Eine 61-jährige Touristin aus Deutschland soll während einer Wanderung in Griechenland von einem Rudel streunender Hunde angegriffen und schwer verletzt worden sein. Die Hunde fügten der Frau nach Angaben der griechischen Nachrichtenagentur ANA-MPA am ganzen Körper - auch am Kopf - schwere Bissverletzungen zu, sie wird intensivmedizinisch im Krankenhaus behandelt.

Der Vorfall ereignete sich im Gebiet zwischen Litohoro und Dion in der Region Pieria, dort befindet sich auch Griechenlands berühmtester Berg, der Olymp. Die Frau war dort zusammen mit ihrem Mann wandern, als die Attacke erfolgte. Der Ehemann musste die Attacke mitansehen und setzte anschließend die Rettungskette in Gang. Die 61-Jährige liegt auf der Intensivstation, muss künstlich beatmet werden.

Zuständiger Bürgermeister festgenommen

Der Vorfall hat erste Konsequenzen nach sich gezogen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt und hat den stellvertretenden Bürgermeister der zuständigen Gemeinde festnehmen lassen. In dessen Zuständigkeit fallen laut der griechischen Nachrichtenagentur alle Angelegenheiten mit streunenden Tieren. Er wurde kurze Zeit später wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen laufen.