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ItalienRauchverbot erst an Bushaltestellen, dann überhaupt im Freien

Mailands Bürgermeister Giuseppe Sala will Tabakkonsum im Umfeld von Bus- und Straßenbahnhaltestelle sowie an Orten verbieten, wo Menschen im Freien Schlange stehen.

Rauchen
© APA/HELMUT FOHRINGER
 

Die mit akuten Luftverschmutzungsproblemen konfrontierte norditalienische Stadt Mailand bekämpft aktiv das Rauchen. So will Bürgermeister Giuseppe Sala Tabakkonsum im Umfeld von Bus- und Straßenbahnhaltestelle sowie an Orten verbieten, wo Menschen im Freien Schlange stehen. Ab 2030 soll Rauchen im Freien komplett verboten werden, sagte Sala bei einem Treffen mit Bürgern am Samstag.

Das Rauchverbot an den Bushaltestellen soll in ein Anti-Smog-Paket eingebaut werden, das der Gemeinderat bis Ende März verabschieden müsse, erläuterte der Bürgermeister laut Medienangaben. Bei Smogalarm will er auch Feuerwerke verbieten. Salas Pläne lösten hitzige Diskussionen in der Metropole aus, die seit Jahren mit Luftverschmutzung zu kämpfen hat.

In zahlreichen Städten Italiens ist die schmutzige Luft seit Jahresbeginn ein Aufregerthema. Turin, Mailand, Bologna, Florenz und Rom - vielerorts gibt es Feinstaub-Warnungen und längere Einschränkungen für den Verkehr. Italiens Hauptstadt hat diese Woche ein striktes Diesel-Fahrverbot verhängt. Dank heftigen Regens am Samstag verbesserte sich die Luftqualität in Rom aber ein wenig.

 

Kommentare (5)

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lapinkultaIII
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Rauchen im Freien verbieten

und wer furzt, kommt hinter Gitter!

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Schubarsky
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Nur feste weiter...

...auf die Raucher eindreschen! Vielleicht trifft's die Drescher ja selber mal mit einem netten Verbot. Wie wär's mit Heizöl/Holz/Pellets/Hackschnitzelheizungen? Räuchermischungen für's Wohnzimmer? Weihrauch in den Kirchen? Diesel/Benzin Fahrzeuge? Holzkohlegrillen?
Und das fällt mir nur spontan mal zum Thema Luftverschnutzung/Feinstaub & CO ein.
Die Verbotsliste wöre beliebig erweiterbar (z.B. Alkohol)...

Schöne neue Verbotswelt!

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gm72
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Absolut richtig, ...

... was nämlich im Artikel nicht erwähnt wird, ist die Umweltverschmutzung in Form von Tschik-Stummel. Das ist neben der Luftverschmutzung auch ein Aspekt, den man berücksichtigen sollte. Auch bin uns in Österreich wäre das ein Thema. Wenn die Leute nicht verstehen (wollen), dass es sich schlicht und ergreifend nicht gehört, Müll einfach so wegzuwerfen, dann muss man offenbar durch Verbote reagieren. Sollte übrigens für Kaugummis gelten. Da wird zwar nicht Luft verpestet, aber der Boden unter unseren Füßen verdreckt. Echt ekelhaft, was da zusammenkommt. Was denken sich die Leute eigentlich?

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ronin1234
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Ich hoffe doch das Sie auch nicht in den Urlaub fliegen sondern den Zug benützen.

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ichbindermeinung
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auch die ganzen Holz/Pellets/Hackschnitzheizungen

auch die ganzen Holz/Pellets/Hackschnitzelheizungen sind ein Riesenproblem: giftigst stinkende, stark rauchende Abgase, die zudem extrem viel Feinstaub ausstossen, alles ohne Filter u. Kat - spiegel de vom 05 03 2019...."Gemütliche Wärme mit Holz als nachhaltigem Brennstoff - das ist das Image, das die Ofenbranche gern verbreitet. Viele halten Heizen mit Holz ohnehin für eine saubere Sache. Bund und Länder fördern den Trend zur Holzheizung sogar mit Verweis auf den Klimaschutz.

Doch was zu Hause für behagliche Wärme sorgt, entpuppt sich außerhalb der eigenen vier Wände als ein Problem für die Luftqualität: Denn Holzöfen sind Feinstaubschleudern. Nach einer Berechnung des Umweltbundesamts entsteht bei der Verbrennung von Holz im Schnitt 2500-mal mehr Feinstaub als bei einer Gasheizung.

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