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Geschlagen und erniedrigtItalien wirft 15 Gefängniswärtern Folter vor

Folter wurde in Italien erst 2017 zur Straftat erklärt. Es sind nun die ersten Ermittlungen dazu.

© Fotolia (Sujetfoto)
 

Die italienische Staatsanwaltschaft ermittelt einem Medienbericht zufolge wegen Foltervorwürfen gegen 15 Gefängniswärter. Die Beamten eines Gefängnisses im norditalienischen San Gimignano sollen einem Bericht der Zeitung "Repubblica" vom Sonntag zufolge einen tunesischen Gefängnisinsassen misshandelt haben.

Die Staatsanwaltschaft in Siena wirft den Beamten demnach vor, den Gefangenen im vergangenen Jahr geschlagen und erniedrigt zu haben. Vier der Wärter sollen bereits vergangene Woche vom Dienst freigestellt worden sein. Dem Medienbericht zufolge stützt sich die Staatsanwaltschaft auf Aufnahmen von Überwachungskameras und auf Zeugenaussagen anderer Gefängnisinsassen.

Laut der Menschenrechtsgruppe Antigone handelt es sich um die ersten Ermittlungen wegen Folter, seit Italien Folter 2017 zur Straftat erklärt hat.

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