. Seit Sonntag lag die Zuwachsrate der positiv Getesteten durchgehend unter einem Prozent. Der höchste Wert lag am Donnerstag mit 0,8 Prozent Zuwachsrate und der niedrigste mit 0,3 Prozent am Mittwoch vor, wie aus dem Dashboard des Landes Tirol hervorgeht.

15.05 Uhr: Salzburg will weitere Schritte in die Normalität 

Der Krisenstab der Stadt Salzburg hat wegen sinkender Covid-19-Krankheitsfälle weitere Schritte in die Normalität geplant. Am 27. April werde die seit sechs Wochen ausgesetzte Parkraumbewirtschaftung wieder eingeführt, wobei in den ersten drei Tagen nicht gestraft werde, hieß es am Freitag in einer Aussendung. Am 30. April soll der beliebte Wochenmarkt "Schranne" beim Mirabellplatz wieder öffnen.

Bürgermeister Harald Preuner (ÖVP) habe das Stadtratskollegium via Video-Konferenz über die geplanten Maßnahmen informiert und "eine Wohlmeinung dazu erhalten", berichtete das städtische Informationszentrum. Der Grünmarkt am Universitätsplatz findet in der nächsten Woche noch in verkleinerter Form statt und soll dann am Samstag, 25. April, erstmals wieder in größerer Form abgehalten werden. Einschränkungen sind bei den Essensständen aber noch möglich.

Parallel dazu laufen erste Vorbereitungen für die generelle Wiederaufnahme der Tätigkeit der Stadtverwaltung. Für publikumsintensive Ämter ist ein entsprechender Schutz wie Plexiglaswände, Masken und Desinfektionsspender vorgesehen.

14.55 Uhr: Sachsen beschließt Maskenpflicht

Sachsen hat als erstes Bundesland in Deutschland für den öffentlichen Nahverkehr sowie für den Einzelhandel eine Maskenpflicht beschlossen. Die Regelung gelte von Montag an, kündigte Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) an.

Allerdings müsse es sich dabei nicht zwingend um eine teure Maske handeln, es reiche auch ein Schal oder Tuch.

14.45 Uhr: Bolsonaro feuert Gesundheitsminister

Der brasilianische Gesundheitsminister Luiz Henrique Mandetta muss gehen. Nachdem er sich wochenlang gegen seinen Präsidenten und Chef aufgelehnt hatte, wurde er nun entlassen. Mandetta nahm die Coronakrise deutlich ernster als Präsident Jair Bolsonaro

Mandetta hatte mit seiner Entlassung bereits gerechnet. "Ich habe mein Büro schon aufgeräumt", sagte er vor einigen Tagen, am Donnerstag wurde die Öffentlichkeit schließlich davon informiert.

Bolsonaro hat die von dem neuartigen Coronavirus ausgelöste Lungenkrankheit Covid-19 als "kleine Grippe" bezeichnet und sieht im weltweiten Kampf gegen das Virus eine "Hysterie". Er selbst setzte sich demonstrativ über Vorsichtsmaßnahmen hinweg.

14.28 Uhr: Österreich-Radrundfahrt heuer abgesagt

Die Coronavirus-Pandemie hat nun auch die Absage des wichtigsten heimischen Radrennens in diesem Jahr zur Folge. Die Österreich-Radrundfahrt, die vom 27. Juni bis 3. Juli angesetzt war, ist am Freitag vom Österreichischen Radsportverband nach einer Videokonferenz für 2020 abgesagt worden. Die 72. Auflage solle nun 2021 stattfinden, teilte der ÖRV mit.

14.25 Uhr: Kogler skeptisch bezüglich Neusiedlersee-Verordnung

Skeptisch hat sich am Freitag Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) bezüglich der am gestrigen Abend von Burgenlands Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) veröffentlichten Verordnung zu Zutrittsverboten "an Gewässern" gezeigt. "Es wäre gut, wenn wir bei vergleichbaren Lebensbereichen in Österreich einheitlich vorgehen", so Kogler am Freitag vor Journalisten.

Schließlich gebe es auch in Kärnten Badeseen: "Und es hat sich mir noch nicht erschlossen, dass sich das Coronavirus in Burgenland anders verhalten sollte als in Kärnten."

Im Kern beinhaltet die burgenländische Verordnung bis 30. April das Betretungsverbot unter anderem für Seebäder. Verfassungsjurist Heinz Mayer hält die Zutrittsbeschränkungen in Seebädern am Neusiedler See aufgrund des Coronavirus für unzulässig

14.15 Uhr: Anschober auf britischen Titelseiten

Der österreichische Gesundheitsminister Rudolf Anschober wurde in britischen Medien kritisiert, nachdem er gestern bei einer Pressekonferenz die britische Infektionsrate als "erschreckend" bezeichnet hatte. Das Boulevardblatt "Daily Mail" bezeichnete den grünen Minister als "The sick Man of Europe" ("Der kranke Mann Europas", Anm.).

Anschober führte Großbritannien in Europa als Negativbeispiel an. Anhand einer Grafik zeigte er, dass die Verdoppelungszeit in Österreich am besten und Großbritannien am schlechtesten sei. 

Oe24 gegenüber kommentierte das Büro Anschobers die Kritik auf der Insel wie folgt: "Es gibt derzeit großes internationales Interesse an der Entwicklung in Österreich, was wiederum für den österreichischen Weg spricht."

Auch die Weltgesundheitsorganisation WHO zeigte sich besorgt ob der Infektionsraten in Großbritannien.

14.08 Uhr: Italien testet Tracking-App

Italien wird im Kampf gegen die Corona-Pandemie schon bald eine Tracking-App testen. Die Anwendung soll auf freiwilliger Basis heruntergeladen und zunächst in mehreren italienischen Regionen getestet werden, wie die Regierung auf ihrer Website mitteilte. Ein entsprechendes Regierungsdekret wurde am Donnerstagabend unterzeichnet.

Die App "Immuni" des Mailänder Unternehmens Bending Spoons basiert den Angaben zufolge auf Bluetooth und nicht auf Geolokalisierung. Der Nutzer soll dabei die Kontrolle über seine Daten behalten. Erst wenn er feststellt, dass er sich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert hat, sendet er seine Daten an einen Server. Über Bluetooth werden dann alle seine zurückliegenden Kontakte ermittelt und gewarnt. Die App entspricht den Angaben zufolge den europäischen Datenschutzbestimmungen. Das Unternehmen hat der Regierung die Nutzungsrechte und künftige Aktualisierungen kostenlos überlassen.

In Italien sind bisher mehr als 22.000 Menschen durch die Lungenkrankheit Covid-19 gestorben, fast 170.000 Menschen infizierten sich nach offiziellen Angaben mit dem Coronavirus. Die Regierung plant nun auch serologische Tests zum Nachweis einer Immunisierung.

13.48 Uhr: Erste Geschäfte im Designer Outlet Parndorf wieder offen

Kritik an diesem Schritt kam von Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ). Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) kündigte nun eine Prüfung an. Die Öffnungszeiten der Geschäfte sind vorerst von Montag bis Samstag auf 10 bis 18 Uhr reduziert, teilte Betreiber McArthurGlen auf seiner Homepage mit. Begründet wird die Öffnung damit, dass laut dem Gesundheitsministerium Geschäfte, die kleiner als 400 Quadratmeter und nicht strukturell miteinander verbunden sind, wieder aufsperren dürfen.

13.46 Uhr: Vorarlberg Milch setzt Notfallplan in Kraft

Wegen der Einbrüche auf den Exportmärkten und des fehlenden Absatzes im Tourismus muss die Genossenschaft "Vorarlberg Milch" nun ihren Notfallplan in Kraft setzen. Lieferanten wird bis auf weiteres nur mehr 80 Prozent der bisherigen Milchmenge abgenommen, so der Milchverarbeiter.

13.45 Uhr: WIFI bietet mehr Online-Weiterbildungen an

Auch wenn derzeit beim Wirtschaftsförderungsinstitut (WIFI) wegen des Coronastillstandes keine sogenannten Präsenzkurse stattfinden, gibt es umfangreiche Aus-, und Weiterbildungsmöglichkeiten. An allen WIFI-Standorten wurde das eLearning-Programm aufgestockt. Mit Online-Kursen können Teilnehmer auch in der Coronakrise ihre Fähigkeiten auffrischen oder sich neue aneignen.

13.44 Uhr: Bregenzer Festspiele hoffen weiter

Die Bregenzer Festspiele gehen auch nach der bis Ende August verlängerten Absage von Großveranstaltungen derzeit davon aus, dass das Festival im Sommer stattfinden kann. Man nehme als zentrale Botschaft aus der heutigen Pressekonferenz mit, dass man derzeit weiter vom geplanten Start ausgehen könne und warte die angekündigte neue Bewertung Mitte Mai ab, so Pressesprecher Axel Renner.

13.40 Uhr: Deutsche Handelskammer will Lockerung im Grenzverkehr zu Österreich

Die Deutsche Handelskammer hat an Österreich appelliert, die Covid-19-bedingte Grenzschließung zu lockern. "Der Geschäftsverkehr muss funktionieren", meinte die DHK in Wien. Der Grenzverkehr sei für die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Österreich "äußerst wichtig". Die Einschränkungen im Grenzverkehr seien "entsprechend maßvoll zu regeln".

13.33 Uhr: 7.000 Tote seit Februar in Italiens Altersheimen

Zwischen 6.000 und 7.000 Bewohner italienischer Altersheim sind seit dem 1. Februar verstorben. Covid-19-Symptome wurden bei 40 Prozent festgestellt. Es sei jedoch schwierig zwischen normaler Grippe und Covid-19 zu unterscheiden, so Italiens Oberstes Gesundheitsinstitut ISS. Die Todesfälle entsprechen sieben Prozent aller Senioren, die in italienischen Altersheimen leben - circa 80.000 Menschen. In den norditalienischen Heimen wurden circa tausend Senioren positiv auf Coronavirus getestet. Die Gesundheitsbehörden beklagten den Mangel von Schutzmaterial in den Heimen, zudem seien zu wenig Abstriche durchgeführt worden.

13.27 Uhr: "Versuchen, uns auf Szenarien vorzubereiten"

Seit dem Vorjahr darf Josef Floh sein gutbürgerliches Restaurant in Langenlebarn nach einer Umstellung im Bewertungssystem als "Drei-Hauben"-Lokal bezeichnen. Doch ob Haubenlokal oder kleines Wirtshaus, die Coronakrise trifft die Gastronomie hart. Ende April will die Bundesregierung über die Öffnung auch in dieser Branche entscheiden. Diverse Szenarien beschäftigen die Wirte. Eine frühe Sperrstunde mit 18 Uhr etwa kursiert ebenso wie ein Zwei-Meter-Abstand im Lokal, eine dadurch begrenzte Gästeanzahl oder natürlich auch die Maskenpflicht für das Personal.

13.26 Uhr: SPÖ und FPÖ kritisieren Einfliegen von Erntehelfern

Die Oppositionsparteien FPÖ und SPÖ haben das Einfliegen rumänischer Erntehelfer nach Innsbruck kritisiert. Einer jener 143 Arbeiter, die von Tiroler und Kärntner Gemüsebaubetrieben geholt wurden, war am Donnerstag positiv auf das Coronavirus getestet worden. Für die FPÖ heize der "ÖVP-Erntehelferimport" die Ansteckungsgefahr in Tirol weiter an, hieß es in einer Aussendung.

13.26 Uhr: SPÖ bekrittelt Prioritätensetzung bei Lockerungsmaßnahmen

Die SPÖ hat die Prioritätensetzung der türkis-grünen Regierung bei der Lockerung der durch die Coronakrise bedingten Einschränkungen bekrittelt. Während Baumärkte und Golfplätze öffnen dürfen, lasse die Regierung Familien weiter im Unklaren darüber, wann die Schulen wieder geöffnet werden, bemängelte SPÖ-Bundesgeschäftsführer Christian Deutsch.

13.24 Uhr: Linz will Lehrer in Horten unterrichten lassen

Der Linzer Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) hat die Lehrer aufgerufen, ein bis zwei Wochen von den Sommerferien herzunehmen, um mit Volks- und NMS-Schülern Lerndefizite wegen der Corona bedingten Schulschließungen aufzuholen. Denn die Umstellung auf Home-Schooling sei "katastrophal" verlaufen, meinte Pädagogin Anna Weghuber.

13.20 Uhr: Frischer Haarschnitt war verdächtig

Der frische Haarschnitt eines Italieners hat den Argwohn der Polizei geweckt. Deshalb wurde ein 50-Jähriger in der lombardischen Kleinstadt Rovellasca bei Como aufgehalten. Er gab zu, dass er gerade vom Friseur gekommen sei, der trotz des Lockdowns weiterarbeitet, berichtete eine lokale Tageszeitung. Sein modischer Haarschnitt kommt dem Mann nun teuer zu stehen. Eine Anzeige handelte sich auch der Friseur ein, der eigentlich seit 10. März geschlossen haben sollte.

Durchschnittlich 10.000 Italiener werden täglich wegen Verstößen gegen die bis 3. Mai gültige Ausgangssperre bestraft. Die Strafen reichen von 400 bis 3.000 Euro. Die Kontrollen sind durchaus scharf.

13.19 Uhr: Weniger Infektionen in Italien

In Italien werden weniger Menschen positiv auf das Coronavirus getestet, berichtete Silvio Brusaferro, Präsident des Obersten Gesundheitsinstituts (ISS). Dies gelte auch für die Lombardei, die von der Pandemie am stärksten betroffenen Region Die Verbreitung des Virus sei je nach Region unterschiedlich. Dank des Lockdowns sei verhindert worden, dass sich Covid-19 stark auf andere Regionen ausbreite, sagte Brusaferro.

13.18 Uhr: Karas sieht breite Mehrheit für "Aufbau-Anleihen"

Dass EU-Parlament wird sich am heutigen Freitag nach Worten seines Vizepräsidenten Othmar Karas (ÖVP) mit "breiter Mehrheit" für sogenannte "Aufbau-Anleihen" aussprechen. Über ein solches gemeinsames europäisches Schuldeninstrument soll ein 1,5 Billionen Euro schwerer Wiederaufbaufonds zur Bewältigung der Corona-Krise finanziert werden, sagte Karas am Freitag in einer Videokonferenz.

13.16 Uhr: Staatsdruckerei entwickelt App für Immunitätsnachweis

"Restart.ID"-App soll Grenzübertritte vereinfachen und Schutzausrüstung einsparen helfen - Datenexperte Hans Zeger warnt: "gefährlichen Anschlag auf die Grundrechte".

13.15 Uhr: Prinz William um Vater und Großeltern besorgt

Prinz William ist nach eigenen Angaben zu Beginn der Coronavirus-Pandemie um die Gesundheit seines infizierten Vaters Prinz Charles sehr besorgt gewesen. Als er erfahren habe, dass sich sein Vater mit dem Virus angesteckt hatte, sei er zunächst in "ziemlicher Sorge" gewesen, da dieser mit seinen 71 Jahren zur Risikogruppe zähle, sagte der älteste Sohn des britischen Thronfolgers am Freitag dem Rundfunksender BBC.

13.14 Uhr: Ab Montag wieder Produktion bei Volvo in Schweden

Der Autobauer Volvo Cars nimmt am Montag die Produktion in seinem Werk im schwedischen Torslanda wieder auf. Das teilte das schwedische Unternehmen am Freitag auf seiner Internetseite mit. Das Werk war seit dem 26. März geschlossen, um zu vermeiden, dass sich die Angestellten gegenseitig mit dem Coronavirus anstecken.

13.13 Uhr: Donauinselfest: Spätsommer-Termin bleibt vorerst

Das aufgrund der Corona-Maßnahmen bereits von Juni auf den Spätsommer verlegte - Wiener Donauinselfest soll wie geplant stattfinden. Das hat ein Sprecher des Veranstalters, der Wiener SPÖ, betont. Die 37. Ausgabe des Megaevents ist für den 18. bis 20. September angesetzt.

13.12 Uhr: Noch 650 rückkehrwillige Österreicher im Ausland

Genau vor einer Woche ist der vorerst letzte Notflug des Außenministeriums im Rahmen der Rückholaktion in Wien gelandet. Mit Stand 17. April befanden sich noch 650 rückkehrwillige österreichische Reisende im Ausland. Es handelt sich dabei großteils um Einzelpersonen oder Kleinstgruppen, die in mehr als 70 Ländern der Welt festsitzen. Sie werden von den Vertretungsbehörden betreut.

13.12 Uhr: Telekom-Konzern Orange kürzt Dividende um 30 Prozent

Frankreichs größter Telekom-Konzern Orange will seine Dividende für das vergangene Jahr um 30 Prozent kürzen. Die Aktionäre sollen nun 0,50 Euro je Aktie statt der geplanten 0,70 Euro erhalten, teilte das Unternehmen mit. Dies entspreche einer Verringerung um 530 Millionen Euro, womit sich die Gesamtausschüttung für 2019 auf 1,33 Milliarden Euro belaufe, sagte Finanzvorstand Ramon Fernandez.

13.08 Uhr: BAPs neuer "Helden-Song" mit Bildern von Corona-Helfern

Ende März hatte BAP-Sänger Wolfgang Niedecken dazu aufgerufen, ihm Fotos von Helfern in der Corona-Krise zu schicken. Die Bilder wollte er in das Video eines neuen Songs einbauen, den er als Hommage an die "Helden des Alltags" versteht. Nun ist das Video fertig.

13.06 Uhr: 20 deutsche Großkonzerne wollen Staatshilfe beantragen

Um Staatshilfen über den Stabilisierungsfonds der deutschen Regierung zu bekommen, gibt es nach Angaben aus Koalitionskreisen bisher 20 Anfragen von Dax- und MDax-Konzernen. Wie die Deutsche Presse-Agentur am Freitag aus den Kreisen weiter erfuhr, berät die deutsche Regierung derzeit über eine Verordnung, unter welchen Bedingungen genau der Staat sich notfalls an Unternehmen beteiligen kann.

13.04 Uhr: Frequency 2020 wegen Coronakrise abgesagt

Nachdem von der Bundesregierung bekanntgegeben wurde, dass bis Ende August keine Großveranstaltungen in Österreich stattfinden können, muss das diesjährige Frequency-Festival in St. Pölten abgesagt werden. Das bestätigte Veranstalter Harry Jenner. Eigentlich wäre das neben dem bereits abgesagten Nova Rock zweite große Musikfestival des Landes von 20. bis 22. August über die Bühne gegangen.

13.01 Uhr: Porsche verkaufte weniger Sportwagen

Nach einem guten Start ins Jahr hat die Coronavirus-Pandemie den deutschen Sportwagenbauer Porsche im März noch spürbar ausgebremst. Der Rückgang der Verkaufszahlen im ersten Quartal fiel letztlich nicht so stark aus wie befürchtet. Gut 53.000 Autos lieferte Porsche von Jänner bis Ende März weltweit an die Kunden aus.

12.59 Uhr: Lonza steigerte Quartalsumsatz in schwierigem Umfeld

Der Schweizer Lifescience-Konzern Lonza ist gut ins Jahr 2020 gestartet. Der Nettoumsatz stieg im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum bei konstanten Wechselkursen um 7,4 Prozent auf 1,64 Milliarden Franken (1,56 Mrd. Euro).

12.58 Uhr: Spielergewerkschaft fordert Trainingsstart für Zweitligisten

Während die österreichischen Fußball-Bundesligisten auf einen Trainingsstart am kommenden Dienstag hoffen dürfen, sind die Clubs der 2. Liga mit Ausnahme von Cupfinalist Austria Lustenau wegen der Coronavirus-Pandemie weiter zur Untätigkeit gezwungen. Das sorgt bei Gernot Zirngast, dem Vorsitzenden der Spielergewerkschaft VdF, für großen Ärger.

Norwegen führt Tracking-App ein

Parallel zur Lockerung der Corona-Schutzmaßnahmen hat Norwegen eine Tracking-App zur Eindämmung der Pandemie eingeführt. "Um zu einem normaleren Leben zurückkehren und das Virus kontrollieren zu können, müssen wir uns alle anstrengen und diese App nutzen", sagte Regierungschefin Erna Solberg. Die Nutzung der in Norwegen entwickelten App "Smittestopp" (Infektionsstopp) ist kostenlos und freiwillig. Sie soll den Gesundheitsbehörden einen besseren Überblick über die Ausbreitung des Coronavirus vermitteln. Außerdem sollen Nutzer so erfahren, ob sie Kontakt zu einem Infizierten hatten.

Trotz Datenschutzbedenken werden die Daten zentral erfasst. Die Nutzer bleiben jedoch anonym und ihre Daten werden nach 30 Tagen automatisch gelöscht. Nach Angaben des norwegischen Gesundheitsministeriums entspricht die App europäischen Datenschutzbestimmungen.

12.55 Uhr: Euroclear legt Börsenpläne auf Eis

Das Wertpapier-Abwicklungshaus legt seine Pläne für einen Börsengang oder eine Privatplatzierung wegen der Coronakrise auf Eis. Zur Begründung verwies Euroclear am Freitag auf die unsichere Lage. Die Dividendenzahlung setzt das Brüsseler Unternehmen nach der entsprechenden Empfehlung der Europäischen Zentralbank an europäische Finanzinstitute aus.

12.54 Uhr: Trotz Corona gleich viele Todesopfer wie 2019

Das Verkehrskuratorium präsentiert Bilanz - und Umfrage unter Lenkern: Ignorieren Sie derzeit Verkehrsregeln?

12.53 Uhr: Frequency-Festival in St. Pölten abgesagt 

12.49 Uhr: Mehr als Hundert Priester gestorben

Die italienische Bischofskonferenz CEI beklagt aufgrund der Coronavirus-Pandemie den Tod von mehr als Hundert Priestern und dankte ihnen für ihre Nähe zum Volk. "Sie haben ihr Leben geopfert und dabei das schönste Gesicht der Kirche gezeigt, die sich um den Nächsten kümmert", so der ständige Rat der CEI in einem am Freitag veröffentlichten Schreiben.

12.49 Uhr: Krankenhaus in Bergamo schöpft Mut

Die Stadt Bergamo, Epizentrum der Coronavirus-Epidemie in Italien, sieht Licht am Ende des Tunnels. Im städtischen Krankenhaus "Papa Giovanni Paolo II" ist die Zahl der Todesopfer auf das Niveau wie vor Beginn der Epidemie am 20. Februar gesunken. Am Höhepunkt der Coronavirus-Krise vor wenigen Wochen waren noch 620 Covid-19-Patienten täglich im Krankenhaus eingeliefert, 100 davon kämpften gegen den Tod. In wenigen Wochen ist das Spital von Bergamo zum Krankenhaus mit der größten Anzahl von Betten auf der Intensivstation nach Wuhan aufgerückt.

12.48 Uhr: AK fordert 30 Mio. Euro Unterstützung

Inmitten der Debatten rund um tausende von Kurzarbeit betroffene Arbeitnehmer in Österreich und riesige Summen an Staatshilfen für die AUA hat die Arbeiterkammer (AK) den Blick heute auf die geringfügig Beschäftigten gelenkt. Diese seien nicht ausreichend vor den Auswirkungen der Coronakrise geschützt, daher fordert die AK für diese einen Hilfsfonds in Höhe von mindestens 30 Millionen Euro.

12.47 Uhr: WK und Land OÖ stocken Digital-Förderaktion auf

Die Wirtschaftskammer Oberösterreich (WKOÖ) stockt ihre Förderaktion "Digital Starter Plus" mit Hilfe des Landes finanziell auf, um Unternehmen durch die Krise bzw. beim Restart zu helfen. Statt 1 Mio. stehen nun 3 Mio. Euro zur Verfügung, die das Land und die Kammer zu gleichen Teilen aufbringen.

12.47 Uhr: Mit Kurzarbeit, Konjunkturprogramm, Förderungen aus der Krise

Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) werden in der Coronakrise schwer gebeutelt, das Budget für 2020 liegt im Papierkorb. Der Personenverkehr ist um rund 80 Prozent eingebrochen, der Güterverkehr bis zu 30 Prozent. Mit Kurzarbeit, einem Konjunkturprogramm, Anpassen von Verträgen mit den Bestellern und Förderungen für den Güterverkehr will die Staatsbahn wieder aus der Krise fahren.

12.46 Uhr: Neusiedler See-Verordnung laut Verfassungsrechtler unzulässig

Verfassungsjurist Heinz Mayer hält die Zutrittsbeschränkungen in Seebädern am Neusiedler See aufgrund des Coronavirus für unzulässig. Es handle sich dabei um eine Einschränkung der Bewegungsfreiheit. Diese sei im Sinne des Gesundheitsschutzes zwar möglich, die Beschränkung nach dem Wohnsitz sei aber "unsachlich" und habe "mit Gesundheitsschutz nichts zu tun."

12.45 Uhr: Warn-App kommt in Deutschland erst im Mai

Die geplante Handy-App zur Eindämmung des Coronavirus in Deutschland wird erst im Mai zur Verfügung stehen. Das hat Gesundheitsminister Jens Spahn am Freitag angekündigt. "Aus heutiger Sicht sind es eher vier Wochen als zwei Wochen, bis wir tatsächlich dann eine haben, die auch alle Anforderungen voll erfüllt", sagte der CDU-Politiker.

Spahn betonte, die App müsse drei unterschiedliche Anforderungen erfüllen: Datensicherheit, Datenschutz und den eigentlichen Zweck, nämlich die Ausbreitung der Epidemie einzudämmen. "Es muss eine sichere App sein, weil es um sensible Daten geht, was Hacken, Zugriff von anderen und anderes angeht", sagte der Minister.

12.42 Uhr: Zentrale Anlageteile weiter kaputt

Die Umweltschutzorganisation Global 2000 sieht im Inbetriebnahme-Verfahren des AKW-Bauprojekts Mochovce 3 in der Slowakei weiterhin schwere Mängel. Zentrale Anlageteile des Reaktors hätten noch gar nicht getestet werden können, weil sie weiterhin kaputt seien, kritisierte Global 2000 am Freitag in einer Aussendung. Mehrere Auflagen der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) seien zudem weiterhin nicht erfüllt worden.

12.41 Uhr: Dramatiker präsentierte Coronavirus-Stück

Pavel Kohout hat mit seinen 91 Jahren ein aktuelles Drama mit Bezügen zur Coronavirus-Krise geschrieben. Er präsentierte das Stück mit dem übersetzten Titel "Hauptversammlung in der Zeit der Viren aus Fledermäusen" am Donnerstagabend in einer Online-Lesung. In seinem Prager Stammtheater "Divadlo na Vinohradech" saß er dabei für zwei Stunden hinter einer Glasscheibe vor leeren Zuschauerrängen.

12.40 Uhr: Preis für US-Öl rasselte auf 18-Jahres-Tief bei 18 Dollar pro Fass

Der Nachfrage-Einbruch durch die Coronavirus-Pandemie setzt dem Ölpreis erneut zu. Die US-Sorte WTI verliert gut neun Prozent und ist mit 18,03 Dollar (16,56 Euro) je Barrel so billig wie zuletzt vor mehr als 18 Jahren. Die US-Lagerbestände füllten sich rasch, da die Raffinerien immer weniger Rohöl nachfragten, sagt Bjornar Tonhaugen, Chef des Ölgeschäfts beim Brokerhaus Rystad.

12.33 Uhr: Migrantenkinder aus Griechenland in Österreich aufnehmen

Das Rote Kreuz hat sich in den Kreis zahlreicher Organisationen eingereiht, die die Bundesregierung aus ÖVP und Grünen dazu auffordern, minderjährige Flüchtlinge von Griechenland zu übernehmen. "Diese Menschen brauchen dringend unsere Solidarität. Gerade in schwierigen Zeiten dürfen wir unsere Augen nicht vor der Not anderer verschließen", erklärte Rotkreuz-Präsident Gerald Schöpfer.

12.32 Uhr: Debatte unter den Ärzten um künstliche Beatmung

Weltweit bemühen sich Regierungen, möglichst viele Beatmungsgeräte zu beschaffen, um schwer am Coronavirus erkrankte Patienten zu retten. Doch unter Ärzten ist inzwischen eine Debatte entbrannt, wann eine künstliche Beatmung sinnvoll ist. Noch gibt es sehr wenige Daten zur Beatmung von Corona-Kranken und erst recht keine Studien nach wissenschaftlichen Standards.

12.30 Uhr: VW sieht Automarkt in China auf Erholungskurs

Volkswagen hofft angesichts der Erholung des chinesischen Automarkts in der Coronakrise mit einer baldigen Rückkehr zu alter Stärke. Im April habe sich der Absatzrückgang auf dem weltgrößten Automarkt weiter verringert, sagte China-Chef Stephan Wöllenstein.

12.21 Uhr: Noch keine Entscheidung zu Salzburger Festspielen

12.12 Uhr: Motorrad-WM-Läufe auf Sachsenring verschoben

In der MotoGP-Klasse ist nun wegen der Coronavirus-Pandemie bereits das neunte Motorrad-WM-Rennen der Saison verschoben worden. Laut Mitteilung des ADAC muss wegen der Ausweitung der Beschränkungen bis Ende August für den am 21. Juni auf dem Sachsenring angesetzt gewesenen GP von Deutschland ein neuer Termin gesucht werden.

12.11 Uhr: ATX weiter über 3 Prozent im Plus

Die Wiener Börse hat sich am Freitag zu Mittag weiterhin mit klaren Aufschlägen präsentiert. Der heimische Leitindex ATX gewann um 12.00 Uhr 3,08 Prozent auf 2.068,52 Einheiten.

12.02 Uhr: Tests gefordert

Der Österreichische Gesundheits- und Krankenpflegeverband (ÖGKV) hat am Freitag systematische Tests auf das Coronavirus auch für mobile Pflegepersonen gefordert. Das betrifft sowohl Personal von mobilen Diensten als auch Angehörige, die nicht im selben Haushalt wohnen.

12 Uhr: EU-Kommission genehmigt Österreichs Garantiehilfen für KMU

Die EU-Kommission hat die von der heimischen Regierung beschlossenen Garantiehilfen für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) genehmigt. Von der Coronakrise betroffene Unternehmen können bei ihrer Hausbank Darlehen bis zu 500.000 Euro vollständig vom Staat besichern lassen.

11.56 Uhr: Für Lehrergewerkschaft ist Schulstart derzeit nicht denkbar

An den Schulen fehlt es derzeit an Schutzmasken, Desinfektionsmitteln und Zugang zu Seife und warmem Wasser in den Klassen, warnt die Lehrergewerkschaft. "Solange diese Hygienemaßnahmen aber nicht eingehalten werden, ist an einen Schulstart nicht zu denken", betont der oberste Lehrervertreter Paul Kimberger.

11.55 Uhr: 5.000 Masken für Schüler und Lehrer im Burgenland

Das Land Burgenland kauft für Lehrer und Schüler, die sich derzeit in den Schulen in Betreuung befinden, 5.000 Mund-Nasen-Schutzmasken an. Die Masken werden den Kindern kostenlos zur Verfügung gestellt. Ob sie diese während der Betreuung in den Schulen auch tragen, bleibe ihnen überlassen, berichtete Bildungslandesrätin Daniela Winkler (SPÖ).

11.52 Uhr: Großveranstaltungen bis 31. August nicht möglich

Nachdem es bereits zu einer schrittweisen Öffnung der Geschäfte gekommen ist, soll auch das Kulturleben in den kommenden Wochen langsam wieder anlaufen. Konkret sollen Mitte Mai Museen und "Orte der Präsentation im künstlerisch-kulturellen Bereich" wieder öffnen können, sagte Vizekanzler und Kulturminister Werner Kogler (Grüne).

11.52 Uhr: 70 Todesfälle in Niederösterreichs Krankenhäusern

In Niederösterreichs Krankenhäusern ist die Zahl der Covid-19-Toten am Freitag auf 70 angestiegen. Wie Bernhard Jany von der Landeskliniken-Holding mitteilte, starb im Universitätsklinikum Krems eine mit dem Coronavirus infizierte 88-Jährige.

11.49 Uhr: Museen sollen Mitte Mai wieder öffnen dürfen

11.43 Uhr: China streitet "Vertuschung" bei Corona-Bilanz ab

Die chinesische Regierung hat Vorwürfe, das Ausmaß der Coronavirus-Epidemie im Land verschleiert zu haben, zurückgewiesen. "Es hat nie eine Vertuschung gegeben, und wir werden nie eine Vertuschung zulassen", sagte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Zhao Lijian, am Freitag vor Reportern in Peking. Kurz zuvor hatten die Behörden der zentralchinesischen Stadt Wuhan die Zahl der Todesfälle überraschend um die Hälfte nach oben korrigiert. Demnach starben in Wuhan 3.869 Menschen, in ganz China waren es 4.632. Wegen der raschen Ausbreitung des Virus seien zu Beginn nicht alle Todesfälle erfasst worden, sagte der Ministeriumssprecher nun. Deshalb sei die Zahl am Freitag korrigiert worden.

11.42 Uhr: Orthodoxer Kirche fehlen Spenden

Mehreren Religionsgemeinschaften in Österreich fehlt wegen der Coronakrise Geld. Große finanzielle Nöte beklagt die Orthodoxe Kirche, wie "Kathpress" berichtete. Diese ist weitgehend von Spenden der Gläubigen abhängig. Zuletzt hatte auch die Islamische Glaubensgemeinschaft (IGGÖ) gewarnt, dass einem Drittel der Moscheen wegen fehlender freiwilliger Zuwendungen die Schließung droht.

11.42 Uhr: "Die Simpsons" kommentieren die Coronakrise

Die Macher der amerikanischen Zeichentrickserie "Die Simpsons" haben in ihrem legendären Vorspann offensichtlich einen Kommentar zur Corona-Krise verpackt. Die Botschaft in Kürze: Zuhause ist es am schönsten und sichersten. Die Folge, die Fox am kommenden Sonntagabend ausstrahlen wird, zeigt zu Beginn eine völlig andere Optik. Sie ähnelt einem Ego-Shooter-Videospiel. Homer, Marge, Bart, Lisa und Maggie wirken größer, kantiger und athletischer. Alles ist in Blau-Schwarz-Weiß getaucht. Die Musik ist monoton-rockig.

11.41 Uhr: Hilfsorganisationen beklagen unklare Verantwortlichkeiten

Hilfsorganisationen aus dem Sozialbereich beklagen die in der Coronakrise unklaren Verantwortlichkeiten zwischen Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherungsträgern. Statt eines "Pingpongs" unter den Gebietskörperschaften, bräuchte es jedoch "gerade jetzt" die notwendige systemrelevante Stabilität, hieß es in einer Aussendung des Dachverbands Bundesarbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrt (BAG).

11.38 Uhr: Türkei bringt zum Ramadan 25.000 Menschen heim

Die türkische Regierung will zum Fastenmonat Ramadan trotz der Coronakrise und des Stopps internationaler Flüge rund 25.000 Menschen heimholen. Vizepräsident Fuat Oktay ließ am Freitag in einer Serie von Tweets verlauten, man habe gemeinsam mit den zuständigen Provinzgouverneuren "eine großangelegte Operation" gestartet.

Tägliche Testungen

11.37 Uhr: Dominique Meyer: "Scala ist zum Neustart bereit"

 "Wir werden mit einem großen Event neu starten, doch zuvor brauchen wir Garantien über die Sicherheit. Ein Theater wie die Scala ist eine Mannschaft aus tausend Mitarbeitern. Die Planung ist von wesentlicher Bedeutung", so Meyer.

11.36 Uhr: Schützenhöfer will GP in Spielberg "zumindest via TV" sehen

Der steirische Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer (ÖVP) hofft auf einen Saisonauftakt der Formel 1 in Spielberg in der Obersteiermark: "Selbstverständlich begrüße ich es, wenn die Formel 1 auch in diesem Jahr am Red Bull Ring in der Steiermark ausgetragen wird. Auch in Zeiten der aktuellen Coronakrise dürfen wir die Zuversicht nicht verlieren."

11.35 Uhr: Vorerst keine Gesichtsmasken-Pflicht in Deutschland

Die deutsche Regierung setzt beim Tragen von Gesichtsmasken im Alltag weiter auf Freiwilligkeit und lehnt eine Pflicht vorerst ab. "Mein Eindruck ist, dass die meisten Bürgerinnen und Bürger sehr verantwortlich mit der momentanen Lage umgehen", sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn.

11.34 Uhr: Moody's hält Österreichs Banken auch in der Coronakrise für stabil

Daher belässt die Agentur den Ausblick auf "stabil". Das macht eine Verschlechterung des aktuellen Ratings von Aa1 für die nächsten 12 bis 18 Monate unwahrscheinlich. Seit Ende März hat Moody's 19 europäische Bankenmärkte geprüft, nur sechs davon bekamen einen stabilen Ausblick.

11.34 Uhr: Albanien verschärfte Strafmaßnahmen

Um die Coronavirus-Pandemie einzudämmen, hat Albanien am Donnerstag die Strafmaßnahmen verschärft. Durch eine Abänderung des Strafgesetzes drohen nun jedem, der gegen die Quarantäne oder die Selbst-Isolierung verstößt, bis zu acht Jahren Haft.

11.33 Uhr: Weiterer Grenzübergang zu Ungarn wird geöffnet

Zwischen Ungarn und Österreich öffnet kommende Woche ein weiterer Grenzübergang. Der Übergang Fertörakos - Sankt Margarethen werde am Mittwoch wieder geöffnet, damit ungarische Pendler leichter zu ihren Arbeitsplätzen im Burgenland kommen, kündigte der ungarische Außenminister Peter Szijjarto am Freitag auf Facebook an.

11.30 Uhr: Immer mehr Gesundete, weniger Menschen im Spital

Weiter gute Nachrichten bei den Coronavirus-Zahlen aus Österreich: Immer mehr Menschen haben sich nach einer SARS-CoV-2-Infektion erholt. 9.704 sind wieder genesen, wie es am Freitag aus dem Innenministerium (Stand 9.30 Uhr) heißt. Weit unter 1.000, nämlich 909 liegen noch wegen einer Infektion im Spital. Das heißt, dass in den letzten 24 Stunden 58 Menschen als gesund entlassen werden konnten. >>> Hier ausführlich

11.26 Uhr: Migranten von "Alan Kurdi" auf Quarantäneschiff gebracht

An Bord der Fähre "Rubattino" der italienischen Reederei Tirrenia sollen von den Migranten Abstriche für Corona-Tests genommen werden, berichteten italienische Medien.

11.25 Uhr: Polizei kontrolliert Zutrittsbeschränkungen

Die Einhaltung der Zutrittsbeschränkungen für Seebäder am Neusiedler See wird von der Polizei kontrolliert, teilte Brigitte Novosel vom burgenländischen Koordinationsstab Coronavirus mit. Es seien allerdings keine verstärkten Kontrollen angeordnet, die Polizei werde die Aufgabe im Rahmen der generellen Überwachung der Covid-19-Maßnahmen übernehmen.

11.22 Uhr: Sind Risikogruppen jetzt von der Arbeit freigestellt?

Am 30. März 2020 wurde von der Regierung angekündigt, dass bestimmte Risikogruppen während der Corona-Pandemie besonders zu schützen sind. Der Arbeitsrecht-Experte Werner Anzenberger von der Arbeiterkammer Steiermark erklärt, was in der Praxis aus diesem Versprechen geworden ist.

11.21 Uhr: Montreux Jazz Festival 2020 findet nicht statt

Statt der Programmbekanntgabe kommt die Absage: Das Montreux Jazz Festival 2020 (3. bis 18. Juli) findet aufgrund der Coronakrise nicht statt. Acts wie Lenny Kravitz, Black Pumas oder Lionel Richie hätten diesen Sommer am Ufer des Genfer Sees auftreten sollen.

11.20 Uhr: Abrechnung ab kommender Woche möglich

Demnächst kommt Schwung in die praktische Umsetzung der Kurzarbeit. "Die notwendigen Unterlagen für die Abrechnung bzw. ein eigens programmiertes Abrechnungstool wird den Unternehmen spätestens Anfang der kommenden Woche zur Verfügung stehen", teilte der Sprecher von Arbeitsministerin Christine Aschbacher (ÖVP) mit. Es soll auch bald Geld fließen.

11.20 Uhr: Coronakrise drückte VW-Verkäufe um fast ein Viertel

Die schwindende Autonachfrage und die massiven Produktionsengpässe in der Coronakrise haben das Geschäft des VW-Konzerns im ersten Quartal schwer getroffen. Der größte Hersteller der Welt meldete am Freitag für den Zeitraum einen Rückgang der Auslieferungen im Vorjahresvergleich um 23 Prozent auf gut zwei Millionen Fahrzeuge.

11.19 Uhr: USA geben 4,6 Mio. Euro für palästinensische Kliniken

Nach massiven Kürzungen finanzieller Hilfen vor zwei Jahren wollen die USA nun die Palästinenser im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus unterstützen. "Ich freue mich sehr, dass die USA fünf Millionen Dollar (4,6 Millionen Euro) für palästinensische Krankenhäuser und Haushalte zur Verfügung stellen, um dringende, lebensrettende Bedürfnisse im Kampf gegen Covid-19 zu decken", schrieb der US-Botschafter in Israel, David Friedman.

11.17 Uhr: Vier weitere Menschen in Südtirol verstorben, bisher 232

In Südtirol sind seit Donnerstag vier weitere Menschen mit oder an Covid-19 verstorben, damit stieg die Zahl der Toten auf 232. 89 davon lebten in Seniorenwohnheimen, teilte der Südtiroler Sanitätsbetrieb am Freitag mit. Die Zahl der Infizierten betrug 2.296, rund 678 Menschen galten als geheilt. In den letzten 24 Stunden gab es 28 neue Neuinfektionen.

11.16 Uhr: Österreicher fühlen sich im Straßenverkehr sicherer

Rund 45 Prozent der Befragten sahen das in einer Umfrage in den ersten Wochen der Ausgangsbeschränkungen so, berichtete das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV). Sogar mehr als die Hälfte nannte den spürbar geringeren Verkehr als positivsten Effekt der Krise.

11.16 Uhr: "Eine Katastrophe": Italiens Kulturwelt am Boden

Italien lebt von seinem Kulturerbe und dem Tourismus. Doch die Coronakrise versetzt der Kulturwelt einen extremen Schlag. "Es ist eine Katastrophe für sehr viele Menschen und Einrichtungen", sagte Cecilie Hollberg, deutsche Direktorin der Galleria dell'Accademia in Florenz. Wann die Galleria, das Kolosseum, die Uffizien, Pompeij und Co wieder öffnen, ist vollkommen unklar.

11.14 Uhr: Tempelberg bleibt während Ramadan geschlossen

Eine der heiligsten Stätten des Islam, der Tempelberg in Jerusalem, bleibt wegen der Coronakrise auch während des Fastenmonats Ramadan geschlossen. Der Tempelberg (Al-Haram al-Sharif/Das edle Heiligtum) in der Altstadt mit dem Felsendom und der Al-Aqsa(Aksa)-Moschee ist die drittheiligste Stätte für Muslime weltweit.

11.12 Uhr: Kleine gegen Brau Union

Ein Bierbrauer-Konflikt schäumt neu auf: Kleine Private gegen die Marktdominanz der Brau Union, die zum niederländischen Bierriesen Heineken gehört. Sie hat 2019 die Übernahme der Mehrheit des Vorarlberger Unternehmens Fohrenburg paktiert - und das bringt das Fass für die Kleinen nun zum überlaufen, wie "Der Standard" berichtet.

Nach 73 Jahren Ehe erlag italienisches Paar dem Virus

Ein 73 Jahre verheiratetes Ehepaar ist in Italien dem Coronavirus erlegen. Italo Sparvoli (96) und Ines Marinozzi (95) hatten ihr Leben zusammen verbracht und sind beide am Covid-19 gestorben. Im Februar musste Italo wegen einer Lungenerkrankung ins Krankenhaus, wo er auf Covid-19 getestet wurde. Wenige Tage danach wurde auch Ines ins Spital eingeliefert. "Als mein Vater starb, habe ich meine Mutter nicht von seinem Tod benachrichtigt, weil sie bereits sehr krank war. Ich wollte sie nicht noch mehr belasten. Ich glaube aber, dass sie in ihrem Herzen gespürt hat, dass der Mann, mit dem sie fast ihr ganzes Leben verbracht hat, gestorben ist", berichtete Fiorella, Tochter des Ehepaares aus der Stadt Macerata in der mittelitalienischen Region Marke. >>> Hier mehr zu der rührenden Story

Fälle in den USA

10.59 Uhr: 94-Jähriger in Tirol verstorben

In Tirol ist es in der Nacht auf Freitag zu einem weiteren Todesfall in Zusammenhang mit dem Coronavirus gekommen. Ein 94-Jähriger mit Vorerkrankungen aus dem Bezirk Lienz verstarb mit oder an dem Virus. Von Donnerstagabend bis Freitagfrüh wurden vier weitere Personen positiv auf das Coronavirus getestet.

10.59 Uhr: Olympisches Komitee Chinas lieferte ÖOC 10.000 Masken

Das Chinesische Olympische Komitee hilft dem Olympic Team Austria mit einer Lieferung von 10.000 Schutzmasken. Rechtzeitig bevor Österreichs Top-Athletinnen und Athleten nächste Woche wieder in ihrem gewohnten Umfeld trainieren können, sind zehn Pakete aus Peking beim ÖOC eingetroffen.

10.58 Uhr: Spanier fordern Lockerung der Ausgangssperre

In Spanien werden Rufe nach eine Lockerung der strikten Ausgangssperre immer lauter - speziell mit Blick auf Kinder. Diese dürfen im Rahmen der seit mehr als einem Monat geltenden strengen Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie überhaupt nicht mehr die Häuser oder Wohnungen verlassen. Nur in Italien herrschen ähnlich rigorose Regeln. Spanischen Medienberichten zufolge denkt die Regierung in Madrid nun darüber nach, ab dem 26. April die Beschränkungen leicht abzuschwächen. So lange dauert der Alarmzustand samt der Beschränkungen noch mindestens.

10.57 Uhr: China ruft nach Kritik zu Zusammenhalt auf

Nach heftiger Kritik an Chinas Umgang mit der Coronakrise hat Peking zum internationalen Zusammenhalt im Kampf gegen das Virus aufgerufen. "Es ist unerlässlich, dass sich alle Länder zusammenschließen, um die Epidemie zu bekämpfen und den Krieg zu gewinnen", sagte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Zhao Lijian.

10.51 Uhr: Spitäler sollen schrittweise geöffnet werden

Im Zuge der ersten Lockerung der Corona-Schutzmaßnahmen sollen auch die Spitäler schrittweise wieder geöffnet werden. Auch die Arztpraxen sollen langsam wieder in einen "Normalbetrieb" übergehen, wie Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) mitteilte. Die schrittweise Öffnung der Krankenhäuser und im Gesundheitsbereich insgesamt müsse aber "regional differenziert" erfolgen. Der Schutz des Systems bleibe weiterhin "erste Priorität", weshalb auch die Einschränkungen für Besucher aufrecht bleiben werden, betonte Anschober. Es werde "sicher noch länger keine Normalsituation" in den Spitälern herrschen.

10.50 Uhr: Hälfte der Kärntner Industriebetriebe produziert voll

Die Hälfte der Kärntner Industriebetriebe produziert weiterhin nahezu voll. Das ergab eine Umfrage der Industriellenvereinigung. Und knapp ein Drittel der befragten Betriebe wolle ihre Investitionen weiter durchziehen, sagte IV-Präsident Timo Springer. Mehr als ein Drittel der Unternehmen erwartet sich durch die schrittweise Lockerung der Maßnahmen positive Effekte, 27 Prozent sehen ihre Lieferketten als gering gefährdet. Hingegen beurteilen 21 Prozent die Lieferketten als "hoch gefährdet". Insgesamt sei dies eine deutliche Verbesserung gegenüber der letzten Umfrage vor gut einer Woche.

10.47 Uhr: Caritas-Weltverband richtet Hilfsfonds ein

Das internationale Caritas-Netzwerk "Caritas Internationalis" hat einen globalen Hilfsfonds zur Finanzierung von Projekten gegen die Coronakrise eingerichtet. Dieser werde es ermöglichen, "schnell und wirksam" auf die Pandemie zu reagieren, teilte Generalsekretär Aloysius John mit.

10.44 Uhr: Eine Million Tests sollen in Afrika verteilt werden

Die panafrikanische Gesundheitsbehörde Africa CDC will im Kampf gegen Covid-19 afrikanische Länder mit einer Million Tests unterstützen. Diese seien bei einem Unternehmen in Deutschland bestellt worden und würden in den kommenden Tagen an die Länder vergeben werden, sagte am Donnerstag John Nkengasong, der Leiter des Africa Centres for Disease Control and Prevention (Africa CDC).

Einbruch am Arbeitsmarkt

Entwicklung in Österreich

10.37 Uhr: Uber schreibt bis zu 2,2 Milliarden Dollar ab

Die Coronavirus-Krise sorgt für ein Milliarden-Loch in der Bilanz von Uber. Der Fahrdienst-Vermittler wird auf seine Beteiligungen 1,9 bis 2,2 Mrd. Dollar (bis zu 2 Mrd. Euro) abschreiben müssen, die erst Anfang Februar abgegebene Jahresprognose ist damit hinfällig. Uber steckte ohnehin schon tief in den roten Zahlen, im Schlussquartal 2019 hatte der Konzern ein Minus von 1,1 Mrd. Dollar verbucht.

Hospitalisierte und Tote

10.36 Uhr: In Wien aktuell 2.175 Menschen infiziert, 86 Todesfälle

In Wien ist die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Personen erneut nur leicht gestiegen. Mit Freitag, Stand 8 Uhr, waren 2.175 Fälle bestätigt, wie der medizinische Krisenstab der Stadt Wien per Aussendung mitteilte. Das bedeutet eine Zunahme von 26 Erkrankten bzw. 1,2 Prozent in den vergangenen 24 Stunden.

10.35 Uhr: Österreicher informieren sich weniger über Social Media

Nach wie vor ist der ORF die wichtigste Nachrichtenquelle, gleichzeitig ist die Zahlungsbereitschaft für digitale Inhalte gestiegen. Die Nutzung von Social Media zur Informationsbeschaffung ist gesunken, wie aus einer Studie des Gallup-Instituts hervorgeht.

10.30 Uhr: Top 4 von Spaniens Liga bei Abbruch in CL dabei

Sollte die Saison in der spanischen Fußball-La-Liga wegen der Coronavirus-Pandemie nicht zu Ende gespielt werden, wird der aktuelle Tabellenstand für die Nennung der Champions-League-Teilnehmer herangezogen. Die Meisterschaft ist seit 12. März unterbrochen, nach 27 Spielen führt Barcelona (58 Punkte) vor Real Madrid (56), Sevilla (47) und Real Sociedad (46).

Tests in Altersheimen

10.27 Uhr: Mehr als eine Million Schüler aktuell in Abschlussklassen

In den kommenden Wochen werden in Deutschland einer Schätzung des Statistischen Bundesamts zufolge etwa 2,6 Millionen Schüler an die allgemeinbildenden Schulen zurückkehren. Aktuell besuchen rund 1,1 Millionen Schüler die Abschlussklasse einer weiterführenden Schule.

10.24 Uhr: Jabloner nimmt Bundeskanzleramt in die Pflicht

Ex-Justizminister Clemens Jabloner nimmt in der Diskussion um die von vielen Juristen als problematisch eingestuften Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie das ÖVP-geführte Bundeskanzleramt in die Pflicht. "Es ist ja nicht der Gesundheitsminister ganz allein auf weiter Flur."

10.23 Uhr: Ausbruch ist beherrschbarer geworden

Der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn zieht eine positive Zwischenbilanz in der Coronavirus-Krise. "Der Ausbruch ist - Stand heute - wieder beherrschbar und beherrschbarer geworden", sagte der CDU-Politiker. Die strikte Einschränkung des öffentlichen und wirtschaftlichen Lebens seit Mitte März nannte Spahn eine Vollbremsung. "Nun können wir sagen, das war erfolgreich."

10.21 Uhr: Zwei Männer im Pongau festgenommen

Zwei Männer haben in St. Johann im Pongau das Covid-19-Maßnahmengesetz ignoriert und auch noch eine Polizeistreife provoziert. Die Beamten kontrollierten mehrere Personen, die auf einer öffentlichen Straße zusammenstanden und dabei den Mindestabstand nicht einhielten. Ein 28-Jähriger und ein 36-Jähriger spazierten unbeeindruckt von der Amtshandlung Arm in Arm weiter. Weil die zwei Tschechen uneinsichtig waren, wurden sie wegen "Verharrens in der strafbaren Handlung" kurzzeitig festgenommen und zu einer Polizeidienststelle gebracht.

10.17 Uhr: Land NÖ untersucht Zukunftspotenzial von Home-Office

Das Land Niederösterreich untersucht das Zukunftspotenzial von Home-Office und Videokonferenzen. Die Auswirkungen und Möglichkeiten für Wirtschaft, Arbeitswelt und Mobilität sollen anhand von Fakten bewertet werden, teilten die Landesräte Ludwig Schleritzko, Martin Eichtinger und Jochen Danninger (alle ÖVP) mit.

10.13 Uhr: Österreichische Staatsanleihen am Vormittag im Plus

Die Kurse österreichischer Staatsanleihen haben sich am Freitag im Frühhandel mehrheitlich im Plus gezeigt. Die Renditen sanken im Gegenzug in fast allen Laufzeiten, nur am langen Ende kam es zu keiner Veränderung. Die Rendite der richtungsweisenden zehnjährigen österreichischen Benchmark-Anleihe ist um 2 Basispunkte auf -0,01 Prozent gefallen. Der Spread zur vergleichbaren deutschen Anleihe lag bei 45 Basispunkten.

10.11 Uhr: Tag der Armee im Iran: Corona statt Raketen

Die Coronakrise im Iran hat auch den jährlichen Nationalen Tag der Armee überschattet. Anstatt neuer Raketen oder Panzer wurden bei der Militärparade am Freitag in Teheran die jüngsten Errungenschaften der Armee im Kampf gegen das Coronavirus vorgestellt.

10.09 Uhr: Letztes Kohlekraftwerk Österreichs stellt Betrieb ein

Ende einer Ära: Der Kohlebetrieb im Fernheizkraftwerk Mellach endet. Das letzte Kohlekraftwerk produzierte 34 Jahre lang Strom und Wärme für Graz.

10.08 Uhr: Von 2,2 auf 1,6 Prozent: Inflation fällt deutlich

Nach 2,2 Prozent im Februar. Corona-Effekt schlägt kaum durch: Preiserhebungen für Inflation sind vor den Geschäftsschließungen erfolgt.

10.01 Uhr: Millionen Menschen in Afrika hungern

Angesichts drastischer Corona-Ausgangsbeschränkungen im südlichen Afrika hat Amnesty International die Regierungen in der Region aufgefordert, ihren Bürgern Nahrungsmitteln zu Verfügung zu stellen. Millionen Menschen in der Region müssten wegen der Restriktionen hungern.

09.57 Uhr: Airline "People's" setzt Wien-Flüge bis 2. Juni aus

Die Fluggesellschaft "People's", die Vorarlberg und die Ostschweiz mit Wien verbindet, verschiebt wegen der Coronakrise die für 1. Mai vorgesehene Wiederaufnahme ihres Betriebs. Man sehe sich gezwungen, aufgrund anhaltender internationaler Reiseeinschränkungen den Linienbetrieb der Strecke Altenrhein-Wien bis voraussichtlich zum 2. Juni auszusetzen, hieß es in einer Mitteilung am Freitag.

09.56 Uhr: Massen-Amnestie in Myanmar: 25.000 Häftlinge frei

In Myanmar kommen knapp 25.000 Häftlinge frei. Wie das Präsidialamt am Freitag mitteilte, geschieht dies anlässlich des heimischen Neujahrsfestes. Das südostasiatische Land, das früher als Burma bekannt war, gewährt zu diesem Anlass immer wieder Amnestien. Eine Massen-Begnadigungen in diesem Umfang ist aber eher selten.

09.55 Uhr: AUA verlängert Kurzarbeit vorerst bist 19. Mai

Wie von der um Staatshilfen verhandelnden Airline schon vorhergesagt, verlängert die AUA (Austrian) die Kurzarbeit für 7.000 Mitarbeiter per 20. April nun um einen Monat bis 19. Mai. Begründet wird der Schritt in einer Mitteilung vom Freitag mit den weltweiten Entwicklungen rund um das Coronavirus und die weiterhin aufrechten Reisebeschränkungen. Es gibt schlichtweg keine Nachfrage.

09.53 Uhr: Papst bedauert Messen ohne Gläubige

Papst Franziskus bedauert, dass wegen der Coronavirus-Pandemie Messen ohne Gläubige zelebriert werden müssen. Die Kirche sei wegen dieser "schwierigen Phase" zu Sakramenten ohne Anwesenheit von Menschen gezwungen. Kirche zu sein, bedeute jedoch "konkrete Vertrautheit mit dem Volk", erklärte der Heilige Vater.

09.41 Uhr: Champions-League-Finale am 29. August geplant

Das geht aus einem Bericht der BBC hervor. Aufgrund der Coronavirus-Pandemie gibt es allerdings noch viele Fragezeichen, die vor allem den Weg ins Endspiel betreffen. Sollte der Bewerb nicht in gewohnter Manier zu Ende gespielt werden können, sei ein einwöchiges Finalturnier mit K.o.-Spielen die Alternative.

09.30 Uhr: Jetzt fürchten die Pflegeheime eine Klagswelle

38 Infizierte, mehrere Tote, angeblich zu wenig Schutzausrüstung: Steirische Bewohnerin zeigt ihr eigenes Pflegeheim an. Das könnte nicht die einzige Klage sein, fürchten Betreiber.

09.26 Uhr: Buchinger vertritt Kollegen Kopf vorübergehend

AMS-Vorstand Johannes Kopf lässt sich krankheitsbedingt vorübergehend von seinem Gremiumskollegen Herbert Buchinger vertreten. "Es ist nichts Böses, weder das Coronavirus noch sonst etwas Schlimmes", sagte eine AMS-Sprecherin. "Er ist krank und kommt wieder. Man muss sich keine Sorgen machen."

09.26 Uhr: Preisrutsch bei Treibstoffen dämpft Inflation

Ein Preisrutsch bei den Treibstoffen hat die Teuerung in Österreich im März auf 1,6 Prozent gedrückt. Im Februar betrug die Inflationsrate noch 2,2 Prozent. Der Rückgang der Energiepreise sorgt gerade im gesamten Euroraum für sinkende Teuerungsraten. Die Maßnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus wirkten sich nur sehr begrenzt auf die Berechnung der März-Inflationsrate aus, so die Statistik Austria am Freitag laut einer Aussendung. Die Preiserhebungen für den Verbraucherpreisindex seien hauptsächlich in der ersten Monatshälfte, also vor den Coronavirus-bedingten Geschäftsschließungen, durchgeführt worden.

09.24 Uhr: Macron stellt sich hinter die Arbeit der WHO

Auch der französische Präsident Emmanuel Macron hat nach der scharfen Kritik von US-Präsident Donald Trump seine Unterstützung für die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zum Ausdruck gebracht: Bei der von Trump einberufenen Videoschaltung der Staats- und Regierungschefs der sieben führenden Industrieländer (G7) habe Macron betont, dass die WHO die zentrale Rolle mit Blick auf alle Staaten, internationalen Institutionen und Programme spielen müsse, die sich mit Impfstoffen, Gesundheit und der Stärkung der Gesundheitssysteme befassen, teilte der Elysee-Palast am späten Donnerstagabend mit. Auch die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte sich hinter die Arbeit der WHO gestellt.

09.21 Uhr: Saisonstart laut BBC am 5. Juli in Österreich geplant

Die Formel 1 steuert nach der Corona-Zwangspause angeblich einen Saisonstart ohne Zuschauer in Österreich an. Auf das Rennen in Spielberg am 5. Juli könnten dann zwei WM-Läufe vor leeren Rängen in Silverstone folgen, berichtete die BBC unter Berufung auf einen vorläufigen Plan der Rennserie. Die Formel-1-Spitzen hatten in einer Video-Konferenz über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise beraten, Beschlüsse aber zunächst vertagt.

09.19 Uhr: Ex-Tischtennis-Staatsligaspieler Ecker gestorben

Das Coronavirus hat nun auch im österreichischen Tischtennissport sein erstes Opfer gefordert. Der langjährige Wiener Staatsligaspieler Josef Ecker verstarb im 68. Lebensjahr an den Folgen der Viruserkrankung.

09.12 Uhr: Komödienspiele Porcia in Kärnten verschoben

Der Spielplan bleibt aufrecht, die Termine verschieben sich im Datum um jeweils einen Tag nach vorne. Damit wird die 60. Spielzeit am Freitag, 16. Juli 2021 eröffnet.

09.08 Uhr: Osterverkehr in Tirol um 65 Prozent zurückgegangen

Die Einschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus hat zu Ostern auch deutliche Auswirkungen auf Tirols Straßen gezeigt. Im Vergleich zur Osterwoche des Vorjahres ging der Gesamtverkehr um durchschnittlich 65 Prozent zurück. Auch der Lkw-Verkehr rollte nicht in gleichem Maße sondern nahm um 37 Prozent ab.

09.07 Uhr: 19 neue Coronavirus-Fälle in Niederösterreich

Die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus Infizierten in Niederösterreich hat sich in den 24 Stunden von Donnerstag auf Freitag laut Corona-Informationsportal des Gesundheitsministeriums um 19 auf 2.446 erhöht. Der Sanitätsstab vermeldete 1.498 Genesene. 18.269 Testungen wurden durchgeführt. 77 Menschen starben bis dato im Zusammenhang mit Covid-19-Erkrankungen.

09.04 Uhr: Mehr Optimismus nach Lockerung der Maßnahmen

Die Lockerung der Corona-Maßnahmen hat dem Optimismus der Österreicher offenbar wieder etwas Auftrieb verschafft: Wie eine aktuelle market-Umfrage zeigt, befürchten zwar 65 Prozent eine länger andauernde Wirtschaftskrise, das sind aber weniger als noch in der Woche davor (75 Prozent). Ungebrochen hoch ist die Akzeptanz der Maßnahmen.

77 Prozent der 1.000 am Donnerstag befragten Über-16-Jährigen glauben, dass Österreich das Corona-Virus im Griff hat und 81 Prozent meinen, dass hierzulande ein besseres Corona-Management gemacht wird als in den meisten anderen Ländern der EU. Dennoch gaben 53 Prozent an, dass sich ihre Lebensqualität durch die Maßnahmen verschlechtert habe.

08.59 Uhr: Swatch kürzt Dividende, Aufsichtsräte ihre Vergütungen

Der Nachfrageeinbruch im Zuge der Coronakrise zwingt nun auch Swatch zu weiteren Maßnahmen. So schlägt der Verwaltungsrat der Generalversammlung eine Kürzung der Dividende vor. Der hart vom Lockdown im Einzelhandel und der Tourismusindustrie tangierte Uhrenkonzern schützt so seine eigene Liquidität. Statt 8 Franken sollen pro Inhaberaktie nur noch 5,50 Franken (5,2 Euro) ausgeschüttet werden, wie aus der am Freitag veröffentlichten Einladung zur Generalversammlung hervorgeht. Besitzer von Namensaktien erhalten pro Anteil noch 1,10 Franken statt wie zuvor vom Verwaltungsrat beantragt 1,60 Franken. Insgesamt reduziert sich die Ausschüttung der Swatch Group damit um rund 31 Prozent oder knapp 300 Millionen Franken.

08.48 Uhr: Beyoncé widmete Helfern in Coronakrise Disney-Song

Pop-Star Beyoncé hat sich mit einer Gesangseinlage bei den Helfern bedankt. Für die Sendung "The Disney Family Singalong" des US-Senders ABC sang die 38-Jährige in einem Clip den Klassiker "When You Wish Upon a Star" aus dem Film "Pinocchio".

08.47 Uhr: Wiener Aktienmarkt vorbörslich klar höher erwartet

Die Wiener Börse dürfte am Freitag mit klaren Gewinnen in den Handel starten. Eine Indikation auf den heimischen Leitindex ATX sah ihn eine Dreiviertelstunde vor Handelsbeginn um drei Prozent im Plus. Rückenwind lieferten hierbei Vorgaben aus Übersee, sowohl aus Asien als auch von US-Futures. Bekannt wurde über Nacht unter anderem, dass der US-Pharmakonzern Gilead Sciences ein potentes Mittel zur Bekämpfung von Covid-19-Symptomen gefunden haben könnte.

08.45 Uhr: Die Wahl zwischen Krankheit und Hunger in Afrika

Frauen und Kinder liegen blutüberströmt am Boden, andere trampeln über sie hinweg, die Polizei greift mit Tränengas und Schlagstöcken ein. Diese brutale Szene spielte sich vergangene Woche bei der Essensausgabe im Slum Kibera ab, mitten in der kenianischen Hauptstadt Nairobi. Die Armen leiden am stärksten unter der Pandemie in Afrika. Gelingt es den Regierungen nicht, ihnen zu helfen, könne die Situation eskalieren, warnen Experten. "Ich gebe der Regierung ein oder zwei Wochen, bevor es noch schlimmer wird. Nicht in Bezug auf das Coronavirus, sondern was den Hunger betrifft", sagt Kennedy Odede von der Hilfsorganisation Shining Hope For Communities im Slum Kibera.

08.40 Uhr: Unfallabteilung im Krankenhaus Oberwart gesperrt

Nach einem Corona-Fall im Krankenhaus Oberwart werden Abteilungen geschlossen. Akut verletzte Patienten sollen nun in anderen Spitälern wie Hartberg oder Feldbach behandelt werden.

08.38 Uhr: Arznei des US-Konzerns Gilead zeigt Erfolge

Ein Medikament des US-Pharmakonzerns Gilead Science zeigt einem Medienbericht zufolge Erfolge bei der Behandlung von Covid-19-Patienten. In einer Studie der Universitätsklinik in Chicago führte das ursprünglich gegen Ebola entwickelte Mittel Remdesivir zu einer schnellen Fiebersenkung und einem Rückgang der Symptome der Lungenkrankheit.

08.31 Uhr: Sojus-Kapsel von ISS zur Erde zurückgekehrt

Die Sojus-Kapsel mit den beiden US-Astronauten Jessica Meir, Andrew Morgan und dem Russen Oleg Skripotschka landete am Freitag in der kasachischen Steppe.

08.15 Uhr: Pkw-Neuzulassungen in EU im März halbiert

Die Pkw-Neuzulassungen in der Europäischen Union sind im März in der Coronakrise eingebrochen. In den 27 Ländern der EU ohne Großbritannien gingen die Zulassungen zum Vorjahresmonat um 55,1 Prozent auf 567.308 Autos zurück.

08.24 Uhr: Italien diskutiert über Impfpflicht

Der Impfstoff gegen das Coronavirus ist zwar noch nicht entwickelt worden, doch Italien, eines der von SARS-CoV-2 am stärksten betroffenen Länder, diskutiert bereits über die Möglichkeit einer Impfpflicht für alle Bürger. Öl ins Feuer schüttete Vize-Gesundheitsminister Pierpaolo Sileri, demnach die Impfung der einzige konkrete Weg zum Ausmerzen des Coronavirus sei.

8 Uhr: Maßnahmen im Ramadan einhalten

Der Zentralrat der Muslime in Deutschland hat an die Gemeinden appelliert, sich auch während des Fastenmonats Ramadan an die wegen der Coronavirus-Pandemie verhängten Einschränkungen zu halten. "So schwer es uns fällt, unsere Moscheen im Heiligen Monat Ramadan weiter geschlossen zu halten, so ist es unsere religiöse und bürgerliche Verantwortung, in der aktuellen Phase genau das zu tun", sagte der Verbandsvorsitzende Aiman Mazyek.

07.40 Uhr: Keine Fortsetzung der jüngsten Dollar-Stärke

Der Kurs des Euro ist am Freitag gestiegen und hat sich damit etwas von den Verlusten der beiden Vortage erholt. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde in der Früh bei 1,0874 US-Dollar gehandelt, nachdem sie am Vorabend noch bis auf 1,0817 Dollar gefallen war.

07.33 Uhr: Bei Österreichern boomt jetzt Sommerurlaub in Kärnten

Anfragesturm und viele Buchungen österreichischer Gäste für Sommerurlaub in Kärnten, besonders Seen im Zentralraum.

07.32 Uhr: Das virtuelle Kontakt-Tagebuch weist Schwächen auf

"Stopp Corona" gewinnt an Nutzen, wenn Beschränkungen gelockert werden, sagt das Rote Kreuz. Die Kleine Zeitung hat die App getestet. >>> Hier mehr

07.30 Uhr: Bund stellt Ländern Beschaffungskanäle zur Verfügung

Das Bildungsministerium will den Bundesländern seine Beschaffungskanäle für Computer für sozial benachteiligte Schüler zur Verfügung stellen. So könnten etwa größere Mengen zu besseren Konditionen organisiert werden, so die ehemalige Ministerin Iris Rauskala, derzeit Sektionschefin und Chief Digital Officer im Ministerium.

Zuletzt gab es Dissonanzen zwischen Bund und Ländern über die Beschaffung von Endgeräten für jene Schüler, die mangels Rechner nicht am Heimunterricht teilnehmen konnten. Der Bundesregierung kündigte an, bis zu 12.000 Stück an Schüler an Bundesschulen (AHS, BMHS) zu verleihen. Für diese ist der Bund auch Schulerhalter. Damit sind die Pflichtschulen (v.a. Volksschulen, Neue Mittelschulen, Sonderschulen, Polytechnische Schulen) auf Unterstützung der Länder bzw. Gemeinden angewiesen.

07.26 Uhr: Trump will USA in drei Phasen wieder öffnen

US-Präsident Donald Trump will die USA mit neuen Richtlinien in der Corona-Krise in drei Phasen auf den Weg zur Normalität zurückführen und die Wirtschaft graduell wieder öffnen. Eine landesweite Schließung könne keine langfristige Lösung sein, sagte Trump im Weißen Haus mit Blick auf die Wirtschaft. Nach Daten des US-Arbeitsministeriums vom Donnerstag haben innerhalb eines Monats rund 22 Millionen Menschen ihren Job verloren. Trump sagte: "Wir müssen eine funktionierende Wirtschaft haben. Und wir wollen sie sehr, sehr schnell zurückhaben."

07.25 Uhr: Ansteckungsrate in Deutschland sinkt

Laut der am Donnerstagabend veröffentlichten RKI-Statistik steckt jeder Infizierte nunmehr weniger als einen weiteren Menschen an, die sogenannte Reproduktionsrate liegt bei 0,7. Das bedeutet, dass die Zahl der Neuerkrankungen leicht zurückgeht.

07.10 Uhr: Quellcode soll nächste Woche veröffentlicht werden

Rund 400.000 Mal ist die "Stopp Corona"-App des Roten Kreuzes bereits downgeloadet worden. Einzelne Organisationen haben den App-Quellcode bereits erhalten, die allgemeine Offenlegung des Source-Codes wurde bereits beschlossen und soll kommende Woche erfolgen, sagte Gerry Foitik, Bundesrettungskommandant des Roten Kreuzes.

07.10 Uhr: Corona-Krise bringt höchstes Beschäftigungsminus seit 1952/53

Die Zahl der unselbstständigen Beschäftigungsverhältnisse sank im März im Vergleich zum Vorjahresmonat um 186.974 auf 3,589 Millionen. Das entspricht einem Minus von 5 Prozent, geht aus aktuellen Sozialversicherungsdaten hervor. Dieser Beschäftigungsrückgang sei in absoluten Zahlen als auch relativ zum Vorjahresbestand nicht nur höher als zum Höhepunkt der vergangenen Wirtschafts- und Finanzkrise (April 2009: -2,3 Prozent), sondern auch der höchste Rückgang seit dem Winter 1952/53 Jahre (Dezember 1952: -5,9 Prozent). Der Rückgang der Beschäftigung im März ist überhaupt das erste Minus seit Februar 2010, so die Wifo-Arbeitsmarktökonom Julia Bock-Schappelwein. Sie hat als Ko-Autorin einen aktuellen Wifo-Bericht zur Beschäftigungslage basierend auf Daten des Dachverbands der Sozialversicherungsträger erstellt

07.05 Uhr: Chinas Wirtschaft brach im ersten Quartal um 6,8 Prozent ein

In Folge der Coronavirus-Pandemie ist Chinas Wirtschaft erstmals seit Jahrzehnten geschrumpft. Wie das Pekinger Statistikamt am Freitag mitteilte, verringerte sich das Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal im Vergleich zu den ersten drei Monaten des Vorjahres um 6,8 Prozent. Es ist der erste negative Wert seit mindestens 1992, als die Volksrepublik damit begann, Wachstumszahlen quartalsweise zu veröffentlichen. Ein ganzes Jahr mit einer schrumpfenden Wirtschaft verzeichnete China zuletzt 1976. Vergangenes Jahr war die zweitgrößte Volkswirtschaft noch um 6,1 Prozent gewachsen.

07.01 Uhr: Krise bringt "Licht und Schatten" für Lebensmittelindustrie

Die Corona-Krise hat der Lebensmittelindustrie eine hohe Nachfrage durch die Supermarktketten beschert. Aber gleichzeitig ist das Geschäft mit der Gastronomie und Hotellerie aufgrund der Schließungen komplett zum Erliegen gekommen. "Bei uns in der Branche gibt es Licht und Schatten", sagte die Geschäftsführerin des WKÖ-Fachverbands der Lebensmittelindustrie, Katharina Koßdorff, im APA-Gespräch.

Unternehmen, die stark in den Lebensmittelhandel liefern, hätten zu Beginn der Krise im Dreischichtbetrieb praktisch rund um die Uhr produziert und würden das noch immer auf hohem Niveau machen, so die Verbandsvertreterin. Betriebe mit vielen Gastrokunden hätten hingegen mit Umsatzausfällen zu kämpfen. Betroffen sind unter anderem Brauereien und andere Getränkehersteller, Molkereien und Spirituosenhersteller. Der Brauereiverband berichtete zuletzt von einem Umsatzeinbruch von 50 Prozent, viele Molkereien verringern die Milchanlieferungsmengen. Der Wegfall von Sport- und Kulturveranstaltungen und anderen Events sowie der Wegfall der ausländischen Touristen trifft die Getränkeindustrie hart.

07.00 Uhr: Wuhan korrigierte Todesfälle um 1.290 nach oben

Wie die Behörden am Freitag berichteten, sind in der zentralchinesischen Metropole, in der die Pandemie ihren Ausgang genommen hatte, doch noch weitere 1.290 Menschen in Folge der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Damit erhöhte sich die Gesamtzahl der Toten in Wuhan auf 3.896.

06.45 Uhr: Ex-Trump-Anwalt Cohen kommt vorzeitig aus Haft

In dem Gefängnis in Otisville im Staat New York, wo Cohen bis November 2021 seine dreijährige Haftstrafe verbüßen sollte, seien mehrere Insassen und Mitarbeiter positiv auf den Erreger Sars-CoV-2 getestet worden, hieß es.

06.15 Uhr: 100 Menschen in Tirols Alters- und Pflegewohnheimen positiv getestet

In Tirols Alters- und Pflegeheimen sind mit Stand Donnerstagabend rund 100 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden, davon mussten 31 in den Krankenhäusern betreut werden. Zwei Drittel aller Einrichtungen wurden bereits getestet und 6.196 Tests wurden durchgeführt, teilte das Land mit. Beim Personal waren 136 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, sie befanden sich in Heimquarantäne.