Stephen Hawking ist tot"Ich möchte das Universum ganz und gar verstehen"

Hawking litt an der unheilbaren Muskel- und Nervenkrankheit ALS. Bereits seit Jahrzehnten war er fast völlig bewegungsunfähig, er saß im Rollstuhl.

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Der britische Astrophysiker Stephen Hawking ist tot. Der 76-Jährige starb am frühen Mittwochmorgen friedlich in seinem Haus in Cambridge, wie seine PR-Agentur Pagefield unter Berufung auf seine Familie mitteilte. Seine Kinder Lucy, Robert und Tim teilten mit, sie seien zutiefst traurig. "Wir werden ihn für immer vermissen."

Kult-Astrophysiker: Stephen Hawking ist tot

Ein großer mit mindestens ebenso so großen Gedanken ist nicht mehr: Der britische Astrophysiker Stephen Hawking verstarb im Alter von 76 Jahren friedlich in seinem Haus in Cambridge.

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Was einst Albert Einstein war, war einige Jahrzehnte später der Brite - neben seiner Profession als Ausnahmepyhsiker war Hawking allerdings auch immer ein wenig Popstar.

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Ihm gelang es, Theorien zum Urknall und zu Schwarzen Löchern auch einem breiten Publikum (einigermaßen) verständlich zu machen.

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Das Weltall war das Feld, in dem Hawking umherstreifte, auch wenn er auf der Erde seit Langem an einen Rollstuhl gefesselt war. Der am 8. Jänner 1942 in Oxford Geborene erkrankte bereits als Physikstudent an ALS - Ärzte sagten ihm nur noch wenige Jahre voraus. Seit 1968 war Hawking auf den Rollstuhl angewiesen.

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Sein Wirken und sein Unbeugbarkeit beeindruckten auch große Politiker wie Barack Obama.

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Ebenfalls ein stiller Bewunderer war einst Nelson Mandela.

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Auch die Kultur konnte Hawking inspierieren: "Die Entdeckung der Unendlichkeit" mit Eddie Redmayne in der Hauptrolle zeichnete das Leben des Wissenschaftlers nach.

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Hawking erste Ehefrau spielte Felicity Jones. Bereits 1994 steuerte Hawking für das Lied "Keep Talking" auf dem Album "The Division Bell" von Pink Floyd seine Computer-Stimme bei.

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Hawking mit seiner zweiten Frau Elaine bei einem Termin Frankfurt.

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Zuvor war er 30 Jahre lang er mit seiner Jugendliebe Jane verheiratet gewesen, doch die Ehe scheiterte - sie bezeichnete ihn später als einen "Haustyrannen".

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In seinen letzten Jahren trat Hawking immer wieder als Mahner auf. Intelligente Roboter, Klimaerwärmung, Atomkrieg und durch Gentechnik hergestellte Viren könnten die Erde gefährden, warnte er.

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Seine Kinder Lucy, Robert und Tim teilten mit, sie seien zutiefst traurig. "Wir werden ihn für immer vermissen." Sein Werk, seine Theorien und sein Charisma werden weiterleben.

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Hawking litt an der unheilbaren Muskel- und Nervenkrankheit ALS (Amyotrophe Lateralsklerose). Bereits seit Jahrzehnten war er fast völlig bewegungsunfähig, er saß im Rollstuhl. Schon seit langem konnte er sich nur noch mühsam mit Hilfe eines Computers verständigen. Zuletzt nahmen seine Kräfte immer mehr ab.

Einer der größten Wissenschafter aller Zeiten

Er gehört zu den größten Wissenschaftern aller Zeiten. Die Fachwelt schätzte Hawking wegen seiner Theorien zum Ursprung des Kosmos und zu Schwarzen Löchern. "Ich möchte das Universum ganz und gar verstehen", sagte er einmal. "Ich möchte wissen, warum es so ist, wie es ist, und warum es überhaupt existiert." Sein 1988 erschienenes Buch "Eine kurze Geschichte der Zeit" machte ihn auch bei Laien populär.

Hawking, der am 8. Jänner 1942 in Oxford geboren wurde, erkrankte bereits als Physikstudent an ALS - Ärzte sagten ihm nur noch wenige Jahre voraus. Seit 1968 war Hawking auf den Rollstuhl angewiesen.

Doch die Krankheit schritt bei ihm sehr langsam voran und konnte seinen Aufstieg in der Wissenschaft nicht aufhalten: 1979 wurde er Professor für Mathematik in Cambridge, über 30 Jahre lang hatte er dort den renommierten Lucasischen Lehrstuhl für Mathematik inne - und stand damit in der Nachfolge von Isaac Newton.

Pflegerin geheiratet

Das Privatleben kam trotz seiner Karriere nicht zu kurz. Hawking war zweimal verheiratet und hatte drei Kinder. 30 Jahre lang war er mit seiner Jugendliebe verheiratet, doch die Ehe scheiterte - später bezeichnete sie ihn als einen "Haustyrannen". 1995 heiratete Hawking seine Pflegerin, die Verbindung dauerte elf Jahre.

Trotz Gesundheitsproblemen lief das Gehirn des Genies stets auf Hochtouren. Neue Theorien entwickelte Hawking zu Schwarzen Löchern und dem Urknall: Die monströsen Schwarzen Löcher im All sind demnach keine Endstationen. Zwar saugen sie durch ihre enorme Schwerkraft alles ein, was ihnen zu nahe kommt, und lassen nicht einmal das Licht entkommen. Hawking konnte aber in der Theorie zeigen, dass Schwarze Löcher langsam verdampfen - eine Folge der Quantenphysik. Das Verdampfen dauert extrem lange. Die dabei entstehende Hawking-Strahlung ließ sich daher bisher nirgends nachweisen.

Mathematischer Beleg für die Urknalltheorie

Bereits als Doktorand hatte Hawking 1965 zusammen mit dem Briten Roger Penrose zudem einen wichtigen mathematischen Beleg für die Urknalltheorie geliefert. Die Idee vom Urknall war damals noch umstritten, unter anderem weil in dieser mathematischen "Singularität" die Naturgesetze nicht mehr gelten und so eine Art Schöpfungsakt notwendig zu werden schien. Er beschäftigte sich mit Albert Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie und konnte zeigen, dass sie einen Anfang des Universums voraussagte - "ein Ergebnis, das die Kirche interessiert zur Kenntnis nahm", wie Hawking in seiner Autobiografie "Meine kurze Geschichte" (Rowohlt, 2013) schrieb. Später zeigte er jedoch, dass der Anfang des Universums nicht zwangsläufig in einer Singularität gelegen haben muss.

Man kann nicht beweisen, dass Gott nicht existiert (...). Aber die Wissenschaft macht Gott überflüssig

Stephen Hawking

Außerdem versuchte Hawking über Jahrzehnte, die Relativitätstheorie mit der Quantenphysik zu vereinen und auf diese Weise eine Art "Weltformel" zu finden - in der Sprache der Physiker eine "Große Vereinheitlichte Theorie", die alle Bereiche des Universums beschreiben kann, vom Mikro- bis zum Makrokosmos. Er war eine Art Popstar der Wissenschaft und schreckte nicht davor zurück, zu populären Ideen wie Zeitreisen und Außerirdischen Stellung zu nehmen.

Mahnungen und Warnungen

In seinen letzten Jahren trat Hawking immer wieder als Mahner auf. Intelligente Roboter, Klimaerwärmung, Atomkrieg und durch Gentechnik hergestellte Viren könnten die Erde gefährden, warnte er. Seine Botschaft: Die Menschheit müsse sich Ausweichmöglichkeiten im All schaffen, falls es zu einer hausgemachten Katastrophe kommen sollte. Gemeinsam mit dem russischen Milliardär Jurij Milner plante er, eine Armee nur etwa briefmarkengroßer Raumschiffe auf eine 20-jährige Reise zum Sternsystem Alpha Centauri zu schicken. Hawking war überzeugt: "Früher oder später müssen wir zu den Sternen schauen."

Bekannte Werke

Stephen Hawking war nicht nur ein weltberühmter Physiker und Mathematiker. Der Brite hat sein Wissen über das Universum auch für Millionen Leser verständlich niedergeschrieben. Zu den bekanntesten Werken zählen:

- "Eine kurze Geschichte der Zeit" (1988): Der Bestseller beschäftigt sich mit dem Ursprung des Universums und der Rolle der Zeit. Dabei erläutert Hawking Phänomene wie den Urknall und die Schwarzen Löcher. Am Fortsetzungsband "Die kürzeste Geschichte der Zeit" (2005) wirkte sein US-Kollege Leonard Mlodinow mit.

- "Das Universum in der Nussschale" (2001): Hawking befasst sich in diesem Buch mit verschiedenen Theorien, die die Kräfte der Physik erklären. Der Text und viele Illustrationen zeigen, wie man sich das Weltall und seine Bausteine vorzustellen hat.

- "Giganten des Wissens" (2005): In einem Streifzug durch die Geschichte zeigte der Autor, wie Geistesgrößen von Nikolaus Kopernikus über Galileo Galilei bis Albert Einstein unsere Wahrnehmung der Welt seit Jahrhunderten geprägt und verändert haben.

- "Der geheime Schlüssel zum Universum" (2007): Das zusammen mit seiner Tochter Lucy verfasste Buch richtet sich an Kinder ab zehn Jahren. Es führt sie auf eine Abenteuerreise zu fernen Planeten.

- "Die unglaubliche Reise ins Universum" (2009): Im Fortsetzungsband der Hawkings zum "Geheimen Schlüssel" geht es erneut um eine packende Reise ins Weltall, um Außerirdische und eine spannende Schatzsuche. Viele Bilder machen das Buch anschaulich.

- "Der Große Entwurf" (2010): Hawking und sein Kollege Mlodinow erläutern ihre Ansicht, dass Gott bei der Entstehung der Welt nicht beteiligt war. Sie habe sich nach den Gesetzen der Physik selbst erschaffen.

- "Meine kurze Geschichte" (2013): Mit Ironie und ohne jedes Selbstmitleid gewährt Hawking in der Autobiografie Einblicke in sein Privat- und Berufsleben.

 

 

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hermannsteinacher
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Sehr lesenswert:

Brian Greene
Die verborgene Wirklichkeit
Paralleluniversen und die Gesetze des Kosmos
Der Spiegel Bestseller, Pantheon, August 2013, 448 Seiten

Noch lesenswerter:

Oberhummer/Puntigam/Gruber/Mitarbeit: Freistetter
Das Universum ist eine Scheissgegend
Vorwort v. Gerhard Polt
dtv 34910, 2017, 328 Seiten

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hermannsteinacher
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Stephani molliter ossa cubent!

(frei nach P. Ovidius Naso)

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Apulio
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Der Intelligenteste

musste die Bühne verlassen, die Dümmsten dürfen weiter machen.
R.I.P 🌿 lieber Stephen

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eleasar
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Ein großer Verstand wird jetzt ein noch größere Aha-Erlebnis haben!

Ich kann mir gut vorstellen, dass Gott ihn ansieht und sagt:

"Du wolltest die Welt verstehen und mich dadurch überflüssig machen. Aber du hast das Wichtigste nicht begriffen: Ein Tropfen Liebe ist mehr als ein Ozean Verstand..."

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KarlZoech
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@ eleasar: Warum dieses gegenseitige Ausspielen von Liebe und Verstand?

Es braucht im Leben beides!
Ein Wissenschafter muss seine Wissenschaft aber mit seinem Verstand betreiben!
Was ja nicht ausschließt, dass er/sie seine Frau/ihren Mann, die Familie, die Freunde und überhaupt die Menschen liebt, im Gegenteil.

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eleasar
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@KarlZoech

Sie haben recht, natürlich ist beides wichtig. Verstand ohne Liebe erfindet Atomwaffen und baut Konzentrationslager, Liebe ohne Verstand ist manipulierbar und auch nicht wirklich gesund. Ich maße mir nicht an, hier ein Urteil über das Privatleben von Herrn Hawking zu fällen, aber wenn seine Exfrau ihn nach langjähriger Ehe als "Haustyrannen" bezeichnet, scheint das Verhältnis Liebe - Vernunft nicht ganz ausgewogen gewesen zu sein.

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gremsi
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Ein großer

verlässt die Bühne. Möge er jetzt frei sein...und vielleicht Gott begegne?
Der Urknall ist mathematisch bewiesen. Was allerdings nicht beweisbar ist: "Wo kommen die Teilchen her, die während des Urknall aufeinander geprallt sind?"

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fred4711
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die hat der liebe gott aus teig geformt....ganz allein

und vor allem.....gaaaaaaaanz sicher......Ironie aus

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Planck
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"Während"

des Urknalls (also vor der Entkopplung der Grundkräfte) gab es keine Teilchen, sondern nur Strahlung (sh. Planck-Welt). Wie daraus Materie entsteht, wird relativ gut verstanden (sh. Baryo- bzw. Leptogenese).
Stephen Hawking hätte Ihnen das erklären können.
Aber ansonsten schließe ich mich Ihnen an.
Einer der größten Wissenschaftler hat die Bühne verlassen.

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fred4711
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wir 2 (und viele andere) wissen eines ganz genau:

wer nix weiß, muss ALLES glauben.....sogar an einen lieben ...lieben????...(bei all den sauereien auf dieser welt????)
Gott....genau...der schwebt da oben herum und kümmert sich um jeden!!!! von uns...der hat ne menge zu tun....

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fortus01
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aber

wo kommt die Strahlung her?

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austrofighter
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???

wo kommt gott her?

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fred4711
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nochmal zu diesem excelenten satz.....

mit diesen 4 worten bringt man für menschen mit verstand jeden Gottesglauben zu fall.....wer glaubt, dass es nix ohne einen Gott geben kann, sollte überlegen, woher Gott eigentlich kommt....hat der sich selbst erschaffen oder hat den ein vorheriger Gott erschaffen??? aus lehm oder was?? und den vorherigen Gott?? und immer so weiter???
und warum lässt dieser "allmächtige" es zu, dass es noch hunderte andere götter gibt, wie jede Religion von sich behauptet und die dann zum teil in seinem namen schlimmste verbrechen begehen?wo bleibt der göttliche blitz für solche Verbrecher??
der blitz bleibt aus, weil Gott tot ist und zwar von anfang an.
alles was es gibt, einschliesslich uns kleinen Menschlein ist aus der asche von verglühten sonnen und Milliarden jahren zeit.....sonst nix
ich gönne jedem seinen Gottesglauben, wenn es ihm hilft....erfahrungsgemäß bringt denken mehr ....vor allem rennt man nicht ständig mit einem schlechten gewissen umher, das einen die angeblichen Vertreter gottes einreden, um damit sorglos leben zu können....manche ohne jeden Skrupel...siehe Bischof zu Limburg...man könnte...ich sags nicht

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fred4711
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super frage....leider

nicht von mir

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Planck
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Aus naturwissenschaftlicher Sicht ist diese Frage sinnlos, weil mit dem Urknall Raum, Zeit und alle physikalischen Gesetze entstanden sind. Was davor war, entzieht sich naturgemäß unserer Kenntnis.
Naturwissenschaftlich wird natürlich auch spekuliert, das führt aber an dieser Stelle viel zu weit, ich nenne hier mal die M-Theorie.

Dem Normalbürger bleibt eh Gott. Der war früher für Blitzeinschläge etc. verantwortlich und musste durch Opfergaben milde gestimmt werden, heute ist er nur noch für das verantwortlich, was sich dem wissenschaftlich ungeschulten Verstand entzieht..
Das ist zwar schade, wird sich aber so bald nicht ändern, fürchte ich.

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fred4711
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in dem maße wie die wissenschaft neues erklären kann,

wird das Hilfsmittel namens "Gott" weniger nötig.....also jeden tag ein wenig weniger....vor 2000 jahren konnte man sich so gut wie nix erklären...heute sind wir geringfügig weiter ....jedenfalls manche

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Planck
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Naja,

da machen Sie es sich womöglich gar zu einfach.
Selbstverständlich geht man auch in der Wissenschaft von einer Vermutung aus und hangelt sich dann (beispielsweise durch Ausrechnen der Konsequenzen) über eine Theorie zum empirischen Beleg durch das Experiment. Auch hier "glaubt" man also zuerst.
Der alles entscheidende Unterschied ist aber der: Religion ist eine Frage gewissermaßen "end"-gültigen Glaubens, Wissenschaft ist eine Frage des Zweifels. Deswegen ist Wissenschaft einem ständigen Erkenntnisprozess unterworfen, während die jeweilige Religion die "Wahrheit" repräsentiert.
Das Problem ist aber, dass selbst dann, wenn Religionen immer weniger Zuspruch haben, Ersatzreligionen wie z. B. Esoterik Raum greifen, was darauf hinweist, dass der Wunsch, zu "glauben" tief in der Evolutionsgeschichte verankert ist und sich nicht so einfach durch Erkenntnisgewinn ersetzen lässt.

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fred4711
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dann bin ich wohl eher ein seltenes exemplar....

das einzige was ich "glaube" ist, dass ein schnitzel und ein Bier dazu was feines ist.....beim rest versuche ich so viel wie möglich zu "wissen"
klappt nicht immer aber da würde mir ein Gott auch nicht helfen....wo hat der übrigens jemals geholfen????

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Planck
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Wie gesagt.

Sie machen es sich zu einfach.

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fred4711
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einfach machen es sich wohl eher jene,

die alles was SIE nicht kapieren, mit einem Gott erklären....da bin ich und viele andere ein kleines stück weiter.....wer lesen kann ist klar im Vorteil.....empfehle das buch "der gotteswahn"....wer dann immer noch glaubt, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen

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Planck
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Sie haben mich nicht verstanden.

Ich sagte, dass auch in der Wissenschaft vor der Entdeckung von (pars pro toto) Naturgesetzen die Vermutung steht. Vieles von dem, was wir vermuten, erweist sich als falsch und muss verworfen werden. In unserer Sprache nennt man das Falsifikation.
Wenn Sie sagen, dass Sie einfach "wissen", dann plappern Sie nur nach, was andere zuerst vermutet, dann bewiesen und Ihnen beigebracht haben. Das ist aber nicht das, was wir in der Wissenschaft als Erkenntnisgewinn betrachten.
Und deshalb sagte ich, Sie machen es sich zu einfach.
Selbstverständlich kenne ich Dawkins, danke trotzdem für den Hinweis *g

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fred4711
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da ich nicht in der wissenschaftlichen forschung

tätig bin, sondern eher in deren praktischer Anwendung, ist mein "wissen" natürlich angelesen....aber manche, viele? schaffen nichtmal das.....

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paulrandig
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Ein ganz, ganz Großer.

Bei manchen Menschen hat man den Eindruck, dass ihnen die Welt das bereits beschlossene Ende wieder und wieder stundet, weil sie die beste Entschuldigung vorweisen können, die ihnen die Menschheit ausstellen kann:
"...wird hier unabkömmlich benötigt um einzigartige und unersätzliche wichtige Dienste zu leisten."

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