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Restriktionen aufgehobenTrump will Regenwälder in Alaska abholzen lassen

Der Tongass National Forest umfasst laut "Washington Post" mehr als die Hälfte des weltweiten Bestandes an sogenannten gemäßigten Regenwäldern.

Trump
Donald Trump © APA/AFP/NICHOLAS KAMM
 

Während die Waldbrände im Amazonasgebiet für weltweiten Alarm sorgen, fasst US-Präsident Donald Trump offenbar die großflächige Abholzung von Regenwäldern in Alaska ins Auge. Wie die "Washington Post" am Dienstag berichtete, hat Trump seinen Landwirtschaftsminister Sonny Perdue angewiesen, Restriktionen für die Forstwirtschaft im Tongass National Forest aufzuheben.

Zudem könnten demnach große Teile des Naturparadieses im Südosten des US-Bundesstaates für Energie- und Bergbauprojekte freigegeben werden. Trump habe die Anweisung an Perdue erteilt, nachdem er zuvor mit dem Gouverneur von Alaska, Mike Dunleavy, an Bord der Präsidentenmaschine Air Force One über das Tongass-Gebiet gesprochen habe, berichtete die Zeitung unter Berufung auf Insider.

Mehr als die Hälfte des weltweiten Regenwaldbestands

Der rund 67.500 Quadratkilometer große Tongass National Forest ist der größte Nationalforst des Landes. Er umfasst laut "Washington Post" mehr als die Hälfte des weltweiten Bestandes an sogenannten gemäßigten Regenwäldern. Auch die Regenwälder der gemäßigten Breitengrade sind für den Schutz des Erdklimas von Bedeutung, indem sie Kohlendioxid aus der Atmosphäre absorbieren.

Der frühere US-Präsident Bill Clinton hatte im Jahr 2001 in mehr als der Hälfte des Tongass National Forest den Straßenbau und damit auch das kommerzielle Holzfällen verboten. Bereits sein Nachfolger George W. Bush wollte diese Restriktionen kippen. Er wurde jedoch von einem Gericht gestoppt. Der heutige Gouverneur Dunleavy hat sich laut "Washington Post" bei Trump dafür stark gemacht, die Restriktionen für Straßenbau und Holzfällerei im Tongass National Forest aufzuheben.

Das Gebiet mit seinen dichten Wäldern, spektakulären Gletschern und dramatischen Fjorden, in dem Grizzlybären und verschiedene Lachsarten zuhause sind, ist eine Touristenattraktion. Die Holzwirtschaft sorgt derzeit im Südosten von Alaska für lediglich ein Prozent der Arbeitsplätze, der Tourismus für 17 Prozent, berichtete die "Washington Post" unter Berufung auf die in der Region tätige Wirtschaftsförderungsorganisation South East Conference.

Kommentare (36)

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Hildegard11
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EU

Und EU Politiker schauen, laden ihn noch ein und besuchen ihn gar (BK Kurz). Alles diesselben Witzfiguren.

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Geerdeter Steirer
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Witzfiguren ?!?

Der Großteil ist narrzistisch veranlagt, das erschreckende daran ist nur das gewisse Leute noch immer so verblendet und dümmlich naiv sind und denen alles aus der Hand fressen !!
Solange der Wähler solch Verhalten toleriert und akzeptiert wird sich nichts ändern, es wird eher noch extremer weil diese Sonderlinge sich bestätigt fühlen !!

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Lodengrün
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Kurz war nahe dem Infarkt

die Kleine und alle Medien schrieben eine Woche nichts anderes. Gar der Chefredakteur musste mit. Für was? Der nahm Kurz ohnehin nicht voll. Außer Spesen nichts gewesen.

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Irgendeiner
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Entmündigt diesen Geistesschwachen

endlich,samt Bolsanero, es reicht.

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scaramango
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Ein paar wenige

irre Regierungschefs zerstören gesponsert von der Großindustrie und getrieben von Gier unsere Erde.... schlimm!

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Leberknoedel
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So ist es

Es wird Zeit etwas dagegen zu unternehmen. Da diesen Verrückten mit Vernunft nicht beizukommen ist, müssen gewaltsame Mittel angewandt werden.
Wir sollten mit den heimischen Verrückten anfangen!

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Mein Graz
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@Leberknoedel

Ich bin zwar auch sehr dafür, dass solche Personen aus allen Ämtern entfernt werden sollten - Gewalt ist allerdings für mich niemals eine Option.

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Leberknoedel
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Jo eh

Der Gscheide gibt so lange nach, bis er der Dumme ist!

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Mein Graz
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@Leberknoedel

Gewaltverzicht ist nicht nachgeben.

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Leberknoedel
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Dann bist du ach froh, dass

z.B. Stauffenberg gescheitert ist?

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Mein Graz
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@Leberknoedel

Im Allgemeinen schätze ich deine Beiträge. Diese Unterstellung schätze ich nicht.
Schade, dass du dich auf dieses Niveau begibst, hätte ich von dir nicht erwartet.

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Leberknoedel
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Das war eine Frage

Am Ende steht ein Fragezeichen? Und ach sollte auch heißen.

Dieses krasse Beispiel sollte aufzeigen, dass mitunter Gewalt mehr Gewalt verhindern kann bzw. könnte.

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Mein Graz
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@Leberknoedel

Regenwälder abholzen lassen ist Gewalt an der Natur.
Rechtfertigt das Gewalt am Menschen?

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Leberknoedel
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Der Mensch ist Teil der Natur, es ist daher auch

Gewalt gegen den Menschen. Manche haben die Auswirkungen dieser Gewalt bereits mit dem Leben bezahlt.
Wie lange wollen wir noch tatenlos zusehen?

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Mein Graz
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@Leberknoedel

Vorausschickend: du weißt (hoffentlich), dass ich mit all meinen Möglichkeiten für Umweltschutz eintrete.

Ja, der Mensch ist ein Teil der Natur, und die Zukunft hängt davon ab, wie wir damit umgehen.
ABER:
Wenn du bei Trump & Co. für Gewalt eintrittst hat das Folgen - denn dann müssten auch alle anderen, die sich gegen die Natur richten, so bestraft werden. Etwa jeder, der ein Auto mit Verbrennungsmotor in Betrieb nimmt, jeder, der umweltschädigend seine Wohnung heizt, jeder, der in Plastik verpackte Lebensmittel einkauft usw. Also eigentlich jeder Mensch, auch du und ich.

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Leberknoedel
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Trump und Co.

sind mit normalen Maßstäben nicht mehr messbar. Die sind ja noch stolz darauf die Umwelt in immer größer werdendem Umfang zu zerstören.
Wir stehen im Moment einen Schritt vor dem Abgrund, in den uns eine Clique von anscheinend geistesgestörten Egomanen zum Wohle ein paar weniger Wirtschaftsprofiteure treiben will.
Dagegen hilft es nichts, wenn ich mit dem Fahrrad zur Arbeit fahre und nur Papiersackerln verwende.
Die Kerle sind eine Krankheit, welche nur mit bitterer Medizin bekämpft werden kann.

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Mein Graz
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@Leberknoedel

Wo hören "normale" Maßstäbe auf, wo fangen sie an?

Trump macht vielleicht das Abholzen von Regenwald möglich. Er holzt nicht selbst ab, sondern überlässt das großen Firmen, die sich dadurch bereichern.
Damit kommen wir zum Punkt: ist jetzt nur Trump nicht mehr mit normalen Maßstäben messbar oder sind das auch die Wirtschaftsprofiteure, die damit Geld machen? Und wenn ja geht das wieder weiter: nicht nur der Inhaber macht Geld damit, sondern wenn er an der Börse ist (und das sind die meisten) jeder einzelne Aktieninhaber.

Die Spirale dreht sich ins Endlose - auch nach unten.

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1570225fec6f6870a26729cba270f51b
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Für ein paar Wählerstimmen...

(die Stimmen der 1% in Alaskas Holzwirtschaft Beschäftigten plus die Kohleindustrie) ist Trump bereit, die Erde zu opfern...

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gm72
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Wer votet hier Daumen nach unten? Superschlau (!Sarkasmus!) oder vertippt?

...

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cockpit
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Bitte stoppt ihn

!

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gm72
3
6
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Wer votet hier Daumen nach unten? Superschlau (!Sarkasmus!) oder vertippt?

...

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sugarless
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Amtszeit

Wie lange dauert seine Amtszeit noch? Mir kommt diese schon ewig vor.

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SoundofThunder
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😏

Nächstes Jahr wird der ein zweites Mal gewählt.

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minerva
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den Amis...

ist alles zuzutrauen

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lombok
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Man kann einfach nur hoffen, dass dieser Typ nicht wieder gewählt wird.

Was ist nur mit dem amerik. Volk los?

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Geerdeter Steirer
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Der/Die amerikanischen Wähler sind durch das Indirekte Wahlsystem die Hände gebunden und sie können nur "hoffen"!

Heute sind sie in 24 Bundesstaaten frei in ihrer Entscheidung.
In 26 Bundesstaaten sowie in Washington gibt es Gesetze, die von den Wahlmännern verlangen, nur für einen bestimmten Kandidaten abzustimmen.
Es gibt kein Bundesgesetz, das den Wahlmännern die Abstimmung für einen bestimmten Präsidentschaftskandidaten vorschreibt, selbst dann nicht, wenn der den Wählern vorliegende Wahlzettel diese Verbundenheit suggeriert.

Da haben wir bei uns als mündiger Wähler noch viel bessere Verhältnisse um dies zu entscheiden.

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