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Bis zu 13.000 Euro Kosten Bergsteiger verweigerten zwei Mal Rettungshelikopter

Katalanisches Paar wurde erst beim dritten Mal aus den Dolomiten in Sicherheit gebracht - nun drohen Kosten von 13.000 Euro für die Rettungseinsätze.

© (c) APA/AFP/MARK RALSTON
 

Weil sie sich zwei Mal geweigert hatten, in den Rettungshubschrauber einzusteigen, der sie in Sicherheit bringen sollte, müssen zwei im Drei-Zinnen-Gebiet in den Dolomiten in Schwierigkeiten geratene Alpinisten aus Katalonien wohl tief in die Tasche greifen. Bis zu 13.000 Euro wird das Paar aus Barcelona laut Medienangaben für die Einsatzkosten zu zahlen haben.

Die Retter waren beim ersten Mal von der Mutter des 45-jährigen Alpinisten alarmiert worden, die in einer Berghütte auf die Rückkehr des Paares gewartet hatte. Der Rettungshubschrauber lokalisierte die Bergsteiger zwar, diese verweigerten aber zwei Mal an zwei verschiedenen Tagen eine Bergung - mit der Begründung, sie könnten noch aus eigener Kraft den Gipfel erreichen, wie sie es sich vorgenommen hatten.

Erst nach drei Tagen - am Montagnachmittag - entschloss sich das Paar wegen Regen und Kälte, auf seine geplante Unternehmung doch zu verzichten. Daraufhin alarmierten sie selbst den Notruf bei der Bergrettung Pieve. Ein Helikopterteam aus Südtirol brachte die beiden Katalanen dann nach einer wegen des Nebels schwierigen Rettungsaktion in Sicherheit.

Das Paar hatte zudem bereits einige Tage zuvor für Aufregung gesorgt. Am Dienstag der vergangenen Woche mussten die beiden Spanier schon einmal gemeinsam mit zwei Südtiroler Bergsteigern von Bergrettern auf der Großen Zinne in Sicherheit gebracht werden.

Kommentare (7)

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mEmeinesErachtens
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kurz ein Nachsatz zu zwei Beiträgen

hätten die Retter und der Rettungspilot die sich täglich nahezu unabhängig von jeder Wettersituation unter Einsatz ihres Lebens (das ja wohl hinlänglich bekannt ist das unzählige male schon zum Tod einiger Retter geführt hat) Abklärungsgespräche über die finanzielle Lage führen sollen? und dann zur Rettung aufsteigen sollen?
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sie sollten nachschlagen was im Verwaltungs- und Strafrecht Kausalität bedeutet
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WENN ES MÖGLICH IST RETTET MAN MENSCHEN BEVOR EINE LEBENSGEFÄHRLICHE SITUATION EINTRITT.
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Sollten die Retter fragen wolllen sie gerettet werden?

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mEmeinesErachtens
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da gibt es nichts zu diskutieren,

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Tatsache ist, dass der Rettungshaubschrauber alle 3 Einsätze zur Rettung dieser Menschen geflogen ist und daher verrechnen kann, ob einer von der Mutter oder zwei von den beiden Geretteten ist letztendlich egal, da die Einsätze "causal" zusammenhängen. Zuzüglich des ersten Einsatzes.
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Es ist letztklassig wenn ich lese und wieder müssen Menschen aus den Bergen unter persönlichen Einsatz der Retter mit oder ohne Hubschrauber geretten werden in die sie sich "vorsätzlich" begeben haben.
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Was sollten die Retter mit Hubschrauber tun? es ist doch wohl klar ersichtlich dass diese beiden Bergsteiger sich vorsätzlich und überschätzt in diese Situation begeben haben.

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mEmeinesErachtens
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Bis auf den letzten Cent gehört hier ein gerichtliches Verfahren mit allen Nachhaltigkeiten durchgezogen. Jetz in der EU funktioniert das wesentlich leichter.

. Weil sie sich zwei Mal geweigert hatten, in den Rettungshubschrauber einzusteigen, der sie in Sicherheit bringen sollte, müssen zwei im Drei-Zinnen-Gebiet in den Dolomiten in Schwierigkeiten geratene Alpinisten aus Katalonien wohl tief in die Tasche greifen. Bis zu 13.000 Euro wird das Paar aus Barcelona laut Medienangaben für die Einsatzkosten zu zahlen haben.
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Fortsetzung:
Das Paar hatte zudem bereits einige Tage zuvor für Aufregung gesorgt. Am Dienstag der vergangenen Woche mussten die beiden Spanier schon einmal gemeinsam mit zwei Südtiroler Bergsteigern von Bergrettern auf der Großen Zinne in Sicherheit gebracht werden.
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Es stellt sich die berechtigte Frage, was sind das für Menschen? rücksichtslos gegenüber anderen Menschen die sich mit ihrem eigenen Leben in Gefahr bringen um ander zu retten. Hubschrauber hin Hubschrauber her.

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stprei
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Nicht bestellt

Die ersten beiden Male haben die Bergsteiger nicht um Hilfe gebeten sondern dritte Personen, die nicht einmal wussten wie die Lage ist, haben den Einsatz angefordert. Weshalb diese Einsätze dann in Rechnung gestellt werden, ist mir nicht ganz klar.

Der letzte Hubschraubereinsatz ist anders zu beurteilen, da sie selbst um Hilfe gebeten haben und diese auch erhalten haben.

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eadepföbehm
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Die Moral aus deiner Geschichte

Wenn man als Unfallzeuge quasi als dritte Person, nicht genau beurteilen kann, ob jemand so schwer verletzt ist, dass er eine Rettung braucht, sollte man diese vorsichtshalber nicht rufen, weil es ja unnötig sein könnte.

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mEmeinesErachtens
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sorry, die Gerichtsstatistiken sind voll damit

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in denen zu spät gerettet wurde, da die Opfer nicht tatsächlich in der Lage waren die Aussichtlosigkeit ihrer Lage einzusehen. Das ist keine Seltenheit. Das ist generell und nicht nur in der Bergrettung so. Viele Opfer könnte es nicht geben, wären Rettungsaktionen früher angelaufen. Die Praxis zeigt mehrheitlich, dass es besser ist früher zu retten als zu spät.
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Ich habe den Eindruck dass hier im Forum rechthaberische Stimmen und Standpunkte abgegeben werden und die Beitragsschreiber nicht interessiert was tatsächlich Sache ist.
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Wertlos hier noch einen korrekt sachlichen Beitrag abzugeben. Meistens sind in den Foren Menschen nur einfach dagegen egal um was es tatsächlich geht. Mahlzeit Österreich.

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EinFreundderRepublik
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Eigentlich klar

Die beiden ersten Einsätze müsste die Mutter bezahlen..
Nur den letzten die „geretteten“
Es sei denn es hat eine „Vereinbarung“ gegeben, wonach die Mutter zB die Rettung verständigen soll, sollten die beiden sich bis zu einem Zeitpunkt nicht zurück gemeldet haben..

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