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Fichte, Kiefer und Buche sterbenDeutscher Baumbestand "vor dem Kollaps": Krisengipfel gefordert

Betroffen sind demnach alle wichtigen Baumarten. Der Bund Deutscher Forstleute sprach von einer "Klimakatastrophe", die den insgesamt Waldbestand gefährde.

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Sujetbild © (c) APA/HERBERT PFARRHOFER (HERBERT PFARRHOFER)
 

Angesichts landesweiter Waldschäden hat der Bund Deutscher Forstleute (BDF) einen "nationalen Waldgipfel" auf "höchster Ebene" gefordert. Der Wald stehe "vor dem Kollaps", betonte der Berufsverband der Forstfachleute am Mittwoch in Berlin. Die bisher von der Politik angekündigten Maßnahmen reichten angesichts der Brisanz der Lage nicht aus.

"Die Hauptbaumarten Fichte, Kiefer und Buche sterben flächig ab." Das Ausmaß der Verluste sei noch unklar. Nach Angaben von Waldbesitzern, Umweltschützern, Forstexperten und Politikern treten derzeit landesweit massive Waldschäden in einem bisher nicht gekanntem Ausmaß auf.

Ein Stück Baumrinde, das in Baden-Württemberg vom Borkenkäfer befallen ist
Ein Stück Baumrinde, das in Baden-Württemberg vom Borkenkäfer befallen ist Foto © (c) APA/dpa/Patrick Seeger

Schuld sind demnach die schon das zweite Jahr anhaltende extreme Trockenheit und dadurch ausgelöste Folgeprobleme wie Schädlingsbefall. Betroffen sind demnach alle wichtigen Baumarten. Der BDF sprach von einer "Klimakatastrophe", die den insgesamt Waldbestand gefährde.

Auch Österreichs Wäldern wird arg zugesetzt. Die Klimaerwärmung sorgt für zunehmende Wetterextreme. Damit gehen mehr Windwürfe, mehr Trockenheitsstress und eine höhere Schädlingsbelastung vor allem durch Borkenkäfer einher. Die Erwärmung verschiebt außerdem die Baumgrenze nach oben.

Tote Nadelbäume stehen in einem deutschen Wald
Tote Nadelbäume stehen in einem deutschen Wald Foto © (c) APA/dpa/Patrick Seeger

Die Österreichischen Bundesforste (ÖBf) haben Strategien für einen Wald in einer wärmeren Zukunft entwickelt, hieß es im Juli bei einem Pressetermin.

Kommentare (3)

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ichbindermeinung
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überall dasselbe immer nur ums Geld ...

welt de vom 31 Juli 2019 - Klima-Aktivist legt mehr als 70.000 Euro aus – Streit über Rückzahlung

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EinFreundderRepublik
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6
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Vereinigte Staaten der Erde

Es benötigt wohl Vereinigte Staaten der Erde, um diesen Klimawahnsinn Endlich in den Griff zu bekommen..

Und.. Wenn wir schon alles in GELD 💰 bemessen.. dann müssen auch die Umwelt und die Schäden so bemessen werden.. und es muss ein ökologisiertes Steuersystem her!
Es kann nicht sein dass Konzerne und Industrie den Planeten ausbeuten und zerstören, aber der Norm-Steuerzahler die Rechnung dafür tragen muß..

Fazit nachhaltige Produkte gehören weniger/gar nicht besteuert.. während nichtnachhaltige Herstellung gehört hoch besteuert.. sonst tragen die Differenz letztlich über Umwege wir die Konsumenten!

Der Konzern bezahlt ja dann die Wiederaufforstung des Waldes nicht, sondern wir..
Der Konzern bezahlt die Hagel und Unwetterschäden nicht, sondern wir..
Der Konzern bezahlt die CO2 Filteranlagen nicht, sondern wir..
Und der Konzern bezahlt auch die Herzkreislauferkrankungen aufgrund der Hitze nicht sondern, wir das baden auch wir aus..

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aToluna
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Der Konzern

produziert nur, was wir kaufen. Solange wir unser Kaufverhalten nicht ändern und billige Ware anstatt einheimische kaufen, werden die Konzerne so weiter produzieren. Es ist zu einfach den Konzernen die Schuld zu geben. WIR sind es, die etwas ändern können, und zwar jeder einzelne! Und, es gibt mittlerweile nicht wenige Konzerne, die enorm in die Umwelt investieren.

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