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BerlinMann auf Straße erschossen: Radfahrer tatverdächtig

Nach "Bild"-Informationen soll das Opfer ein islamistischer Gefährder gewesen sein

© (c) APA/dpa/Christoph Schmidt
 

In einem Park im Berliner Stadtteil Moabit, dem Kleinen Tiergarten, ist Freitagmittag ein Mann erschossen worden. Tatverdächtig sei ein Radfahrer, teilte die Polizei mit. Passanten hatten die Einsatzkräfte alarmiert. Die Staatsanwaltschaft wollte eine mögliche Festnahme weder bestätigen noch dementieren.

Die Polizei war mit zahlreichen Einsatzkräften am Tatort an der Ecke Turmstraße/Stromstraße. Laut Staatsanwaltschaft seien Tatspuren am Körper sowie an der Kleidung entdeckt worden. Polizisten überprüften auch die nähere Umgebung nach Tathinweisen. Ein Polizeitaucher wurde in der Spree am nahe gelegenen Holsteinufer gesehen. Ob die Tatwaffe im Wasser vermutet wurde, war unklar.

Oberstaatsanwaltschaft Ralph Knispel sagte, das Opfer sei im Park unterwegs gewesen, bevor es getötet wurde. Die Identität des Toten war unbekannt. Noch am Freitag sollte eine erste Leichenschau erfolgen, danach solle dann mit einer Obduktion die Todesursache zweifelsfrei festgestellt werden.

Nach "Bild"-Informationen soll das Opfer ein islamistischer Gefährder gewesen sein. Die Staatsanwaltschaft war für Nachfragen am späten Nachmittag nicht mehr zu erreichen. Wie viele Schüsse abgefeuert wurden und wo der Mann getroffen wurde, wurde zunächst nicht mitgeteilt.

Kommentare (4)

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eadepföbehm
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Hauptsache man hat schon in der Schlagzeile eine Breitseite gegen die Radfahrer.

Ein super Bericht für Menschen, die nur die Schlagzeilen lesen.

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hbratschi
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na geh eadepföbehm,...

...ich glaub, jetzt übertreibst ein bisserl. wenn "fußgänger" gestanden wäre, hättest das dann auch als eine breitseite gegen fußgänger empfunden? ich bin auch leidenschaftlicher radfahrer aber ich find mich eigentlich durch diesen artikel in keinster weise auch nur irgendwie betroffen, beleidigt, diskreminiert oder sonst was...

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eadepföbehm
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Wenn's ein Fußgänger oder ein Autofahrer gewesen wäre, wäre das nicht explizit geschrieben worden, weil es genauso wie beim Radfahrer keine Bedeutung für dìe Geschichte hat.

Ich übertreibe da überhaupt nicht und ich leide auch nicht an radfahrerischem Verfolgungswahn.
Tatsache ist doch, dass auch in der KlZtg bei jeder Gelegenheit gegen Radfahrer gehetzt wird.
Wenn sie da in der Schmiedgasse bei den wichtigen Radarmessungen ein paar Radler mit 12kmh messen wird schon über die "rasenden" Radler gezetert.
Mir persönlich geht diese Hetzerei mittlerweile am Arsch vorbei, aber ein bisschen Bewusstseinsbildung muss ich dann manchmal doch betreiben.

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hbratschi
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"Ich übertreibe da überhaupt nicht und ich leide auch nicht an radfahrerischem Verfolgungswahn."

bist du dir da sicher? und auch das "Mir persönlich geht diese Hetzerei mittlerweile am Arsch vorbei" scheint nicht ganz zu stimmen, denn sonst würdest nicht so überreagieren. es gibt in jeder am verkehr beteiligten gruppe idioten. und es wird auch über jede gruppe berichtet. und jeder fühlt sich dann ungerecht behandelt, weil er nicht in der lage ist, sich in den jeweils anderen hineinzuversetzen. ein bisserl mehr ruhig blut wär glaub ich für uns alle recht hilfreich...

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