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Nipsey Hussle Panik bei Totenwache für ermordeten US-Rapper: Verletzte

Einige Verletzte sollen auch Stichwunden erlitten haben. Mehrere Menschen sind niedergetrampelt worden.

Bei einer Totenwache für den ermordeten US-Rapper Nipsey Hussle sind in Los Angeles mindestens sechs Menschen verletzt worden
Bei einer Totenwache für den ermordeten US-Rapper Nipsey Hussle sind in Los Angeles mindestens sechs Menschen verletzt worden © APA/AFP/MARK RALSTON
 

Bei einer Totenwache für den ermordeten US-Rapper Nipsey Hussle sind in Los Angeles mindestens sechs Menschen verletzt worden, zwei von ihnen schwer. Aus bisher ungeklärten Gründen kam es am Montagabend (Ortszeit) am Tatort zu einer Massenpanik, als Hunderte Menschen Abschied von Hussle nehmen wollten. Einige Verletzte hätten möglicherweise Stichwunden davongetragen, erklärte die Polizei.

Plötzlich sei in der Menge Panik ausgebrochen, weil Gerüchte über eine Schießerei die Runde gemacht hätten, erzählte ein Augenzeuge der "Los Angeles Times". Mehrere Menschen seien niedergetrampelt worden. Schüsse seien aber nicht gefallen, sagte Polizeisprecher Josh Rubenstein nach Angaben der Zeitung.

Chaos ausgebrochen

Rund ein Dutzend Menschen seien an Ort und Stelle behandelt und einer ins Krankenhaus gebracht worden, schrieb Los Angeles' Polizeichef Michel Moore auf Twitter unter Berufung auf einen vorläufigen Bericht der Feuerwehr. Er sprach von Chaos. Viele der Opfer seien wegen verstauchter Knöchel verarztet worden.

Nipsey Hussle, dessen wahrer Name Ermias Asghedom lautete, war am Sonntag vor seinem Modegeschäft im Süden von Los Angeles aus nächster Nähe erschossen worden. Der Täter entkam laut Polizeiangaben in einem Fluchtwagen. Die Ermittler identifizierten am Montag einen 29-Jährigen als Verdächtigen. Er befand sich jedoch auf der Flucht.

 

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