Als Kinder erleben sie Gewalt, nach dem Verlassen der Gruppe verlieren sie oft alle nahen Menschen, heute sind sie bei schlechter Gesundheit. Das zeigt eine Studie der Universität Zürich zu 424 ehemaligen Zeugen Jehovas im deutschsprachigen Raum vom letzten November. Ehemalige Zeugen Jehovas erlebten in der Kindheit dreimal häufiger körperliche und sexuelle Gewalt sowie sechsmal häufiger emotionale Gewalt und emotionale Vernachlässigung als die Allgemeinbevölkerung. Im Magazin „Stern“ sprach ein Aussteiger sogar über „psychologischen Terror“.
Gewalt, Isolation, Stress
Zeugen Jehovas: Alarmierende Ergebnisse in Zürcher Studie
Emotionale und körperliche Gewalt in der Kindheit, Isolation und Stress während der Mitgliedschaft: Die Uni Zürich hat 424 ehemalige Zeugen Jehova befragt und teils schockierende Antworten erhalten.
© APA / Erwin Scheriau