Dass sich Weihnachtsmärkte großer Beliebtheit erfreuen, wundert niemanden, der sich in der Vorweihnachtszeit durch die Menschenmassen zwischen den Glühwein- und Souvenirhütten schiebt. Der Weihnachtsmarkt in der Ravennaschlucht im deutschen Hochschwarzwald setzt in Sachen Beliebtheit aber neue Maßstäbe.

Am 14. Oktober startete der Online-Vorverkauf – und am selben Tag war er auch schon wieder zu Ende. Wie die Hochschwarzwald Tourismus GmbH via Aussendung bekannt gab, waren die 75.000 Tickets innerhalb weniger Stunden ausverkauft. Der enorme Ansturm sorgte sogar dafür, dass das Buchungssystem zwischenzeitlich zusammenbrach. Und das, obwohl vorsorglich bereits die Serverkapazität ausgebaut wurde.

„Einerseits freuen wir uns sehr über den überwältigenden Zuspruch und die vielen Anfragen, die der Weihnachtsmarkt in der Ravennaschlucht erfährt. Auf der anderen Seite bedauern wir, dass wir vielen interessierten Menschen keine Tickets für den diesjährigen Markt mehr anbieten können“, wird Geschäftsführer Patrick Schreib zitiert. An den vier Wochenenden vom 28. November bis zum 21. Dezember hat der Weihnachtsmarkt im Höllental (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) jeweils Freitag, Samstag und Sonntag geöffnet. Kurzentschlossene haben vor Ort keine Chance mehr, Tickets zu ergattern. Seit 2021 werden diese ausschließlich im Vorverkauf per Online-Buchung angeboten.

Auch für steirischen Weihnachtsmarkt muss man schnell sein

„Tannengraß und Lebzeltstern“ ist seit Jahren ein Fixtermin an den ersten beiden Adventwochenenden im Freilichtmuseum Stübing. Ähnlich wie für den Weihnachtsmarkt in der Ravennaschlucht, wenn auch in kleinerem Rahmen, gilt, dass man schnell sein muss. Die Tickets sind im Normalfall binnen kürzester Zeit vergriffen. Auch in diesem Jahr sind laut des Ticketportals des Universalmuseum Joanneum alle Termine bereits ausverkauft.

Ein Rundgang bei „Tannengraß & Lebzeltstern“ in Stübing (2022):