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Drei Kinder totMindestens 13 Tote bei Flüchtlings-Bootsunglück vor Tunesien

Unter den Toten waren demnach drei Kinder, darunter ein Säugling.

© AP
 

Nach dem Untergang eines Flüchtlingsboots vor der tunesischen Küste hat sich die Zahl der Todesopfer auf 13 erhöht. Neun Menschen würden noch vermisst, teilte ein Sprecher des Gerichts der tunesischen Stadt Sfax am Montag mit. Unter den Toten waren demnach drei Kinder, darunter ein Säugling. Nach Angaben des Gerichtssprechers befanden sich zum Zeitpunkt des Unglücks 29 Menschen an Bord des Boots. Sieben von ihnen konnten demnach gerettet werden.

Die tunesische Küstenwache und Marine setzten die Suche nach den Vermissten fort. Dem Gerichtssprecher zufolge waren unter den Insassen des Boots zwei Tunesier. Bei den anderen Menschen habe es sich um Geflüchtete aus Subsahara-Afrika gehandelt.

Die Zahl der Flüchtlinge, die über Tunesien nach Europa zu gelangen versuchen, steigt seit 2017 wieder an. Seit Anfang dieses Jahres wurden nach Angaben des tunesischen Innenministeriums rund 8.600 Menschen bei dem Versuch gestoppt, Europa auf dem Seeweg zu erreichen.

Kommentare (1)

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Ragnar Lodbrok
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1
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So schlimm es ist -

aber das Problem kann nicht in Europa gelöst werden. Das Problem liegt in Afrika.
Auch wenn die Kolonialmächte Europas mit der Kongokonferenz 1885 den Grundstein für die Probleme des heutigen Afrika gelegt haben - der halbwegs soziale Frieden in Europa steht auf dem Spiel wenn wir unsere Grenzen öffnen. Man muss den Menschen vor Ort zeigen wie sie sich selbst helfen können und müssen - denn in Europa sind sie nicht willkommen. Ich bin kein Rassist oder Menschenfeind - ich unterstütze auch Menschen aus Afrika aktiv und finanziell - aber die moralischen, ethischen und kulturellen Grundsätze sind so verschieden, daß wir Europa letzten Endes in einen Krieg stürzen würden.