Man muss die Männer gesehen haben, die sich aus dem Gerichtssaal von Avignon geschlichen haben, um zu verstehen, dass Gisèle Pélicot ihren Prozess bereits vor Verkündung des Urteils gewonnen hat. „Die Scham muss die Seite wechseln“ ist der Satz, mit dem sie begründet hatte, warum sie einen öffentlichen Prozess wollte. Er wurde auf der Stadtmauer von Avignon plakatiert, er prangt in Hauswänden in ganz Frankreich. Er ist zum Schlagwort geworden.
Sie wollen weiterlesen?
Dieser Inhalt ist exklusiv für Digitalabonnent:innen der Kleinen Zeitung.
Leider lassen Ihre derzeitigen Cookie-Einstellungen den Login und damit eine Überprüfung Ihres Abo-Status nicht zu. Eine Darstellung des Inhalts ist dadurch nicht möglich.
Wir verwenden für die Benutzerverwaltung Services unseres Dienstleisters Piano Software Inc. ("Piano"). Dabei kommen Technologien wie Cookies zum Einsatz, die für die Einrichtung, Nutzung und Verwaltung Ihres Benutzerkontos unbedingt notwendig sind. Mit Klick auf "Angemeldet bleiben" aktivieren Sie zu diesem Zweck die Verwendung von Piano und es werden über Ihren Browser Informationen (darunter auch personenbezogene Daten) verarbeitet.
Die Datenschutzinformation von Kleine Zeitung können Sie hier einsehen.