Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Schwarzgeld-VorwürfeJetzt ist auch Königin Sofía unter Verdacht

Schwarzgeld, Schweiz und Steuersünden: Der Finanzskandal von Spaniens Altkönig Juan Carlos wird immer mehr zum Schmierentheater. Auch gegen Königin Sofía wird jetzt ermittelt.

Juan Carlos I. und Sofía auf einem Archivfoto von 2007
Juan Carlos I. und Sofía auf einem Archivfoto von 2007 © (c) AFP (JOSE LUIS ROCA)
 

Sie ist das beliebteste Mitglied des spanischen Königshauses. Scheinbar unberührt von den vielen Skandalen, in deren Mittelpunkt vor allem ihr Ehemann, Juan Carlos I., steht. Doch nun gerät auch das Bild der immer so sympathisch lächelnden Königin Sofía, die gerade ihren 82. Geburtstag gefeiert hat, ins Wanken.

Spaniens angesehene Zeitung "El Diario" berichtet, dass nun auch gegen die Mutter von Spaniens aktuellem Throninhaber, Felipe VI., ermittelt wird. Denn nicht nur Juan Carlos, sondern auch Sofía und weitere ungenannte Mitglieder der Königsfamilie sollen ihr Luxusleben jahrelang aus dubiosen Geldquellen bestritten haben, die vor dem spanischen Finanzamt versteckt wurden – mit Schwarzgeld.
'
Dabei wurden laut "El Diario" Kreditkarten benutzt, die mit geheimen Konten verbunden waren, deren Besitzverhältnisse über Strohmänner verschleiert wurden. Diese Konten seien mit hohen Summen gespeist worden, die zwischen 2016 und 2018 aus dem Ausland kamen. Möglicherweise über den Umweg eines hilfreichen befreundeten mexikanischen Multimillionärs.

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.