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Brände halten anKalifornien ruft Notstand aus: 180.000 Menschen betroffen

Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom hat wegen der verheerenden Waldbrände in Kalifornien am Sonntag (Ortszeit) den Notstand für den gesamten US-Bundesstaat ausgerufen.

Waldbrände in Kalifornien - Gouverneur rief Notstand aus © (c) AP (Jose Carlos Fajardo)
 

Der Schrecken rund um die Waldbrände in Kalifornien geht weiter: Rund 180.000 Menschen wurden nach Angaben der Behörden angewiesen, ihre Häuser zu verlassen. Die Zwangsevakuierungen betrafen die nördlich von San Francisco gelegene Weinbauregion Sonoma.

Dort kämpfen mehr als 3.000 Feuerwehrleute gegen die Flammen. In Kalifornien wüten derzeit mehrere Waldbrände, die durch Hitze, Trockenheit und die Santa-Ana-Winde angefacht werden. Besondere Sorge bereitet den Behörden die Lage in Sonoma, wo seit Mittwoch das "Kincade"-Feuer wütet.

Einstweilen keine Besserung in Sicht

Die Brände erstreckten sich dort nach Angaben der Feuerwehr auf einer Fläche von mehr als 12.000 Hektar und waren am Sonntag nur zu zehn Prozent unter Kontrolle. Die Behörden erwarten, das Feuer nicht vor dem 7. November vollständig eingedämmt zu haben.

Das Feuer hat bereits Dutzende Gebäude zerstört, darunter auch ein bekanntes, 150 Jahre altes Weingut. Wegen der großen Brandgefahr hatte Kaliforniens größter Energieversorger PG&E (Pacific Gas & Electric) angekündigt, knapp einer Million Kunden Strom und Gas abzuschalten.

Brände in Kalifornien: Feuerwehr kämpft gegen das Flammenmeer

Ein Ende ist vorerst nicht in Sicht: Starke Windböen und eine niedrige Luftfeuchtigkeit bieten den Flammen ideale Bedingungen.

(c) AP (Jose Carlos Fajardo)

Die seit Tagen in Kalifornien wütenden Waldbrände haben am Wochenende Dutzende Häuser zerstört und Zehntausende weitere Menschen in die Flucht getrieben.

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Ein Brandherd bedroht nun die Stadt Santa Rosa mit rund 165.000 Einwohnern. 

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Der Nationale Wetterdienst warnte vor gefährlich starken Winden bei gleichzeitig niedriger Luftfeuchtigkeit bis Montag.

(c) APA/AFP/PHILIP PACHECO (PHILIP PACHECO)

Diese angesichts der Stärke und Dauer der Winde potenziell "historische" Kombination werde zur schnellen Ausweitung möglicher Brände führen.

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Wegen der hohen Waldbrandgefahr begann der Energieversorger Pacific Gas & Electric (PG&E) am Samstagabend, fast einer Million Kunden in Nord- und Zentralkalifornien den Strom abzustellen. 

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Bei starken Winden droht die Gefahr, dass Strommasten umstürzen oder Äste Leitungen abreißen und somit Feuer auslösen. 

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Mehr als 900 Helfer waren Sonntagabend zur Bekämpfung dieses Feuers im Einsatz.

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Weder beim "Kincaid"- noch beim "Tick"-Feuer wurden bis Sonntagfrüh Tote oder Verletzte gemeldet.

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Im vergangenen November hatten marode, beschädigte Stromleitungen von PG&E den verheerendsten Waldbrand in Kaliforniens Geschichte ausgelöst. Damals fielen insgesamt 86 Menschen den tödlichen Feuerwalzen zum Opfer. Ein Vorfall an einer Hochspannungsleitung des Energieversorgers könnte auch Auslöser des "Kincade"-Feuers im Bezirk Sonoma sein.

Weitgehend Entwarnung gaben die Behörden unterdessen für den Süden des Bundesstaates. Rund 50.000 Menschen, die wegen des "Tick"-Feuers ihre Häuser rund um Santa Clara bei Los Angeles verlassen mussten, konnten am Wochenende wieder zurückkehren.

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