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Zu viele VerkehrstoteEU schreibt bei Autos bald mehr moderne Sicherheitssysteme vor

Intelligenter Geschwindigkeitsassistent, Vorrichtung zum Einbau einer alkoholempfindlichen Wegfahrsperre, Fahrer-Müdigkeitserkennung und -Aufmerksamkeitswarnsystem, fortgeschrittene Ablenkungserkennung und vieles mehr sollen ab 2022 Pflicht sein.

© (c) APA/dpa/Frank Rumpenhorst
 

Kraftfahrzeuge in der EU werden sicherer und so soll es bald weniger Verkehrstote auf Europas Straßen geben. Ab Mitte 2022 müssen alle neuen Kfz, die auf den EU-Markt gebracht werden, mit modernen Sicherheitssystemen ausgestattet sein. Nach einer Einigung mit dem Europäischen Parlament im vergangenen März hat der Europäische Rat am Freitag eine entsprechende Verordnung angenommen.

Durch die Verordnung über die allgemeine Sicherheit von Kraftfahrzeugen und den Schutz der Fahrzeuginsassen und von ungeschützten Verkehrsteilnehmern soll die Zahl der im Straßenverkehr Getöteten und Schwerverletzten deutlich gesenkt werden. Erstmals wird auf die besonderen Bedürfnisse von ungeschützten Verkehrsteilnehmern wie Fußgängern und Radfahrern eingegangen.

Ab Mitte 2022 müssen alle Kraftfahrzeuge vom Lkw über Busse und Lieferwagen sowie sportliche Geländewagen (SUV) mit den folgenden Sicherheitsmerkmalen ausgestattet sein: intelligenter Geschwindigkeitsassistent, Vorrichtung zum Einbau einer alkoholempfindlichen Wegfahrsperre, Fahrer-Müdigkeitserkennung und -Aufmerksamkeitswarnsystem, fortgeschrittene Ablenkungserkennung, Notbremslichter, Systeme für die Erkennung beim Rückwärtsfahren, Unfalldatenspeicher, präzise Reifendrucküberwachung.

Für Personenkraftwagen und Lieferwagen werden zusätzliche moderne Sicherheitsmaßnahmen erforderlich sein: Hierzu gehören Notbremsassistenzsysteme, Spurhalteassistenzsysteme, erweiterte Kopfaufprallschutzbereiche, mit denen bei einem Aufprall potenzielle Verletzungen von ungeschützten Verkehrsteilnehmern wie Fußgängern und Radfahrern gemindert werden können.

Zusätzlich zu den allgemeinen Anforderungen und vorhandenen Systemen (wie Spurhaltewarnung und Notbremsassistenz) müssen Lkw und Busse so konzipiert sein, dass die toten Winkel um das Fahrzeug herum erheblich verringert werden. Sie müssen auch mit modernen Systemen ausgerüstet sein, die sich in unmittelbarer Nähe des Fahrzeugs aufhaltende Fußgänger und Radfahrer erkennen.

Mit der Verordnung werden die bestehenden Vorschriften zur Fahrzeugsicherheit aktualisiert, die in der Verordnung (EG) Nr. 661/2009 über die allgemeine Kraftfahrzeugsicherheit und der Verordnung (EG) Nr. 78/2009 zum Schutz von Fußgängern enthalten sind.

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Danke für Ihr Verständnis.

Airwolf
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Auto

Die Menschen sollten Inteligenter werden ,nicht die Autos.
Es gibt sowieso nur Probleme mit der ganzen Elektronik.

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Fuerstenfelder
4
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Vollgas

Vollgas für jeden Volltrottel.
Hirn ausschalten und los gehts,die Elektronik macht ja eh alles.

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joektn
1
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🤔

Die Zulieferfirmen freut es und die schwächelnde Automobilindustrie auch. Kostet halt ein Kleinwagen bald 30.000 Euro und mehr 🤷‍♂️
Ich frag mich schon für was man den ganzen Schnick Schnack braucht. Jedes zusätzliche Elektronikbauteil ist eine potentielle (teure) Fehlerquelle und hoch sensibel. Da ist es bald besser man kauft sich einen guten alten Oldtimer, wo man noch selbst Hand anlegen kann und kein IT Profi sein muss...

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gerbur
3
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Rette sich wer kann!

Assistenzsysteme schön und gut, wenn sie hinreichend funktionieren. Das klappt ja schon bei der Reifendrucküberwachung nicht immer.Die Werkstätten reiben sich schon in die Hände, wenn bei der Pickerl Überprüfung auch noch das ordnungsgemäße Funktionieren aller (!) Assistenzsysteme vorgeschrieben sein wird.

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Anasindahamas
1
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Naja,

diese Systeme können schon sehr viel, funktionieren auch bestens, bleiben aber nach wie vor nur Unterstützungssysteme, d.h. man muss trotzdem immer voll konzentriert bei der Sache sein.
Es könnte sehr viel Leid verhindert werden.
Vielleicht sollten Sie einmal diese Vorzüge testen, sie würden die Thematik dann vermutlich nicht mehr so negativ sehen.

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wirklichnicht
1
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Pflicht auf ein 30.000 Euro Auto?

Wie sagte schon Henry Ford: "Meine Arbeiter sollen sich die Autos, die sie bauen, auch selber leisten können". Wenn sich jemand so ein mit teuren Assistenzsystemen vollgestopftes Auto nicht leisten kann, fährt er mit dem billigeren Moped. Das ist aber nicht unbedingt sicherer!

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Hausverstand100
4
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Wie wäre es

Mit verpflichtenden Bluetooth- Freisprecheinrichtungen?
Und wer trotzdem noch mit dem Handy in der Hand erwischt wird: Strafen wie bei 1,5%o!
Den wichtigsten Sicherheitsfaktor kann allerdings die EU nicht verordnen: Mehr Hirn im Kopf als Fuss am Gas!

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Hansmann88
4
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Fahrtüchtigkeit und achtsames Fahrverhalten

Diese zwei Eigenschaften fehlen hier, sie sollten viel stärker im Mittelpunkt stehen, denn man kann im Auto auch ohne diesen vielen, teuren Firlefanz auskommen. Aber das fordert den Hausverstand der Fahrer und Fahrerinnen, also: Beim Fahren Finger weg vom Alkohol, Handy aus oder weglegen, genug Abstand halten und vor allem defensiv und anderen gegenüber zuvorkommend fahren ... Dann gäbe es weniger Verkehrstote und Autos müssten nicht zu Hi-Tech-Maschinen hochgerüstet werden.

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100Hallo
1
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Gesetz

es wäre schön wenn in der EU ein einheitliches verkehrs und steuergesetz gelten würde.

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ralfg
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.

Doch es muss verstärkt aufgerüstet werden. Elektronische Systeme reagieren um hunderte bis tausende Male besser und schneller als Menschen.

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DukeNude
1
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Nein

Hab gerade so ein Auto gekauft, 100k mit knapp 15000 Aufpreis für Assistenzsysteme.
Spurhalteassistent funktioniert nur auf der Autobahn, wenn es schön und trocken ist, nicht immer zb in Baustellenbereichen. Auf Landstraßen ist das Ding lebensgefährlich, lenkt oft irgendwohin.
Geschwindigkeitsassistent das gleiche Spiel. Da beschleunigt man schon mal im 30er auf 100.
Notbremsassistent scheint zu funktionieren. Hat einmal auf der Autobahn ausgelöst und wäre eventuell knapper geworden.
Müdigkeitserkennung sagt nie was, wenn ich müde bin. Aber wenn man 3 Stunden fährt, empfiehlt es einen Kaffee. Habe die Taste dafür dann aber nicht gefunden.
Reifendruck funktioniert bei mir, auch schon einmal gebraucht.
Das beste ist sicher das Abstandsradar und funktioniert tadellos. Das gehört verpflichtend, vor allem für Lieferwägen.
Besser als ein Mensch funktioniert davon nicht wirklich viel.

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