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Schussattacken in Ohio und El PasoZwei Massaker binnen 24 Stunden erschüttern USA

Nur Stunden nach dem Massaker in einem Supermarkt in El Paso (Texas) mit 20 Toten gab es in den USA bereits das nächste Blutbad. Vor einer Bar in Dayton (Ohio) eröffnete ein Mann das Feuer. Auch in Chicago (Illinois) kam es zu einer Schießerei.

Wut, Trauer und Verzweiflung nach der Tat in El Paso © AP
 

Die USA kommen an diesem Wochenende nicht zur Ruhe: Bei einem Schusswaffen-Angriff sind im Bundesstaat Ohio mindestens neun  Menschen gestorben, darunter auch der Angreifer, teilte die Polizei am Sonntag mit. Zuvor waren bei einem Massaker in einem Einkaufszentrum in der texanischen Stadt El Paso am Samstag 20 Menschen getötet und 26 weitere Menschen verletzt worden.

Die Polizei von Dayton, Ohio, hatte zunächst vor einem aktiven Schützen gewarnt, der im Oregon Distrikt der Stadt noch unterwegs war. Laut jüngsten Meldungen der Exekutive via Twitter ist der Schütze
von Polizeibeamten erschossen worden.

Medienberichten zufolge kam es vor einer Bar zu der Schießerei, bei der mindestens neun Menschen ums Leben kamen, wenigstens 16 Menschen wurden verletzt.

Augenzeuge James Williams berichtete, dass der Schütze mit einer AR-15 bewaffnet auftauchte. Zudem habe er eine schusssichere Weste und Ohrenschützer getragen. Er habe aus dem Nichts das Feuer eröffnet.

Offenbar wollte er, nachdem er vor der Bar das Feuer eröffnet hatte, auch in die Bar eindringen. Dies soll ihm aber nicht gelungen sein. Wenig später soll der Angreifer von Polizisten erschossen worden sein.

Foto © AP

"Wir waren in der Lage, schnell zu reagieren und haben die Attacke schnell stoppen können", heißt es in einer Aussendung der Polizei. Auch das FBI soll bereits vor Ort sein.

Foto © AP

Über den Zustand der Verletzten könne man derzeit nichts sagen, sagte die Sprecherin eines Krankenhauses. Die Polizei rief mögliche Augenzeugen auf, sich zu melden und so die Ermittlungen zu unterstützen. Zu den möglichen Motiven des Täters und zu dessen Identität wurde zunächst nichts bekannt.

Der Schütze soll bisher nicht identifiziert sein. Fest steht bisher nur: Er hat eine Langwaffe vom Typ Rifles AR-15 verwendet haben, wie sie schon bei früheren Massenschießereien verwendet wurde, so die Polizei. Außerdem hatte er zahlreiche Munition eingesteckt - und eine kugelsichere Weste getragen.

Foto © AP

Der Oregon Distrikt ist ein bisher als sicher geltendes Viertel in der Großstadt, das für seine Bars, Lokale, Kinos und Theater berühmt ist.

Nur wenige Stunden zuvor: Blutbad in Texas

Nur wenige Stunden zuvor hatte ein Schütze in einem Einkaufszentrum in der Grenzstadt El Paso im Bundesstaat Texas das Feuer eröffnet und mindestens 20 Menschen getötet. 26 weitere wurden verletzt. Der mutmaßliche Todesschütze ergab sich der Polizei. Nach offiziellen Angaben handelt es sich um einen 21-jährigen Weißen. Allen sagte, es gebe ein Manifest, das womöglich auf ein Hassverbrechen schließen lasse. Es sei allerdings noch nicht bestätigt, ob das Manifest tatsächlich von dem Verdächtigen stamme.

El Paso: Schießerei in Einkaufszentrum

Tausende Menschen waren am Samstag zum Einkaufen in dem Walmart-Supermarkt neben einem großen Einkaufszentrum in El Paso - die meisten wollten für den bevorstehenden Schulanfang einkaufen.

AP

Der Schütze wurde beim Betreten des Supermarktes gefilmt.

APA/AFP/KTSM 9 news Channel/COUR

Unter den Angestellten und Kunden brach Panik aus.

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Weitere Fotos vom Polizeieinsatz und den ersten Gedenkfeiern samt Protesten gegen Waffengewalt....

APA/AFP/JOEL ANGEL JUAREZ
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Papst betet für die Opfer

Papst Franziskus hat seine Nähe zu den Opfern der jüngsten Massenschießereien in den USA bekundet. Am Sonntagmittag betete er gemeinsam mit Tausenden Pilgern und Besuchern auf dem Petersplatz für die Toten und Verletzten der Anschläge in Texas, Ohio und Kalifornien sowie für deren Angehörigen. "Ich bin den Opfern der Gewalt, die in den letzten Tagen Texas, Kalifornien und Ohio in den Vereinigten Staaten mit Blut überzogen hat und wehrlose Menschen getroffen hat, im Geiste nahe", sagte der Papst wörtlich. Zu den umstrittenen Waffengesetzen in den Vereinigten Staaten und einem möglichen fremdenfeindlichen Hintergrund der jüngsten Bluttat äußerte sich der Papst nicht.

Trump lobt Polizeiarbeit

Nach den tödlichen Schüssen in El Paso und Dayton hat US-Präsident Donald Trump die Arbeit der Sicherheitsbehörden gelobt. "Die Strafverfolgung war in beiden Fällen sehr schnell", schrieb er am Sonntag auf Twitter. Das FBI und die örtlichen und bundesstaatlichen Strafverfolgungsbehörden arbeiteten in beiden Städten zusammen.

In einem weiteren Tweet schrieb der US-Präsident: "Gott segne die Menschen in El Paso, Texas. Gott segne die Menschen in Dayton, Ohio."

Schießerei auch in Chicago

Sieben Menschen sind durch Schüsse in Chicago im US-Bundesstaat Illinois verletzt worden. In der Nähe eines Parks sei aus einem Auto heraus auf eine Gruppe Menschen geschossen worden, teilte die Polizei in der Nacht auf Sonntag mit. Ein 21-Jähriger habe lebensgefährliche Verletzungen erlitten. Die Hintergründe der Tat waren zunächst nicht bekannt. Festnahmen habe es nicht gegeben.

Chicago kämpft seit langem gegen grassierende Gewalt. Die Kriminalität in der drittgrößten Stadt der USA wird unter anderem auf eine große Anzahl illegaler Waffen, zersplitterte Gangs und soziale Probleme zurückgeführt.

Kommentare (20)

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Civium
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Das kommt davon wenn Politker gegen

Fremde hetzen, so fühlen sich Idioten ganz unter bestärkt!!

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styrianprawda
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Trump hat Recht...

...mit seiner Ansicht, dass die Immigration für die Gewalt verantwortlich ist.

Denn 99,9% der US-BürgerInnen haben Migrationshintergrund.

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plolin
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Erschüttern?

Ich bin nicht erschüttert. Ich bin auch nicht verwundert. In den USA hat schon fast ein jeder eine Waffe. Schwer zu raten, wozu. Mich wundert nur, dass da nicht mehr passiert.

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Musicjunkie
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Und das in den USA.

Also das hätt ich jetzt echt nicht für möglich gehalten.

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SoundofThunder
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Mir tun die Waffenfetischisten nicht leid.

NRA forever😏

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joe1406
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Muss man leide rganz nüchtern sehen

Bei 200 Millionen Menschen gibt es einfach mehr Irre als bei acht Millionen in Österreich. Allerdings wird von van der Bellen keiner ermutigt Wahnsinnstaten umzusetzen, von Typen wie Trump einer ist schon.

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lieschenmueller
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200 Millionen - nüchtern gesehen

Vergleichen Sie dazu die 500 Millionen in der EU. Niemals kommt diese über doppelt so viele Zahl in die Richtung der USA!

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joektn
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🤔

Mehr Waffen für die Sicherheit der Amis!!11!1

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SoundofThunder
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Genau!

Wenn die Opfer bewaffnet gewesen wären wäre es anders ausgegangen.Sarkasm😏

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Reipsi
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Fehlinterpretiert, in Amerika

erschüttert das nur wenige, sie wählen Leute die der Waffenlobby nahestehen und freie Käufe aller Waffen zulassen , dann bin ich mitschuldig an dem ganzen. Also nicht erschüttert schreiben das stimmt nicht.

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FRED4713
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gods own land?

jo eh

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styrianprawda
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Daran kann man es erkennen:

Es gibt keinen Gott.

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FRED4713
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du sagst

es

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voit60
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Ein Wahnsinn

wie aggressiv diese Amis sind. 2017 gab es 40.000 Tote durch Schießerei.

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Mein Graz
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@voit60

Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Amerikaner aggressiver sind als Menschen anderer Staatsangehörigkeit. M.E. spielen da einige andere Faktoren eine wesentlich größere Rolle:
- solche Art von Gewalttaten werden von den Politikern (allen voran Trump) immer - wenn überhaupt - nur halbherzig verurteilt
- durch den derzeitigen Präsidenten (wieder einmal Trump) werden manche geradezu "aufgestachelt", auf andere los zu gehen, da er ständig gegen jeden Nicht-Weißen und alle die nicht seiner Meinung sind hetzt
- das Waffengesetz. Amerikaner haben das Recht eine Waffe zu besitzen und zu tragen. Dadurch sind Unmengen von Waffen im Umlauf und wer selbst keine besitzt braucht nur in irgend ein beliebiges Haus einzubrechen um sich eine zu beschaffen. Denn mit der Verwahrung wird es auch nicht so genau genommen (erzählen mir amerikanische Freunde)
- die Waffenlobby, die verhindert, dass das Waffengesetz geändert wird

Ich könnte mir vorstellen, kämen alle diese Punkte in Österreich zum Tragen, die Todesrate wäre möglicherweise adäquat.

Wobei selbstverständlich jeder Tote einer zu viel ist!

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Kristianjarnig
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@Mein Graz...

...kurz Anmerkung. Bei weitem nicht in jedem Bundesstaat(ja, es gibt ein paar schlaue Staaten dort drüben) ist das TRAGEN einer Waffe in der Öffentlichkeit erlaubt.

Texas ist NATÜRLICH einer dieser Staaten wo jeder mit Waffen in der Öffentlichkeit rumrennen kann. Sind ja auch noch stolz drauf die Holzköpfe im Süden mit slogans wie "don't mess with Texas" und ähnlichem Schwachsinn.

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Mein Graz
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@Kristianjarnig

Da kann ich jetzt nichts dazu sagen, das weiß ich nicht, wie das geregelt ist.

Es gibt allerdings ein umstrittenes Urteil des Obersten Gerichts aus dem Jahr 2010 das besagt, dass jeder eine geladene Waffe bei sich haben darf um sich selbst zu schützen.

Ob die einzelnen Staaten da andere Regelungen kann ich nicht sagen. Schön wäre es allerdings.

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Mena_2281
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Was heisst hier diese Amerikaner

Bitte nicht verallgemeinern! Es gibt viele anständige Amerikaner und schlechte. Wie überall auf der Welt. Hierzulande saufen sich einige zu und entscheiden sich bewusst sich ins Auto zu setzen und loszufahren! Es sind viele Leute bereits aufgrund solcher fahrlässiger Leute umgekommen oder schwer verletzt. Das heisst noch lang nicht dass diese Österreicher so volltrunken sind, weil es nicht alle sind!

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voit60
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stimmt da etwa was nicht

an der Zahl 40.000. Muss man sich erst einmal vorstellen diese Zahl an Schusswaffentoten.

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styrianprawda
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Autochthone Agression?

Das kann doch nicht sein, der POTUS erklärt doch andauernd, dass es die Immigranten sind, die Amerika so unsicher machen.

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