Die seit Tagen schwelende Regierungskrise in Italien wurde vorerst aufgeschoben, aber nicht aufgehoben. Der Chef der populistischen Fünf-Sterne-Bewegung (M5S) Giuseppe Conte sagte nach einem Treffen mit Premierminister Mario Draghi zu Wochenmitte, seine Bewegung sei bereit, weiter in der regierenden Mehrheit zu bleiben. Die Bedingungen dafür sind gesalzen.
Conte gegen Draghi
Regierungskrise in Italien: Aufgeschoben statt aufgehoben
Die populistische Fünf-Sterne-Bewegung will doch weiter regieren, aber unter gesalzenen Bedingungen. Diese könnten Italien teuer zu stehen kommen. Und im Herbst drohen weitere Probleme.
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