Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Coronavirus in Österreich Österreich bei Erkrankungsfällen "relativ stabil"

In Österreich sind mit Stand Dienstagvormittag 21 bestätigte Infektionen mit SARS-CoV-2 aufgetreten. Laut Gesundheitsminister Anschober wurden 2.700 Testungen durchgeführt.

© (c) APA/HANS PUNZ
 

In Österreich lagen bis Dienstagnachmittag 24 offiziell bestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus vor. Dazu wurden drei weitere Fälle bekannt, die im Unternehmen eines schwer erkrankten Wiener Juristen aufgetreten sind. Am Wiener Landesgericht wurde deswegen eine Hauptverhandlung abberaumt. 

Die bestätigten Fälle nach Bundesländern:

  • 14 Fälle gibt es derzeit in Wien
  • Drei in Niederösterreich
  • Zwei in Tirol
  • Zwei in Salzburg
  • Drei in der Steiermark
  • 2.683 Tests wurden bisher österreichweit durchgeführt

Österreich ist bei den bisherigen Coronavirus-Erkrankungsfällen "relativ stabil". Derzeit gibt es hierzulande "21 plus drei" Infizierte, sagte Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) im Vorfeld der heutigen 2. Sitzung des Medizinischen Fachbeirats zum Coronavirus. Bisher wurden landesweit rund 2.700 Testungen durchgeführt.

Zuletzt wurden am Dienstag in Wien drei Fälle bekannt, die im Unternehmen eines schwer erkrankten Wiener Juristen aufgetreten sind. Die Kanzlei hatte alle Mitarbeiter privat bei einem deutschen Institut testen lassen. Die behördlichen Bestätigung-Tests waren am Dienstag noch ausständig. Warum dies nicht bereits zuvor erfolgte, blieb unklar. Derartige Untersuchungen könne "jeder Privatmensch auf private Kosten in Auftrag geben", sagte Anschober. "Wir warten die Bestätigung ab", sagte Michael Binder, der medizinische Direktor des Wiener Krankenanstaltenverbunds (KAV). Dann soll die Frage nach dem Warum geklärt werden.

Interaktive Karten zu den Corona-Fällen (klicken Sie auf die Bundesländer für Details):

Binder betonte, dass unklar ist, wie viele Personen in Österreich tatsächlich mit dem Coronavirus infiziert sind. "Derzeit können wir es nicht sagen. Wir wissen aber, dass nur ganz wenige Menschen mit symptomhafter Coronavirus-Erkrankung bekannt sind", sagte Binder. Er ging davon aus, "dass nur eine kleine Menge mit nicht erkannter Coronavirus-Erkrankung derzeit vorhanden ist".

"Ein stark ausgebautes Testnetz"

Jedenfalls können nicht "alle Symptomlosen" getestet werden. Denn der Test "ist weder zu 100 Prozent sensitiv noch spezifisch", das heißt, damit können "nicht alle tatsächlich Erkrankten ganz genau" erkannt werden. Laut Binder sind etwa 98 Prozent der Testergebnisse spezifisch. "Wenn wir ungefiltert Menschen ohne Symptome oder Bezug zu dieser Erkrankung testen, würden wir eine sehr große Anzahl falsch-positiver Ergebnisse haben", erklärte der KAV-Direktor. Das würde sich auf die aktuelle Situation "nicht positiv auswirken". Das betreffe aber nicht nur Österreich, sondern die ganze Welt. "Es ist nicht ratsam, Personen zu testen, die keine Krankheitssymptome haben", konstatierte Binder.

Anschober betonte, dass es in Österreich bereits "ein stark ausgebautes Testnetz" gibt. Mit den Kapazitäten "muss man vernünftig umgehen und zielorientiert testen", sagte der Gesundheitsminister. In Wien gibt es beispielsweise vier Labore, die Tag und Nacht in einem abgestimmten Stundenplan die Untersuchungen durchführen, ergänzte Binder.

Anschober sagte einmal mehr, dass das System in Österreich "gut funktioniert". "Wir sind das einzige Land in Europa, das derzeit auch einen Großteil der entsprechenden Absonderungsmaßnahmen vor Ort zu Hause durchführt", so der Gesundheitsminister. Der heimische Weg sei auch "sehr klug, weil er Ressourcen spart in den Spitälern, die werden wir noch brauchen", meinte Anschober. Außerdem zeige sich, "dass in den meisten Fällen in Österreich ein sehr entspannter Erkrankungsfall zu beobachten ist". Es gibt nur einen einzigen Fall mit einer schweren Erkrankung. Diese betrifft den Juristen, der vor dem positiven Testergebnis bereits zehn Tage im Krankenhaus als Grippekranker stationär behandelt wurde und derzeit nicht ansprechbar ist.

Von den drei - von insgesamt bisher 21 - am Dienstag bekannt gewordenen bestätigten SARS-CoV-2-Fällen traten zwei in Wien und einer in Niederösterreich auf. Es handelt sich zum einen um ein Paar aus Wien, das sich nach einem Italien-Aufenthalt bei den Behörden meldete. Die Betroffenen sind "mit leichterer Symptomatik in häusliche Absonderung an ihrer Wohnadresse" genommen worden seien, so Huber.

Zum anderen bestätigte sich bei einer Frau im Bezirk Korneuburg der Verdacht. Auch bei ihr nehme die Erkrankung einen leichten Verlauf, sagte Detlef Polay, Sprecher des Einsatzstabs im Innenministerium. Die Patientin befinde sich daher mit zwei weiteren Familienmitgliedern ebenfalls in Heimquarantäne. Der "Patient 0" sei in diesem Fall bekannt: Die Betroffene habe Kontakt mit einer schon vor einigen Tagen als infiziert ermittelten Person gehabt.

"Appelliere daran, Geduld zu haben"

Laut Gesundheitsministerium gab es damit 21 offiziell bestätigte Erkrankungsfälle in ganz Österreich: elf in Wien, drei in Niederösterreich, zwei in Tirol, weitere zwei in Salzburg und drei in der Steiermark. 2.683 Tests wurden bisher durchgeführt. Weiterhin befinden sich rund 350 Menschen in Quarantäne. Meist handelt es sich dabei um Personen, die engen Kontakt mit am neuartigen Coronavirus Erkrankten hatten und als Vorsichtsmaßnahme auf behördliche Anweisung abgesondert wurden. "Ich appelliere daran, die Geduld zu haben. Wir haben eine Inkubationszeit von bis zu zwei Wochen. Unser Grundkonzept ist die Ausbreitung auf Basis des jeweiligen Erkrankungsfalles und des Umfelds zu unterbinden", sagte Anschober. Er habe den Eindruck, dass die meisten Betroffenen geduldig seien.

Unterdessen wurde bekannt, dass sich auf dem Kreuzfahrtschiff "Aida Aura", das wegen eines Verdachtsfalls von SARS-CoV-2 mit rund 1.200 Passagieren am Dienstag im Hafen der norwegischen Küstenstadt Haugesund lag, elf Österreicher befinden. Peter Guschelbauer, Sprecher des Außenministeriums in Wien, rechnete mit einer Abklärung im Lauf des Tages. Somit sei bis zum Nachmittag auch mit einer Entscheidung zu rechnen, ob das Schiff auslaufen darf. Die Botschaft in Oslo sei mit den norwegischen Behörden wegen der elf Österreicher auf dem Schiff in Kontakt. Die "Aida Aura" war am 29. Februar von Hamburg zu einer Reise entlang der norwegischen Küste aufgebrochen. Am Montag erreichte das Schiff seine erste Station Haugesund an der Südwestküste Norwegens.

Alle Testergebnisse aus Tiroler Bezirk Reutte negativ

Die Testergebnisse der vier isolierten Personen im Bezirk Reutte mit Verdacht auf Coronavirus sind negativ. Sie bleiben aber weiterhin in der angeordneten 14-tägigen Quarantäne, teilte das Land Tirol Dienstagabend mit. Die vier Personen wurden als enge Kontaktpersonen des erkrankten Mitarbeiters eines Unternehmens in Pfronten im deutschen Allgäu ausgemacht.

"Wir sind mit den betroffenen Personen in Kontakt und haben sie über die Testergebnisse sowie notwendige Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen informiert", sagte die zuständige Bezirkshauptfrau Katharina Rumpf. Man behalte die Entwicklungen im Bezirk weiter im Auge, beruhigte Rumpf.

Am Sonntag wurde bekannt, dass ein Mitarbeiter eines Werkes in Pfronten mit insgesamt 1.600 Angestellten mit dem Virus infiziert ist. 160 Mitarbeiter des Unternehmens stammen aus dem Bezirk Reutte. Die Abklärungen wurden am Dienstag bereits abgeschlossen. Außer für die vier Personen, die nun isoliert sind, gibt es keine Einschränkungen mehr. Zuvor waren die Tiroler Mitarbeiter und deren Familien angewiesen worden, zuhause zu bleiben. Der betroffene Betrieb werde voraussichtlich am Mittwoch wieder öffnen, hieß es.

Fiebertests am Flughafen Wien wieder aufgenommen

Auf dem Flughafen Wien in Schwechat sind am Dienstag wieder Fiebertests aufgenommen worden. Gescannt werden Passagiere von Direktverbindungen aus dem Iran und Südkorea, teilte die niederösterreichische Landessanitätsdirektorin Irmgard Lechner vor Journalisten in St. Pölten mit. Jeder Fluggast werde auch eine Aussteigekarte (Passenger Locator Card) mit entsprechenden Angaben ausfüllen müssen.

Bereits im Februar waren Fiebertests bei Passagieren auf Direktflügen aus China respektive Peking durchgeführt worden. Nachdem die Flüge von Air China eingestellt wurden, gab es zuletzt keine Kontrollen der niederösterreichischen Sanitätsdirektion.

Weiter in Quarantäne

Was Österreich betrifft, da befinden sich laut dem Ressortchef weiterhin rund 350 Menschen in Quarantäne. Meist handelt es sich dabei um Personen, die engen Kontakt mit am neuartigen Coronavirus Erkrankten hatten und als Vorsichtsmaßnahme auf behördliche Anweisung abgesondert wurden, hatte es am Montag vom Einsatzstab im Innenministerium geheißen. "Ich appelliere daran, die Geduld zu haben. Wir haben eine Inkubationszeit von bis zu zwei Wochen. Unser Grundkonzept ist die Ausbreitung auf Basis des jeweiligen Erkrankungsfalles und des Umfelds zu unterbinden", sagte der Minister vor dem Gesundheitsausschuss. Er habe den Eindruck, dass die meisten Betroffenen geduldig seien.

Für die Bekämpfung des Virus sei man derzeit bei der Erarbeitung zusätzlicher Maßnahmen, "da werden wir morgen beim Ministerrat einiges mehr sagten können", kündigte Anschober an und verwies zudem auf eine Sitzung des medizinisch-wissenschaftlichen Beraterstabs, der am heutigen Tag um 16.00 Uhr im Gesundheitsministerium zusammenfinden soll.

Corona: Wie verhalte ich mich richtig?

Wenn Sie bei sich Erkältungssymptome bemerken, dann gilt zunächst: zu Hause bleiben und Kontakte zu Mitmenschen meiden! Tritt zusätzlich Fieber auf oder verschlechtert sich der Zustand, dann sollte das Gesundheitstelefon 1450 angerufen werden. Bei allgemeinen Fragen wählen Sie bitte die Infoline Coronavirus der AGES: 0800 555 621 .
Die Nummer 1450 ist nur für Menschen mit Beschwerden! Es gilt: Zuerst immer telefonisch anfragen, niemals selbstständig mit einem Corona-Verdacht in Arztpraxis oder Krankenhaus gehen!

Coronavirus-Infopoint

Mehr zum Thema


Corona: Wie verhalte ich mich richtig?

Wenn Sie bei sich Erkältungssymptome bemerken, dann gilt zunächst: zu Hause bleiben und Kontakte zu Mitmenschen meiden! Tritt zusätzlich Fieber auf oder verschlechtert sich der Zustand, dann sollte das Gesundheitstelefon 1450 angerufen werden. Bei allgemeinen Fragen wählen Sie bitte die Infoline Coronavirus der AGES: 0800 555 621 .
Die Nummer 1450 ist nur für Menschen mit Beschwerden! Es gilt: Zuerst immer telefonisch anfragen, niemals selbstständig mit einem Corona-Verdacht in Arztpraxis oder Krankenhaus gehen!

Coronavirus-Infopoint

Kommentare (24)
Kommentieren
peter80
5
21
Lesenswert?

Stabil?

Dann sollten man mal testen
.. Es glaubt doch kein mensch das wenn der Jurist der vor fast 20 tagen schon eingeliefertert wurde dort schon andere Leute angesteckt hat das diese nicht mittlerweile zig andere angesteckt haben. Das liegt doch offen auf der Hand.. Hat man leicht jeden kontakt der letzten 20 tagen der anderen in der Kanzlei überprüft. Wohl kaum

erstdenkendannsprechen
1
4
Lesenswert?

er war ja wegen grippe drinnen,

und da gibts ähnliche hygienemaßnahmen wie bei corona. aber es klingt unwahrscheinlich, ja.

peter80
1
7
Lesenswert?

@erst

Ja drinnen... Aber was passierte mit denen die 10 tagen draussen sich an ihm zuvor angesteckt hatten..

Irmiernst
14
18
Lesenswert?

Hoffentlich sind alle....

..... die seit ein paar Wochen aufgrund des Coronavirus in Panik verfallen und überall wo es geht schwarzmalen gegen Grippe geimpft, denn 2019 gab es 1.400 tödlich verlaufene Grippekranke! Vorsicht ist gut, aber zu Tode gefürchtet ist auch gestorben. Gute Gesundheit der Poster-Community!

erstdenkendannsprechen
4
6
Lesenswert?

ich kann ihre zahl jetzt nicht bestätigen, aber sie haben recht: es gibt viele grippetote

und es könnten weniger sein, ließen sich mehr impfen.
ich bitte aber zu bedenken, dass es viel mehr coronatote bei einer ähnlichen anzahl an infizierten wie bei der grippe gibt. und das ist das problem. auch der bedarf an medizinischer/intensivmedizinischer betreuung. In der italien gibt es 2500 getestete, und nicht alle davon im krankenhaus und nicht alle davon in der lombardei - und trotzdem sind die spitäler dort an der kapazitätsgrenze. private kliniken wurden aufgefordert, betten zur verfügung zu stellen, für ärzte gilt urlaubssperre. und kein ende in sicht - die zahl der infizierten und der bedarf wird weitersteigen. und das ist das tragische dabei. alle "sorglosen" sollten lieber mithelfen, die verbreitung so langsam als möglich zu halten - dh hygiene, großveranstaltungen meiden, daheim bleiben, wenn man sich krank fühlt, etc - damit bei uns die spitäler nicht in diese lage kommen.

peter80
13
15
Lesenswert?

?

Dir sind aber die sterblichkeitsraten im Ausland nicht entgangen oder hast du scheuklappen vor den augen.. In deutschland sagt man ja bereits das ein allgemeine eindämmung nicht mehr möglich ist. Somit red keinen Blödsinn

einmischer
2
4
Lesenswert?

peter80

Sagt man in Deutschland, oder sagt man in der BILD und in den germanischen Krawallsendern?

peter80
2
1
Lesenswert?

@einmischer

lies einfach mal alle Medien Quer und schau dir die Täglich deutsche Pressekonferenz an, dann kannst dir die polemische Frage sparen.

fliegenpilz123
2
9
Lesenswert?

@bertl

Unfassbar!Sie wollen Verantwortung zeigen,ich wusste nicht dass einem das so verwehrt wird.Im Fall der jungen Dame ist die Sachlage anders,sie wurde getestet aber anscheinend auch nicht über die richtige Vorgehensweise aufgeklärt.Man lernt daraus nicht vorschnell zu urteilen,ihr posting zeigt wie supertoll in unserem Land agiert wird.Ohne Hysterie,aber sollte ein letales Virus auftreten,die Ohnmacht ist vorprogrammiert obwohl wir doch eh alles "bestens im Griff haben".

bertl2811
8
28
Lesenswert?

An die die Poster @brosinor und fliegenpilz123 bezüglich Eigenverantwortung!

Ich werde die Herrschaften jetzt einmal aufklären was man als "Normalsterblicher", der NICHT Minister ist (wie unser Finanzminister), machen kann. Ich habe gestern die Hotline angerufen und gefragt wo ich einen Test machen kann, wenn ich von einer Geschäftsreise aus Italien komme und
NICHT riskieren will, meine Frau, meine Kinder und vor allem meine Eltern anzustecken, da ich ja Überträger sein kann, der noch keine Anzeichen einer Infektion hat. Ich teilte dem Herren der Hotline auch mit, dass ich bereit wäre, den Test selbst zu bezahlen!!! Ich sag' Euch allen etwas. ES GIBT KEINE MÖGLICHKEIT!! So schaut‘s aus bei uns in Österreich. Minister muss man sein um ohne Anzeichen getestet zu werden. Die einzige Möglichkeit die ich hätte, wäre mich freiwillig in ein Hotel auf Quarantäne zu begeben, natürlich auf meine Kosten, um meine Familie sicher nicht anzustecken. Wenn ich 14 Tage überstehe kann ich als verantwortungsbewusster Ehemann, Vater und Sohn nach Hause, sollte ich Anzeichen einer Infektion bekommen, dann, ja erst dann werde ich getestet! Im viertreichsten Land der EU ist es einem Staatsbürger nicht möglich AUF EIGENE KOSTEN eine Corona-Test machen zu lassen um seine Familie nicht zu gefährden. Wie verantwortungsvoll ist da unsere Regierung dem kleinen Staatsbürger gegenüber. Ich finde das einfach nur zum Kotzen. Gute Arbeit Herr Anschober und Nehammer, ich kann Ihre Heucheleien einfach nicht hören!

erstdenkendannsprechen
3
3
Lesenswert?

bei dem institut in deutschland vielleicht,

bei dem sich auch die mitarbeiter der anwaltskanzlei testen ließen. man muss nur herausfinden, welches das ist...

Wildberry
0
4
Lesenswert?

erstdenkendannsprechen

Robert-Koch-Institut...vielleicht?

0A0G4FLK9CKZ4QC8
15
19
Lesenswert?

Vorige Woche Italienurlaub...

...die zwei gehören ganz sicher zur oberg'scheiten Spezies "und passiert eh nix"!
Unverantwortlich!

plolin
10
11
Lesenswert?

Also sollten sich deiner Meinung nach

alle Personen, die in Italien waren, testen lassen?
Das nenne ich Hysterie.

Wildberry
2
4
Lesenswert?

Ja

Ja, die in einem Krisengebiet waren, sehr wohl!
Ich nenne das Veranwortung gegenüber den Mitmenschen. Wenn man in diesen Zeiten selbst so blöd ist nach Norditalien zu fahren, dann bitte... aber was können Verwandte, Kollegen und vl. auch noch ältere Menschen dafür die dann angesteckt werden?! Frechheit

bertl2811
1
11
Lesenswert?

@plolin, man kann sich nicht testen lassen!!

Erst wenn man Anzeichen einer Infektion hat kommt der Onkel Doktor ins Haus. Ist ja präventiv ausgesprochen sinnvoll! Warum soll ich hysterisch sein, wenn ich geschäftlich in Italien war und Vorsorge treffen will meine Familie inkl. meiner Elten, beide über 80 und daher eher gefährdet, nicht anstecken will, sollte ich Überträger sein und noch keine Anzeichen haben. Nicht einmal wenn ich selbst bezahle könnte ich mich Testen lassen.

henslgretl
1
4
Lesenswert?

Unverständlich

Was ist die Begründung der Behörden?

bertl2811
1
4
Lesenswert?

Die Antwort der Herren am Hotline-Telefon war kurz und einfach!

Vorweg der Herr an der Hotline war ausgesprochen nett und freundlich, fast ein wenig spaßig und er sagte mir kurz: "Wenn Sie ein Labor finden, das Ihnen diesen Test macht können sie das tun, von uns aus ist das nicht vorgesehen". Ich habe ihn gar nicht mehr weiter gefragt, ob die Verantwortlichen nicht "ganz dicht sind" usw., der sitzt nur dort am Telefon und gibt Auskunft so gut er kann, aber sollte mir dieser Anschober oder Nehammer über den Weg laufen müssten mich Freunde vermutlich zurückhalten. Ich habe auch schon versucht Armin Wolf zu kontaktieren, doch bisher noch nicht von Erfolg gekrönt, doch ich gebe nicht auf! Übrigends; Die Mitarbeiter der RA-Kanzlei haben sich laut ORF-Teletext in DEUTSCHLAND SELBST testen lassen. Die österr. Behörden, die ja nur das umsetzten was der "Krisenstab" der Regierung vorgibt, hielten es nicht für notendig die Mitarbeiter des Rechtsanwaltest sofort zu testen und jetzt haben die vermutlich viele andere Personen angesteckt! Ach ja, es wird ja erst getestet, wenn man schon krank ist!!!!!!!!

Bobby_01
1
9
Lesenswert?

Da scheint

doch einiges daneben zu gehen. Die Mitarbeiter des Anwaltsbüros lassen sich selbst testen und daher kommt man darauf das es weitere 3 Infizierte gibt. Es ist unverständlich, dass dies nicht umgehend nach dem der Anwalt positiv getestet wurde erfolgt ist. Warum ist dies nicht von der Behörde erfolgt oder veranlasst worden? Das versteht wohl keiner.

fliegenpilz123
4
22
Lesenswert?

Rechtspraktikantin

erscheint in der Abklärungsphase nach Kontakt mit einem infizierten Erkrankten in der Arbeit und bekommt am Abend die positive Diagnose,wo liegt da die Eigenverantwortung einer angehenden Juristin vor?

huetteka1
16
8
Lesenswert?

Tut mir Leid

für die 2, aber was haben sie erwartet? Das alle Nachbarn freudig zum Grillen kommen? Ist doch klar das man jetzt physisch gemieden wird! Aber ehrlich glaube ich nicht das sie jetzt von den Nachbarn gemobbt werden, viele sehr besorgte Nachrichten eher. Mit da Hackn is halt blöd momentan, aber gegen was wollen sie da rechtlich vorgehen?

chatrouge
3
17
Lesenswert?

Großveranstaltungen finden weiter statt

"In Salzburg wurden 18 Mitarbeiter zweier Hotels in häusliche Quarantäne geschickt. Zuvor war bekannt geworden, dass sich ein mittlerweile erkrankter Mann aus Deutschland von 26. bis 28. Februar in den beiden Häusern aufgehalten hatte."
Laut Servus TV hat der Deutsche am Freitag den 28. das Fußballspiel Salzburg gegen Frankfurt besucht. Man schickt zwar 18 Hotelmitarbeiter in Quarantäne, aber mit wem er beim Besuch des Fußballspiels in Kontakt war weis niemand.
Da kommt noch einiges auf uns zu.

compositore
2
2
Lesenswert?

@chat

Ganz meine Meinung. In Graz findet anscheinend keiner etwas dabei, Zitat: "AutoEmotion 2020 - Südösterreichs größte Neuwagenmesse", wie gewohnt durchzuführen.

peter80
25
3
Lesenswert?

@chat

Böse Zungen behaupten man ist auf eine möglichst schnellen Durchseuchung aus weil langfristig sich Virus schlimmer auf Gesellschaft auswirkt als schnell, möglichst viele damit Ruhe einkehrt.