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Terror in WienPapst gedachte Todesopfer bei Generalaudienz

Attentate versuchen mit Gewalt und Hass die brüderliche Zusammenarbeit unter den Religionen zu beeinträchtigen, erklärte Papst Franziskus.

© AFP
 

Papst Franziskus hat bei der Generalaudienz am Mittwoch der Opfer der Terroranschläge in Nizza und in Wien gedacht. Dabei verurteilte er die Anschläge, die "mit Gewalt und Hass die "brüderliche Zusammenarbeit unter den Religionen zu beeinträchtigen versuchen". Er beklagte eine zunehmende "Grausamkeit" in Europa.

"An diesen Tagen von Gebeten für die Verstorbenen gedenken wir den unschuldigen Opfern des Terrorismus, der sich in Europa mit zunehmender Grausamkeit verbreitet", sagte Franziskus am Ende der Audienz. Er denke insbesondere an den Anschlag in Wien, der "Erschütterung und Empörung unter der Bevölkerung und in all jenen ausgelöst hat, denen Frieden und Dialog am Herzen liegt".

Papst Franziskus hatte bereits am Dienstag den Anschlag in Wien verurteilt. Per Twitter drückte er "Leid und Bestürzung" wegen des terroristischen Attentats aus. Er bete für die Opfer und ihre Familienangehörigen. "Schluss mit Gewalt! Wir müssen zusammen Frieden und Brüderlichkeit aufbauen. Nur Liebe löscht den Hass", so der Papst.

Kommentare (2)
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Die Grausamkeit in Europa ..

..hat ihre Ursache darin, dass die Grausamen hereingelassen wurden.
Und mit Liebe kann man den Hass nicht bekämpfen, wohl aber mit dem Begriff, den Stanley Kubrick seinem Film gegeben hat: Full Metal Jacket.

logon 1
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Alexander Solschenizyn,Nobelpreisträger:

"Es gibt Zeiten, in denen zur Rettung der Gesellschaft die Todesstrafe notwendig ist"

..0der halt, wie der Papst meint, einem Vielfachmörder Liebe und Güte entgegenbringen.
Muss man eben den Opfern erklären, die überlebt haben.