Der deutsche Satiriker, Moderator und Podcaster „El Hotzo“ sorgt einmal mehr für Aufsehen in den sozialen Netzwerken. Im vergangenen Jahr beendete der deutsche Sender RBB nach einem umstrittenen Trump-Posting die Zusammenarbeit. Dann war er vor dem Wahlsieg von Donald Trump mit Jan Böhmermann in „I‘m Sorry Mr. President“ durch die USA unterwegs.

Im Dezember geriet das Privatleben des Grenzgängers, der im echten Leben Sebastian Hotz heißt, in den Fokus: Anonym warf ihm eine Ex-Freundin Fehlverhalten in der Beziehung vor. El Hotzo reagierte darauf mit einem Posting auf X, in dem er zugab, „gelovebombt, gegaslighted, manipuliert (...) und Beziehungen verheimlicht“ zu haben. Danach zog er sich auf den sozialen Medien zurück und veröffentlichte weder auf X, noch auf Bluesky oder Instagram neue Postings.

Erste Schritte in die richtige Richtung

Am Freitag meldete sich der 29-Jährige nach sechs Wochen überraschend zurück: Seit seinem Statement zu privatem Fehlverhalten in Beziehungen arbeite er „mit professioneller Hilfe“ an sich und seinen Verhaltensmustern. „Das ist ein langer Weg, aber ich hoffe, erste Schritte in die richtige Richtung gemacht zu haben. Die Zeit offline ist dabei für mich sinnvoll und hilfreich“, teilt Hotz auf X mit.

Plattform für politische Organisationen

Weiters kündigte der politische Satiriker an, seine Accounts in den Wochen vor der deutschen Bundestagswahl am 23. Februar vorübergehend in andere Hände zu übergeben. Damit unterstütze er „Organisationen, die wichtige politische Arbeit leisten“.

Konkret sollen nun auf seinem X-Account (mehr als 750.000 Follower) sowie auf Instagram (1,4 Millionen Follower) Inhalte von medico international verbreitet werden. Die deutsche Hilfs- und Menschenrechtsorganisation will Gesundheit als Menschenrecht global verwirklichen. Mit „Sanktionsfrei“ übernimmt ein Verein, der sich für Arbeitslose einsetzt, den Account auf dem noch recht jungen Netzwerk Bluesky, wo El Hotzo rund 85.000 Fans folgen.