Vor OstspanienHunderte Kühe seit Wochen auf Frachter eingepfercht

Rund 900 Kühe, die seit gut zwei Monaten auf einem Frachter auf dem Mittelmeer eingepfercht sind, bereiten Tierschützern große Sorgen.

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Das Schiff "Karim Allah" sei nach einer langen Irrfahrt mit den Kühen zum Ausgangshafen im ostspanischen Cartagena zurückgekehrt, weil man nirgendwo die angeblich zum Teil erkrankten Tiere habe aufnehmen wollen, berichteten am Freitag die Zeitung "El País" und die in Brüssel ansässige Organisation Eurogroup for Animals.

Weiteres Schiff mit Kühen vor Zypern

Die Tierschützer riefen die zuständigen Behörden in Spanien am Freitag dazu auf, so schnell wie möglich die Entladung der Tiere anzuordnen. "Sie haben genug gelitten und verdienen es, das Schiff zu verlassen", hieß es. In einer ähnlichen Situation befinden sich den Berichten zufolge derzeit Hunderte weitere Kühe auf einem Schiff vor Zypern. Der Versuch, die Kühe in anderen Mittelmeerländern wie etwa Libyen zu verkaufen, sei ebenfalls gescheitert, hieß es.

Tiertransporte stehen immer wieder in der Kritik. Eurogroup for Animals forderte die Europäische Kommission am Freitag erneut auf, "eine gründliche Untersuchung dieser Tiertransporte einzuleiten".

Seit 18. Dezember unterwegs

Die Milchkühe aus Spanien sollten in die Türkei exportiert werden. Ihr Frachter hatte am 18. Dezember in Cartagena abgelegt. Am Ziel eingetroffen, seien die Rinder von den türkischen Behörden jedoch zurückgewiesen worden, weil bei einigen angeblich die Blauzungenkrankheit festgestellt worden sei, berichtete "El País". Es handelt sich um eine von Insekten übertragene, nicht ansteckende Krankheit, an der vor allem Schafe, aber auch Rinder und Ziegen erkranken.

Das spanische Landwirtschaftsministerium in Madrid teilte unterdessen mit, alle Kühe würden mit der entsprechenden Gesundheitsbescheinigung und auch frei von der Blauzungenkrankheit exportiert.

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Estarte
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LEBENDTIERTRANSPORTE

Vor einem Jahr gab es einen großen Aufschrei, alle ! Menschen haben erfahren, wie sehr die Tiere gequält werden, die lebend quer durch Europa transportiert werden. Es gab zwar 420.000 Unterschriften gegen Lebendtiertransporte, die jedoch in der Politik leider kein Gehör finden.
Diese Kühe werden jetzt in Spanien GETÖTET, nach einer Tortur seit 18.12.202.0.
Die Lebendtiertransporte gehen weiter und weiter und nehmen einfach kein Ende. Kälber werden der Mutter entrissen, sie schreien vor Angst und Schmerzen, wochenlang ohne Essen und Wasser werden sie quer durch Europa gekarrt um dann in Afrika aus den Transportern geschlagen und getreten und gepeitscht zu werden gequält und misshandelt werden sie brutal geschächtet um auf den Tellern zu landen.
Es ist ein WAHNSINN was der Mensch den Tieren antut, zu was die Menschen fähig sind. Den Bauern ist es einfach egal, was mit den Kälbern passiert es geht um Profit.
Weltweit werden jährlich 150 Milliarden Tiere umgebracht, auf grausame Art und Weise.
Niemand macht dem ein Ende, niemand tritt wirklich für die Tiere ein, bzw. kleine Bemühungen bleiben ohne Gehör.

Shiba1
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Das ist die sogenannte Wertegemeinschaft EU

Um welche Werte es sich da genau handelt, wird einem in solchen Fällen genau demonstriert

Gabi68p
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Tier Transporte

So etwas gehört verboten, auf die Verpackung von solchem Fleisch/ Milchprodukten gehören Bilder von diesen Missständen.

SoundofThunder
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🤔

Schätze dass die Kühe es eh nicht eilig haben um ans Ziel zu kommen.

Hapi67
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Spanien teilt

mit, dass alle Kühe Papiere haben und gesund sind.
Und ausserdem handelt es sich nur um Tiere, mit denen darf man alles machen-Vielen Dank und guten Appetit

sugarless
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Wolf

Und da reagieren wir hysterisch, wenn ein Wolf in Fohnsdorf unterwegs ist, das grausamste Lebewesen ist der Mensch.