Es war eine gute Woche. Die durchschnittliche Handy-Bildschirmzeit lag bei 2 Stunden und 8 Minuten, ein (diszipliniert erarbeitetes) Minus von einer Stunde täglich im Vergleich zum Schnitt der letzten Wochen. Und dennoch: Diese fast 15 Stunden Bildschirmzeit sind ein Datengenerator gewaltiger Dimension. Kommunikation auf mehreren Kanälen, audiovisuelle Zerstreuung an der Schwelle zum Beruflichen, Bank- und Gesundheitsdaten, familiäres Innenleben. Für eine Nachzeichnung des Alltags reicht es aus, für ein Psychogramm kaum, für einen begründeten Anfangsverdacht, dem die Staatsanwaltschaft nachgehen müsste, sicher nicht.
Leitartikel
Der nächste Reparaturauftrag für die Regierung
© APA / Georg Hochmuth