LGBTIQ-Aktivistinnen und Aktivisten hatten das Ende des Blutspendeverbots bereits seit Jahren gefordert, nun zieht die Regierung auch in der Praxis nach. Ab Herbst soll die Sexualität nicht mehr entscheiden, ob jemand Blut spenden darf oder nicht, kündigte Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne) gemeinsam mit Jugendstaatssekretärin Claudia Plakolm (ÖVP) am Freitag an.
Blutspendeverbot
Plakolm: "Wissenschaftliche Definition von 'Safer Sex' fehlt leider"
Bei der Blutspende zähle künftig nur noch das "individuelle Risikoverhalten", sagt Jugendstaatssekretärin Plakolm. "Safer Sex" soll stärker kommuniziert werden - abgefragt wird geschützter Verkehr aber nicht.
© Christoph Kleinsasser