Mit 1. Mai soll nach Informationen der Kleinen Zeitung an Österreichs Schulen ein Handyverbot in Kraft treten. Einen entsprechenden Beschluss wollen die drei Koalitionsparteien am Mittwoch fassen. Von dem Verbot sind Schülerinnen und Schüler unter 14 (achte Schulstufe) betroffen. Dem zuständigen Bildungsminister Christoph Wiederkehr (Neos) schwebt vor, dass die Schulen autonom über die Art und Weise, wie die die Handys weggesperrt werden, entscheiden. In den meisten Fällen wandern die Geräte in eine versperrbare Handybox.

Ebenso sollen nach dem Wiener Vorbild Orientierungsklassen eingeführt werden. Diese sind für Kinder gedacht, die gerade erst nach Österreich gekommen sind, zumeist eine tragische Flucht hinter sich haben, vielleicht, wie es heißt, sogar eine gewisse Zeit in Flüchtlingslagern verbracht haben und den österreichischen Schulalltag nicht kennen.

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