Papst Franziskus liegt seit drei Wochen im römischen Gemelli-Krankenhaus, die Öffentlichkeit hat ihn seither nicht mehr zu Gesicht bekommen. Am Donnerstagabend allerdings gab es erstmals wieder ein direktes Lebenszeichen des 88-Jährigen. Zu Beginn des Rosenkranzes, den Anhänger seit zehn Tagen jeden Abend auf dem Petersplatz beten, wurde eine Aufnahme seiner Stimme über die Lautsprecheranlage auf der Piazza abgespielt. Beeindruckend war weniger der Inhalt der Worte Jorge Bergoglios als die Art und Weise ihres Vortrags. Die Schwäche und Brüchigkeit seiner Stimme deutet an, in welch prekärem Gesundheitszustand der Papst sich weiterhin befindet. Franziskus leidet an einer beidseitigen Lungenentzündung.