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Schutz vor CoronavirusWerdende Väter dürfen wieder bei Geburt dabei sein

Die Besuche im Krankenhaus vor und nach der Entbindung werden aber weiterhin generell untersagt. Es soll nun nach Geburten eine möglichst frühe Entlassung aus dem Krankenhaus forciert werden.

© (c) APA/HELMUT FOHRINGER (HELMUT FOHRINGER)
 

Trotz der Coronavirus-Pandemie dürfen nun werdende Väter in Österreich wieder bei der Geburt dabei sein. Dies geht aus einer am Mittwoch vom Gesundheitsministerium veröffentlichten Handlungsempfehlung hervor. Es darf aber ausschließlich der werdende Kindsvater bzw. eine Begleitperson die werdende Mutter mit Schutzkleidung in den Kreißsaal begleiten, sofern dieser bzw. diese gesund ist. Danach sind jedoch auch weiterhin bis zur Entlassung keine Besuche erlaubt.

Vor Ort wird diese Person dann mit entsprechender Schutzkleidung ausgestattet. Nach der Geburt und der Versorgung des Neugeborenen, also spätestens bei Verlegung der Mutter ins Wochenbett, muss der Kindsvater bzw. die Begleitperson das Krankenhaus sofort wieder verlassen.

Auch dürfen weder die Mutter noch das Kind nach der Geburt bis zur Entlassung im Krankenhaus besucht werden. Besuche von präpartal aufgenommenen Schwangeren sind ebenfalls weiterhin generell untersagt, um die Gefahr einer Einschleppung bzw. Übertragung von Covid-19 zu minimieren.

Es soll nun nach Geburten eine möglichst frühe Entlassung aus dem Krankenhaus forciert werden, sofern dies medizinisch vertretbar ist, etwa im Rahmen einer ambulanten Geburt. Dabei sollen verstärkt Kooperationen mit niedergelassenen Hebammen zur Wochenbett-Betreuung zu Hause gesucht werden.

"Das Abholen der Entbundenen kann durch den Vater bzw. eine Begleitperson erfolgen. Dabei soll jedoch das Betreten der Wochenbettstation tunlichst vermieden werden", heißt es in der Handlungsempfehlung des Gesundheitsministeriums.


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