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Laut UmfrageÖsterreicher wollen Auto nach Corona-Krise verstärkt nutzen

Aus Angst vor Viren könnte es Auswirkungen auf das Mobilitätsverhalten geben - Österreicher könnten noch mehr als vor der Krise mit dem Auto fahren. Auf einen Aufschwung hofft indes auch die Fahrrad-Lobby.

Das nach der Krise wieder zu erwartende Alltagsbild
Das nach der Krise wieder zu erwartende Alltagsbild © (c) APA/GEORG HOCHMUTH
 

Die Österreicher setzen auch nach der Corona-Krise auf ihr Auto. In einer Umfrage des Online-Autoanbieters AutoScout24.at gaben 20 Prozent der befragten Lenker an, ihre Autos in Zukunft vermehrt nutzen zu wollen, um weniger mit Bakterien und Viren in Berührung zu kommen. Auch auf das Mobilitätsverhalten könnte es demnach Auswirkungen geben.

Laut der unter 500 Autofahrern im März durchgeführten Online-Befragung stimmte mehr als die Hälfte (53 Prozent) der Aussage zu, dass das Auto aktuell mehr an Bedeutung gewinnt. Mit Blick auf die - noch nicht absehbare - Rückkehr in die Normalität sind die Österreicher bei der Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel skeptisch. Nur fünf Prozent der Befragten wollen die "Öffis" nach der Corona-Krise mehr nutzen als davor.

Zum gewohnten Mobilitätsverhalten zurückkehren wollen gemäß der Umfrage 56 Prozent, in der Altersschicht der 50- bis 65-Jährigen sogar zwei Drittel. Insgesamt wollen vier von zehn Befragten ihr Mobilitätsverhalten ändern. Rund ein Viertel der Befragten geht davon aus, dass es nach der Corona-Krise weniger unterwegs sein wird und die Mobilität tendenziell einschränken wird.

Auf einen Aufschwung des Untersatzes auf zwei Rädern hofft indes die Fahrrad-Lobby. Der Verband der Sportartikelerzeuger und Sportartikelausrüster Österreichs (VSSÖ) hält fest, dass viele Unternehmen derzeit von der Bedeutung des Fahrrades überzeugt sind und im Sportfachhandel vermehrt Jobräder für ihre Mitarbeiter anfragen.

"Das Fahrrad ist das Verkehrsmittel der gesunden Mobilität - jetzt mehr denn je. Doch es ist viel weiter nach vorne zu blicken: Wenn jetzt viele Menschen den Wert des Fahrrades als Verkehrsmittel für Alltagsstrecken erkennen, können die Mobilitätsgewohnheiten nachhaltig verändert werden.

Das kann zu einer Mobilitätswende weit nach der COVID-19 Krise führen", meinte Michael Nendwich, Vorsitzender des Berufszweigs Sportartikelhandel in der Wirtschaftskammer Österreich.


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