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Nach tödlichem UnfallRuf nach Jagdverbot in Italien wird immer lauter

Am Sonntag hatte ein 34-Jähriger seinen Vater bei der Jagd versehentlich erschossen.

© stock.adobe.com (Sujetfoto)
 

Nach wiederholten Jagdunfällen wird in Italien die Forderung nach einem Verbot immer vehementer. Am Sonntag hat ein 34-Jähriger unweit der süditalienischen Stadt Salerno versehentlich seinen 55-jährigen Vater bei einer Wildschwein-Jagd erschossen. Der tödliche Schuss traf das Opfer in der Baugegend.

Gegen den 34-Jährigen wird wegen fahrlässiger Tötung ermittelt. Er wurde auch angezeigt, weil er außerhalb der Jagdzeit auf der Suche nach Wildschweinen unterwegs war, berichteten italienische Medien. 2018 waren in Italien 22 Menschen wegen Jagdunfällen ums Leben gekommen, 68 Personen wurden verletzt.

Die Ex-Tourismusministerin und Forza Italia-Parlamentarierin Michela Brambilla urgierte die Verabschiedung eines Gesetzesentwurfs für ein Jagdverbot, das im Parlament bereits vorliegt. Der Tierschutzverband ENPA meinte, es sei unannehmbar, dass das Töten von Tieren aus Spaß erlaubt sei. Zu oft seien Jäger unweit von Häusern und Straßen unterwegs.

Kommentare (2)

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mahoni1970
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wir müssen nicht...

...nach Italien schauen. Bei uns beginnen in den nächsten Wochen die Treibjagden. Tote und Schwerverletzte, erschossene Pferde und Kühe auf der Weide, all das ging auf das Konto "unserer" Jäger in Österreich.

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Horstreinhard
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So einen Unsinn habe ich selten gelesen!

Wie viele Jagdunfälle gibt es pro Jahr in Österreich?
Und welchen Anteil hat unsachgemäßer Schusswaffengebrauch?

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