Sie sind nur rund 15 Zentimeter groß, tragen einen lieblichen Namen und gehören doch zu den giftigsten Tieren Europas: Petermännchen sind kleine Fische, die aus gutem Grund den Beinamen „Kreuzotter des Meeres“ tragen. Die Tiere, in deren Rückenflosse und Kiemendeckel dicke Stacheln verborgen sind, leben tagsüber eingegraben im feuchten Sand im Strandboden und in der Brandung. Wer barfuß auf ein vergrabenes Exemplar tritt und gestochen wird, erleidet heftige Schmerzen, die oft über Wochen andauern. Schwellungen, Übelkeit, Kreislaufprobleme gibt es obendrauf. Die Chance, dass ein solcher Fehltritt passiert, hat sich an vielen Nordseestränden im Vergleich zum Ende der 1990er Jahre verfünfzehnfacht – Tendenz steigend.
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