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InsiderRegierungsmitarbeiter per WhatsApp ausgespäht

Spionage-Software soll sich Sicherheitslücke von WhatsApp-Servern zu Nutze gemacht haben.

© APA (AFP)
 

Mehrere hochrangige Regierungsmitarbeiter und Militärs aus mindestens 20 Ländern sind nach Insider-Angaben Ziele von Spionageangriffen unter Zuhilfenahme des Messengerdienstes WhatsApp geworden. Das sagten mehrere Personen der Nachrichtenagentur Reuters, die mit einer internen Untersuchung der Facebook-Tochter vertraut sind.

Mit einer Spionage-Software konnten demnach die Smartphones der Betroffenen ausgespäht werden. Am Dienstag hatte WhatsApp gegen die israelische Software-Firma NSO Group Klage eingereicht. Die US-Firma wirft NSO vor, ein Spionage-Programm entwickelt und verkauft zu haben, das sich eine Sicherheitslücke in den WhatsApp-Servern zu Nutze gemacht habe. Damit hätten NSO-Kunden die Smartphones von mindestens 1.400 WhatsApp-Nutzern "gehackt".

NSO hatte dazu erklärt, seine Spionagesoftware nur an Regierungen zu verkaufen, damit diese sie zur Terror- und Kriminalitätsbekämpfung einsetzen könnten. Zu den neuen Vorwürfen war von NSO zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

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