In einer ungewöhnlichen Kombination aus wissenschaftlicher Vorhersage und viralem Humor sorgte ein Wettermodell vom 2. Jänner weltweit für Schmunzeln und Schlagzeilen. Der Grund: Die grafische Darstellung eines bevorstehenden Schneesturms über den USA erinnerte viele Betrachter eher an ein gewöhnliches anatomisches Abbild als an meteorologische Präzision.
So ließen die witzigen Kommentare auf der Plattform „X“ (ehemals Twitter) nicht lange auf sich warten. Nutzer nutzten die Gelegenheit, um sich mit zweideutigen Anspielungen über das Modell lustig zu machen. Sprüche wie „Sieht aus, als würde ein großer Teil des Landes wirklich den Kürzeren ziehen“ oder „Wenn Ihr Sturm länger als vier Stunden anhält, rufen Sie einen Arzt“ waren nur einige der Highlights. Und auch ein Name wurde - zumindest von einem User - schnell gefunden: „Heißt dieser Sturm Viagra?“
Lustiges Bild, ernsthafte Situation
Hinter den humorvollen Bemerkungen verbirgt sich jedoch eine ernsthafte Wetterlage. Laut AccuWeather stehen weite Teile der USA vor massiven Schneefällen. Regionen von West-Nebraska bis West-Virginia können mit bis zu 15 Zentimeter Schnee rechnen, während ein breiter Streifen von Nord-Kansas bis Süd-Ohio sogar bis zu 30 Zentimeter Neuschnee oder mehr erwartet. Einige Gebiete könnten mit bis zu 76 Zentimeter Schneehöhe nahezu eingeschneit werden.
Die humorvolle Reaktion auf das Wettermodell zeigt, wie soziale Medien ernste Themen aufgreifen und in einem anderen Licht darstellen können. Doch trotz der viralen Witze bleibt der Schneesturm eine ernsthafte Herausforderung für Millionen Amerikaner, die sich auf eisige Temperaturen und schwierige Straßenbedingungen einstellen müssen.