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Empörung in JapanMinister verteidigte High Heels am Arbeitsplatz

Frauen hatten Petition gegen solche Schuhe eingereicht - Japans Gesundheits- und Arbeitsminister Takumi Nemoto meint: An manchen Arbeitsplätzen seien hohe Absätze "notwendig und angemessen".

Yumi Ishikawa, Gründerin der #KuToo-Bewegung, trägt lieber Turnschuhe
Yumi Ishikawa, Gründerin der #KuToo-Bewegung, trägt lieber Turnschuhe © (c) APA/AFP/CHARLY TRIBALLEAU
 

Japans Gesundheits- und Arbeitsminister Takumi Nemoto hat das Tragen von hochhackigen Schuhen am Arbeitsplatz gegen Kritik verteidigt. An manchen Arbeitsplätzen seien sie "notwendig und angemessen", sagte der 68-jährige Minister am Mittwoch vor einem Parlamentsausschuss, als er um eine Stellungnahme zu einer Petition von Gegnerinnen einer entsprechenden Kleiderordnung aufgefordert wurde.

Die Petition gegen hochhackige Schuhe am Arbeitsplatz war dem Ministerium am Dienstag übermittelt worden. Sie trägt den Titel #KuToo in Anlehnung an die #MeToo-Bewegung gegen sexuelle Belästigung. #KuToo bedient sich eines Wortspiels mit den japanischen Wörtern kutsu (Schuhe) und kutsuu (Schmerz). Auf den Weg gebracht wurde sie von der Schauspielerin und Autorin Yumi Ishikawa. Sie gewann schnell an Unterstützung.

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