Es ist ein für die ÖVP nicht ungewöhnlicher Machtpoker. Während Kanzler und ÖVP-Chef Karl Nehammer in Israel weilte und dann auch die heimischen UN-Soldaten im Libanon besuchte, rückte in den letzten Tagen ein schwarzer Landeschef nach dem anderen aus, um dem Parteichef subtil oder weniger subtil auszurichten, dass er sich bei der Frage des Preisdeckels auf dem Holzweg befindet.
"Keine Denkverbote"
Nehammer kann sich Gutschrift bei Stromrechnung vorstellen
Der Kanzler ist bei der Frage der Entlastung unter Druck der schwarzen Landeschefs geraten. Nun meldet sich Nehammer zu Wort. Es dürfe "keine Denkverbote" geben. Die Felbermayr-Idee, dass der Staat einen Teil der Stromrechnung übernimmt, werde jetzt geprüft.
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