Eine Amokfahrt als viraler Hit: Nur kurz nach dem Terror mit mindestens fünf Toten und Dutzenden Verletzten am Weihnachtsmarkt in Magdeburg verbreiteten sich in den sozialen Netzwerken Videos des Anschlags und Fotos vom Schauplatz der Tragödie wie ein Lauffeuer, sie wurden von Nutzerinnen und Nutzern der Plattformen vielfach geteilt - häufig sogar unter Klarnamen. Die Sensationslust kennt bei Terroranschlägen vor allem auf Plattformen wie X keine Grenzen, und was für Aufmerksamkeit sorgt, wird von den sozialen Medien mit Reichweite belohnt und vielfach angezeigt.